eine rein fiktive, glücklich, fröhlich beschwingte Familie, lebt zur Miete in einem Einfamilienhaus.
Der, freundliche Vermieter hat nun eine Mieterhöhung gewünscht.
Soweit völlig in Ordnung!
Nun kommt das fiktive Schreiben und die Familie blickt nicht ganz durch. Es droht Ungemacht…
Bisher zahle die Familie 840 Euro plus 40 Euro Nebenkosten.
Nun wird die Miete auf 900 Euro plus 40 Euro Nebenkosten erhöht.
Der Vermieter gibt an, es handelt sich um eine Mieterhöhung von 2%.
Die bisherige Mietdauer beträgt 2,5 Jahre.
Die Miete soll zum Jahreswechsel erhöht werden, dann wohnt die Familie ca. 3 Jahre in der Immobilie.
Grundsätzlich ist gegen eine Mieterhöhung nichts einzuwenden.
Allerdings versteht die Familie die Rechnung nicht ganz. Wenn die Miete um 60 Euro pro Monat angehoben wird, entspricht das doch nicht 2%.
Oder wie wird da gerechnet?
Vielleicht hat die Familie ja irgendwo einen Denkfehler, oder Mieten werden irgendwie anders berechnet.
Da der fiktive Vermieter, real sehr nett ist, will die Familie nicht eifach hin marschieren und auf einen Fehler aufmerksam machen.
Vielleicht liegt der Fehler ja auch bei der Familie.
Frage also:
Sind das echt 2%?
Und sind 60 Euro pro Monat an Erhöhung in Ordnung?
Nun ja, Mathematik ist ja nun nicht jedermanns Lieblingsthema. Vielleicht war es auch nur ein Schreibfehler.
Wichtig ist, dass die Kappungsgrenze von 20% = 168€ nicht erreicht wurde.
Bleibt nur die Frage, was als Grundlage der Erhöhung angeführt wurde und ob diese Basis so in Ordnung ist. (Mietspiegel, Vergleichswohnungen, Gutachten)
60 € können schon in Ordnung sein. Gibt der Vermieter einen Grund für die Erhöhung an? Steht etwas über Mieterhöhungen im Mietvertrag? Wurde vielleicht eine Staffelmiete vereinbart?