Mieterin bewirft Hund mit Steinen

Hallo,

wir haben ein altes Haus gekauft, welches teilweise noch vermietet ist (an eine alte Frau, 81 Jahre).

Seit zwei Jahren nun stampft sie nach unserem Hund (Terrier), beschimpft ihn, bewirft ihn mit Stöcken und sogar Steinen - weil er sie anbellt.
Daß er sie anbellt, weil sie sich so verhält und daß er sie ignorieren würde, wenn sie das selbe mit ihm tut, ist ihr von vielen Seiten gesagt worden, fruchtet aber nicht.

Nach nunmehr zwei Jahren Terror hat unser Hund, der noch nie jemanden etwas getan hat, sie ins Bein gezwickt.
Wir haben ihr nochmals in aller Deutlichkeit klar gemacht, daß sie sich den Hund selber zum Feind macht.
Aber natürlich nutzt es nichts, heute hat sie schon wieder mit dem Stock nach ihm geschlagen. Angeblich hat sie Ahnung von Hunden und das muß so sein. Sie würde die Polizei rufen. Argumente sind nicht zuträglich, es wird nur gekeift.
Inzwischen haben wir ihr sogar gesagt, daß wir ihr zu ihrer und unserer Sicherheit kündigen müssen, wenn sie ihr Verhalten nicht ändert. Sie meint aber, wir könnten ihr gar nichts.

Ich weiß ehrlich gesagt nicht mehr weiter. Meine Frau, die am Tag zuhause ist, ist schon ganz fertig von der ewigen Gemeckerei. Und jetzt auch noch die Angst, unser Hund könnte die Mieterin wirklich einmal richtig beißen.
Ich habe zwar keinerlei Bedenken, daß der Hund bei einem nachfolgenden Wesenstest durchfallen könnte, aber den Ärger hat man doch erstmal.

Andererseits sehe ich auch nicht ein, unseren Hund auf unserem eigenen Hof ständig an der Leine zu führen - wäre er von sich aus böse, ja klar, aber wenn er mit Steinen beworfen wird, ist das Verhalten ja wohl mehr als verständlich.

Wir hatten ihn sogar schon mal so weit, daß er die Mieterin ignoriert hat (ja sie hat ihn sogar schonmal gestreichelt!), aber sie hat es dann durch ihr Verhalten wieder zu nichte gemacht.

Ratlose Grüße,
Martin

Manchmal…
…geht es nicht anders. Und es gibt sie… diese Menschen, die der Vernunft nicht zugänglich sind.
Dann eben anders!
Das Haus hat ein Treppenhaus, oder? Dort begegnet man sich. In dieser Situation - weit weg von Augen- oder Ohrenzeugen - kann man Dinge auf eine ganz bestimmte Art zueinander sagen.
Hast Du keine Hilti und keine Wand, die ganz dringend noch hundert Löcher braucht, die man zwischen 21-22 Uhr bohren könnte? Schwierigkeiten mit der Elektrik… oh, dieser Automat flutscht andauernd von allein wieder raus… der Elektriker kommt… selbstverständlich… in 3 Wochen ist er da… das Wasser muss mal abgestellt werden… dauert bestimmt nicht sehr lange… die alten Rohre, sie wissen schon… wir schaffen uns einen größeren Hund an… unser kleiner ist ja so wehrlos…

Gib Ihr, was sie braucht: Einen Grund zum Nachdenken! So alt, wie sie geworden ist, kann sie keiner mehr erziehen. Aber Einschränkungen, Unannehmlichkeiten und Unbequemlichkeiten… das versteht sie… in diesem Alter ganz besonders!
Für jedes Ding kriegt sie eines zurück.

Gruß!
Tino

wenn du dich rächen willst, dann mach es doch wie sie und bewirf sie ab und an mit Stöcken und Steinen. Und wenn sie meckert, kannst du noch immer sagen, dass wenn sie nicht drauf steht, wie sie dann drauf komme, dass der Hund drauf steht. :smiley:

Mal im Ernst, hast sie Wohnrecht auf Lebenszeit? So lange kann das doch auch nicht mehr sein. Die Sache mit dem größeren Hund find ich gut, dann würd ich aber gleich einen Pyrenäen Berghund nehmen, oder einen Wolfshund, die Stöcke die sie da bräuchte um den Hund zu ärgern, kann sie zumindest nicht mehr schleppen.

Else, die sich grad, bei der Vorstellung wie Oma nach Stöckern gräbt, ins Fäustchen lacht.

Hallo, Martin:smile:

Sicher bin ich nicht, ob das hilft, aber wenn sie wieder mit der Polizei droht, würde ich ihr das hier zum Lesen geben:

**Straf- und Bußgeldvorschriften

§ 17

Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer

  1. ein Wirbeltier ohne vernünftigen Grund tötet oder

  2. einem Wirbeltier

a) aus Roheit erhebliche Schmerzen oder Leiden oder

b) länger anhaltende oder sich wiederholende erhebliche Schmerzen oder Leiden zufügt.

aus:http://www.tierangebote.de/tierschutzgesetz.htm

und ihr dann vorschlagen, doch gemeinsam die Polizei zu rufen!

MitfühlendeGruss aus Wien, jenny**

Hallo,

Wohnrecht auf Lebenszeit hat sie nicht, im Prinzip hat sie auch verminderten Kündigungsschutz weil es sich ja um ein selbstbewohntes Zwei-Familien-Haus handelt.
Ob das ein Richter im Ernstfall jedoch so sehen würde, oder einen Umzug wegen der langen Wohndauer (seit sie 22 ist) und des hohen Alters als nicht sozialverträglich einstufen würde, ist allerdings fraglich.

Sicherlich wäre am besten, wenn sie auszieht, da auch das ganze Haus komplett saniert werden muß und das nunmal schwierig ist, wenn dort jemand drin wohnt. Außerdem wäre es für sie auch einfacher, da sie hier nur Ofenheizung und Plumpsklo hat. Aber die alten Leute wollen halt nicht weg, so ist es nunmal. Die Miete für uns ist eh nicht der Rede wert.

Aber prinzipiell hatte ich nicht vor, mich da rumzuärgern, soll sie wohnen, so lange sie will und kann (sooo lange wird es wohl kaum dauern). Ich will doch nur eins - in Ruhe leben.
Aber zu ihrem Gemecker - denn nichts was wir tun ist natürlich richtig - kommt nun das Hundeproblem dazu.
Andererseits sind wir im Dorf bestimmt unten durch, wenn wir sie kündigen (…die arme alte Frau…) - ich will sie auch gar nicht kündigen, ich will nur meine Ruhe!

Da tut und macht man für sie - auch über seine Vermieterpflichten hinaus, repariert ihre Radios etc. - aber die Dankbarkeit dafür ist zwar immer vorhanden, hält aber anscheinend nicht lange vor.

Gruß,
Martin

Hallo Martin!

Ganz ehrlich, haltet den Hund an der Leine, zu seinem eigenen Schutz!

Wenn jemand auch nur ein Mal meinem Hund zu nahe tritt, muss (!) ich als Halter doch dafür sorgen, dass ihm nicht nochmal was passiert!
Und, so sehr ich Tieren nahestehe und Verständnis dafür habe, dass sie sich wehren, es kann nicht angehen dass Euer Hund Gelegenheit hat, die Frau zu beissen.
Meine Hündin würde vermutlich auch zuschnappen, wenn sie jemand bedrängt, aber da kann ich doch nicht sagen, der Hund kann nix dafür, soll sie halt keiner anfassen! Wenn ich schon sehe, dass das Verhältnis zwischen Mensch und Hund da so gestört ist…

Nein, so sehr ihr gefühlsmässig im Recht seid, aber ihr seid es auch, die riskieren, dass der Hund zubeisst und dann entsprechende Konsequenzen ziehen muss.

Wie es rechtlich aussieht, weiss ich nicht genau, aber wenn man generell ein wenig die Rechtssprechung verfolgt, scheint der Konsens sehr Anti-Hund zu sein, sprich, egal wieso der Hund zuschnappt, er ist schuld und der Halter wird bestraft.

Mein Rat, kündigt dieser Frau. Ihr kommt da definitiv auf keinen grünen Zweig. Bis dahin, haltet den Hund mit und ohne Leine fern von ihr. Zu seinem eigenen Schutz, zu eurem Schutz, und auch zum Schutz dieser Frau (in dem Alter könnte es vielleicht auch in Richtung Demenz gehen, so dass sie selbst gar nicht mehr richtig versteht, was da abgeht?).

Als Hundehalter ist man immer derjenige, der böse ist, der schuld hat, ders falsch macht. Je mehr Zurückhaltung man zeigt, desto besser fährt man im Allgemeinen. Gerade wenn sich abzeichnet, dass man mit Vernunft bei den Mitmenschen nicht weiterkommt.

Liebe Grüsse
Bine

Tatbestandsmerkmale nicht erfüllt. Dementsprechend allerhöchstens zur eher theoretischen Abschreckung geeignet, tätig wird danach dann niemand.
Bei Zweifel => Rechtsbrett.

mfg
Simon

Hallo,

klar ist man als Hundehalter wahrscheinlich erstmal am A… wenn wirklich was passiert.

Aber ich muß dazu sagen, ich bin weiß Gott kein Hundefreund - anspringen und ansabbern und co. mag ich wirklich nicht und meine Frau hat lange gebraucht um mich zu dem Hund zu überreden. Aber ich sehe wirklich, der arme Hund kann da nichts für. Und als Strafe daß er sich verteidigt kommt er an die Leine?
Heute morgen hat meine Frau mit dem Hund Ball gespielt - das geht an der Leine schlecht. Die Mieterin kommt mit dem Fahrrad auf den Hof, natürlich bellt er sie an. Meine Frau steht zwei Meter daneben, ruft den Hund zu sich - das erste was die Mieterin nach dem Absteigen macht, ist sich einen 1 1/2 Meter langen Knüppel zu nehmen und nach dem Hund zu schlagen. Das ist doch nicht normal.

und auch zum Schutz dieser Frau (in dem Alter könnte es
vielleicht auch in Richtung Demenz gehen, so dass sie selbst
gar nicht mehr richtig versteht, was da abgeht?).

Das ist KEINE Demenz. Sondern Alters-Starrsinn in Richtung „Ich habe sowieso recht“…
Ich habe auch schon beobachtet, wie sie nach dem Hund stampfte und es lustig fand, wie er sich immer mehr aufregte. Da kann ich einfach nichts mehr zu sagen.

Aber mir ist klar, irgendeine Lösung muß her. Wahrscheinlich werde ich erstmal eine Abmahnung schreiben. Vielleicht hört sie ja auf mich, auf meine Frau hört sie eh nicht. Auf ein schönes Klima im Haus. Wie ich das hasse…
Man mag schon nicht mehr den eigenen Hof betreten, wenn sie da rumläuft, weil man Angst hat, sich wieder Gezeter anzuhören.

Gruß,
Martin

Hallo,

Hallo Martin,

Wohnrecht auf Lebenszeit hat sie nicht, im Prinzip hat sie
auch verminderten Kündigungsschutz weil es sich ja um ein
selbstbewohntes Zwei-Familien-Haus handelt.
Ob das ein Richter im Ernstfall jedoch so sehen würde, oder
einen Umzug wegen der langen Wohndauer (seit sie 22 ist) und
des hohen Alters als nicht sozialverträglich einstufen würde,
ist allerdings fraglich.

Ich befürchte, du wirst sie nicht loswerden können, allein die Kündigungszeit bei einer so langen Wohnzeit wird Jahre dauern. Aber da kann ich nur aus Erfahrung meiner Fast-Schwester sprechen. Die alte Dame dort im Haus hat mit Kot etc. die von ihr „bewohnte“ Wohnung beschmiert, sie verwahrloste zusehens und es war sehr schwierig, sie davon zu überzeugen, dass sie endlich gepflegt werden durfte. Alte Menschen meinen oft, sie könnten grundsätzlich alles so gut wie zu Jugendzeiten. Und dass du ihr nichts recht und richtig machen kannst ist doch wohl klar. :o). Ende vom Lied, es mußten nacheinander beide Beine amputiert werden und sie ist irgendwann in der Wohnung gestorben.

Sicherlich wäre am besten, wenn sie auszieht, da auch das
ganze Haus komplett saniert werden muß und das nunmal
schwierig ist, wenn dort jemand drin wohnt. Außerdem wäre es
für sie auch einfacher, da sie hier nur Ofenheizung und
Plumpsklo hat. Aber die alten Leute wollen halt nicht weg, so
ist es nunmal. Die Miete für uns ist eh nicht der Rede wert.

Tja, sie wird einige eurer sicher notwendigen Maßnahmen einfach als Schikane verstehen (wo doch alles noch gut ist, was soll denn der Quatsch mit der Rumreißerei …hat ja schließlich die letzten 60 Jahre auch gut funktioniert, warum also ändern). Alte Leute haben schlicht Angst vor Veränderungen. Und ich denke, dass sie das auch hat, sie weiß ja gar nicht, was da so um sie rum passiert. Wenn sie immer an Ort und Stelle war und nichts anderes kennt, wirst du ihr mit jeder Aktion nur noch mehr Angst machen und sie wird darauf wie gehabt reagieren.

Aber prinzipiell hatte ich nicht vor, mich da rumzuärgern,
soll sie wohnen, so lange sie will und kann (sooo lange wird
es wohl kaum dauern).

Unser Oma ist jetzt (glücklicherweise) zickige 95! und wir hoffen, dass sie weitere noch zickigere 5 schafft! Alte sind schon ganz besondere Pflänzchen!

Ich will doch nur eins - in Ruhe leben.

Aber zu ihrem Gemecker - denn nichts was wir tun ist natürlich
richtig -

Thats life *g* leb einfach damit, du hast bessere Nerven und ne jugendliche Denke, also: keep cool ;o)

kommt nun das Hundeproblem dazu.

Andererseits sind wir im Dorf bestimmt unten durch, wenn wir
sie kündigen (…die arme alte Frau…) - ich will sie auch
gar nicht kündigen, ich will nur meine Ruhe!

Wenn das eine gewachsene Dorfstruktur ist, versuch doch mal herasuzufinden, mit wem sie Kontakt hat, und von-hinten-durch-die-blume-ins-auge jemanden auf deine Seite zu ziehen, dem sie zuhört und auch glaubt. Denn nur solch einer Person wird sie auch nachgeben und nur solche Person wird etwas bewirken!

Da tut und macht man für sie - auch über seine
Vermieterpflichten hinaus, repariert ihre Radios etc. - aber
die Dankbarkeit dafür ist zwar immer vorhanden, hält aber
anscheinend nicht lange vor.

Jaja, so ist das mit der Dankbarkeit :o)
Tu´doch einfach nur dann etwas für sie, wenn du es gern tust und KEINE Dankbarkeit von ihr erwartest … denn dann brauchst du nicht deine Erwartungen an die alte Dame enttäuschen. ;o)

Und zum Hundeproblem: frag`sie mal, wie früher mit Tieren umgegangen wurde. Du kannst schnell feststellen, dass Tiere grundsätzlich nur Aufgaben zu erfüllen hatten. Taugten sie dafür nicht mehr, mußten sie weg und jüngeren, besseren,schnelleren Platz machen ( Hört sich fast an wie im wahren Leben …)
Tiere wurden nicht geliebt und waren auch keine Schmuseverwöhnteile wie heute. Frag sie mal, ob sie mal erlebt hatte, dass es Tieren, gerade auf dem Lande so gut ging wie heute. Sie wird dich anschauen, als wärest du vom Mars, denn das kann sie nicht verstehen! Sie kann es einfach nicht verstehen, da sie solches Verhalten Tieren gegenüber nie gelernt hat und auch vermutlich nie Liebe oder sowas dazu entwickelt hat. Darum ist es ihr absolut nicht möglich, eurem „Köter“, der doch in den Zwinger gehört und aufpassen soll, Abfälle und gestorbene Ferkel oder ander Viecher zu fressen kriegt, dass so einer im Hause lebt, beschützt wird und (ein Stückchen vielleicht???) auch über sie gestellt wird in aller Fürsorge.
Tja, ich befürchte, dass ist das Grundproblem, sie läßt den Frust am Hund aus, weil sie sonst überflüssig ist ???
Sie hat bestimmt ihr ganzes Leben schwer gearbeitet und hat nix mehr zu tun und läßt auch diese Langeweile am Tierchen aus.
Gib ihr was zu tun ( Habt ihr keine Obstbäume, Kirschen vorbereiten zum Einmachen, Kuchen backen oder alte Rezepte rausrücken für solche. Erdbeeren müssen gewaschen werden etc. Ein Stück Selbstgebackenes nach altem Rezept wirkt besser als blöde Racheakte, die nur die eigenen Nerven belasten und auch noch keinen Spaß machen)

Manchmal funktioniert auch schlicht und einfach : ein Verbot! Verbietet ihr, sich dem Hund zu nähern oder Kontakt dazu aufzunehmen.
Alte Menschen sind wie kleine Kinder, und die machen auch manchmal merkwürdige Sachen um Aufmerksamkeit zu kriegen. Auch mit der Konsequenz, dass es negative Aufmerksamkeit ist.

Von meiner Freundin (Besitzerin Mastino neapolitano) die Schwiegermutter mußte arme alte Susi immer ärgern. Irgendwann hatte die die Schnauze voll und hat in die Hand gekniffen. Ende vom Lied: Oma ging nicht zum Doktor, wühlte weiter im Dreck rum ( auch ein Landei) und der Daumen mußte ab)Jetzt isse tot.

Ich wünsche dir viel Gelassenheit, eine gehörige Portion Humor und laß`die Oma arbeiten, dass sie keine Lust mehr hat, den Zwerg zu ärgern! Und mach keinen Scheiß, bringt dich nicht weiter (posting s.o. Bohren etc) nur Nervenraub auf allen Seiten, vor allem deiner!

Aufmunternde Grüße
Sabine

Gruß,
Martin

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Hallo,

tut euch doch selbst einen Gefallen und sucht einen Anwalt für Mietrecht auf.
Theoretisch dürfte es doch kein Problem sein, eine Person, die derart den Hausfrieden stört und tätliche Angriffe gegen euch bzw. euer Eigentum startet, aus der Wohnung herauszuklagen.

Gruß
Christian

Hallo,

aber das ist eigentlich auch nicht das, was ich will. Irgendwo tut mir die alte Frau auch leid und ich kann auch verstehen, daß es nicht einfach ist, wenn fast 60 Jahren, wo sie hier wohnt und wo lange Zeit das Haus unter Gemeindeverwaltung stand und sie eh machen konnte, was sie wollte, auf einmal ihr neue Besitzer vor die Nase kommen (und dann noch so junge…).
Von mir aus soll sie hier wohnen bleiben, so lange sie will - wenn denn die Probleme nicht wären.

Manchmal ist sie ja auch ganz nett und man kann sich gut mit ihr unterhalten, aber wenn ihr was nicht paßt, dann wird halt immer gleich geschimpft. Einfach fragen oder um etwas bitten gibt es nicht, wenn es nicht nach ihrer Nase geht, dann ist es „nicht normal“, wie sie immer wieder betont.

Sie hat Wohnraum belegt, den sie nicht gemietet hat - da wir die Räume momentan nicht brauchen, haben wir nichts gesagt. Wir haben ihr zum Geburtstag eine Nummer unseres ISDN-Anschlusses geschenkt, damit sie Telefon hat. Aber Spaß macht das nicht mehr.
Nachdem ich ihr eine abgebrannte Steckdose ersetzt habe und da natürlich eine moderne mit Schutzkontakt eingesetzt habe, hat sie sich zwei Tage lang aufgeregt, daß ein Verlängerungskabel von ihr nicht mehr da rein paßt. Auch meine Erklärungen, daß es keine anderen Steckdosen mehr gibt und das für ihre Sicherheit ist, brachte sie nicht zum verstummen.
Wir wollen doch nur unsere Ruhe. Aber ich fürchte, das Faß ist jetzt übergelaufen…

Sorry, etwas länger, aber der Frust…

Gruß,
Martin

klar ist man als Hundehalter wahrscheinlich erstmal am A…
wenn wirklich was passiert.

…sondern ganz sicher !!!

Du MUSST deinen Hund so halten, dass von ihm keine Gefahr ausgeht für andere Menschen - egal wie !!! Und wenn sie den Hund 1000 mal provoziert wirst DU dafür haften (bzw. deine Versicherung bezahlen), wenn sie von deinem Hund gebissen wird …

Aber mir ist klar, irgendeine Lösung muß her. Wahrscheinlich
werde ich erstmal eine Abmahnung schreiben.

das ist das einzig vernünftige was du tun kannst - und stell deine Frage gleich auch noch im Rechtsfragen-Brett ob du ihr dann nicht vielleicht auch nach entsprechenden Abmahnungen fristlos kündigen kannst. Ist zwar nicht sonderlich sozial, aber du bist auch nicht das Sozialamt und bevor ihr was passiert …und du dafür bezahlen musst

Gruß H.

Hei,

Man mag schon nicht mehr den eigenen Hof betreten, wenn sie da
rumläuft, weil man Angst hat, sich wieder Gezeter anzuhören.

was den Hund angeht, hast Du ja schon genug Tipps bekommen (ich schließe mich hiermit dem Kündigen/Abmahnen an).

Dem Gezeter entkommst Du am einfachsten, indem Du Dich umdrehst und die Frau die Hauswand anmotzen lässt. Und zwar jedes Mal. Sobald sie anfängt zu meckern umdrehen und weggehen. Wenn der Hund dabei ist, diesen mitnehmen und weggehen. Das wird ihr auf Dauer nicht gefallen, vielleicht nützt es ja ein bissl was.

Grüße
Natascha

Hallo,

Du MUSST deinen Hund so halten, dass von ihm keine Gefahr
ausgeht für andere Menschen - egal wie !!!

Sicherlich steht man als Hundehalter dumm da, wenn was passiert. Und natürlich sind diverse Versicherungen vorhanden.
Aber EGAL WIE?

Also wenn ich den Hund im Zwinger habe und sie steckt die Hand durch und wird gebissen bin ich auch dran (mal ganz extrem)?
Für mich ist der Unterschied zwischen Hund mit Steinen bewerfen und Hand durchs Zwingergitter stecken kein prinzipieller sondern nur ein gradueller.

Okay, Hund an die Laufleine wenn er alleine auf dem Hof ist, das gestehe ich noch zu. Allerdings bellt er dann erst recht und das ist ja auch nichts für die Nerven. Ohne Leine liegt er brav und still auf dem Hof.
Aber Hund an die Leine, wenn wir auf dem Hof sind und er unter unser Aufsicht ist - das sehe ich nicht ein. Aber wenn sie mit dem Knüppel kommt nutzt auch die Aufsicht nicht mehr viel - im Gegenteil, es scheint mir, als wolle der Hund teilweise uns vor der bösen Frau verteidigen.

Naja mal sehen, was noch kommt. *seufz*

Gruß,
Martin

Hallo Martin!

Aber ich sehe wirklich, der arme Hund kann da
nichts für. Und als Strafe daß er sich verteidigt kommt er an
die Leine?

So darfst Du es nicht sehen, auch wenn Du sicherlich Recht hast :wink:
Sieh es nicht als Strafe (der Hund kann es eh nicht miteinander verbinden), sieh es als Schutz.

Heute morgen hat meine Frau mit dem Hund Ball gespielt - das
geht an der Leine schlecht.

Ich kenne euren Hund nicht, kann man das Spielen evt. auf eine Wiese draussen verlegen?
Oder könnt ihr das Grundstück vielleicht so abtrennen, dass die Mitbewohnerin in „Euren“ Bereich nicht reinkommt? Manchmal reicht ja schon ne optische Grenze…

(…) ist sich einen 1 1/2 Meter
langen Knüppel zu nehmen und nach dem Hund zu schlagen. Das
ist doch nicht normal.

Nein, mit Sicherheit nicht.
Wie hat Deine Frau denn reagiert?

Das ist KEINE Demenz. Sondern Alters-Starrsinn in Richtung
„Ich habe sowieso recht“…

Fast genauso schlimm :wink:
Alte Leute und ihre Angewohnheiten sind oft extrem schwer zu verstehen. Und zu verändern sind sie gar nicht :frowning:

Man mag schon nicht mehr den eigenen Hof betreten, wenn sie da
rumläuft, weil man Angst hat, sich wieder Gezeter anzuhören.

Schreib ihr die Abmahnung, am besten lass Dir auch quittieren, dass sie sie erhalten hat. Man weiss nie, wofür es gut ist.
Aber wie gesagt, haltet auch den Hund von ihr fern. Egal was sie tut, der Hund hat sie auf keinen Fall zu beissen. Wie recht er auch haben mag damit. Es reicht auch schon, wenn er nach ihr schnappt und dabei einen Rock kaputt macht.
Ich kann gut verstehen, dass ihr euch in so einer Situation ziemlich unwohl fühlt. Wer will schon ständig Ärger, noch dazu in seinem eigenen zu Hause…
Zu sagen gut, die Dame ist alt, ein Ende absehbar…es gibt auch Leute, die werden 100, bis dahin ist das Problem wohl eher von der Hundeseite gelöst…aber ihr habt ja scheins auch noch andere Probleme mit ihr, von daher, versucht, ihr zu kündigen. Dass die Leute reden werden, ist unschön, aber wenn der Hund sie kräftig zwickt und sie Ewigkeiten (Wunden heilen bei alten Leute noch langsamer) hinkend durchs Dorf wackelt und jedem, der es hören will, verklickert was ihr da für ne bösartige, unerzogene Bestie haltet und die auf sie hetzt, das übliche Gerede halt, dann habt ihr genauso Ärger. Und den womöglich noch von der Polizei oder dem Ordnungsamt zusätzlich. Das dürfte bei einer ordnungsgemässen Kündigung nicht passieren.

Es kann der brävste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt…da ist leider viel dran :frowning:

Liebe Grüsse
Bine

Hallo Martin!

Ich nochmal :wink:

Sicherlich steht man als Hundehalter dumm da, wenn was
passiert. Und natürlich sind diverse Versicherungen vorhanden.
Aber EGAL WIE?

Egal wie. Wenn Dir jemand ungebeten aufs Grundstück stiefelt und Dein Hund ihn ordentlich beisst, bist Du schuld. Ich finde das ziemlich verquer, habe ich doch einen Hund auf dem Grundstück, damit ich Schutz habe :frowning:
Ob die Versicherung in so einem Fall zahlt? Ich meine, euer Hund hat die Frau ja schonmal erwischt, ihr wisst also, dass er zulangt, wenn er dermassen bedrängt wird. Ich könnte mir vorstellen, dass die unter Umständen die Zahlung verweigern, weil Du das Risiko eines erneuten Übergriffs vom Hund auf die Frau eingegangen bist. Aber da wärst Du im Versicherungs-Brett besser beraten :wink:

Also wenn ich den Hund im Zwinger habe und sie steckt die Hand
durch und wird gebissen bin ich auch dran (mal ganz extrem)?

Soweit ich weiss, muss auch ein Zwinger so gesichert sein und stehen, dass da keiner reingreifen kann.
Ist beim Gartenzaun auch so. Ich sags ja, da ist die Rechstsprechng sehr massiv gegen Hund. Man kann es aus Sicht besorgter Eltern sicherlich irgendwo verstehen. Die Presse hat da vermutlich auch ordentlich Druck hinterlassen :frowning:

Für mich ist der Unterschied zwischen Hund mit Steinen
bewerfen und Hand durchs Zwingergitter stecken kein
prinzipieller sondern nur ein gradueller.

Für mich auch. Es ist und bleibt Dummheit und Unverschämtheit.
Aber als Hundehalter…falls Du Dich dafür eingehender interessierst, google mal mit Hund und Gefährdungshaftung, so müsste das Stichwort heissen.
Ist wie als Autofahrer, wenn Du jemanden überfährst, obwohl derjenige eindeutig Schuld ist (Fussgänger rennt ohne zu gucken zwischen zwei Autos vor und Dir direkt auf die Motorhaube), trägst Du ja auch eine Mitschuld, einfach weil das Auto potentiell gefährlich ist und Du immer auf alles gefasst sein musst. Beim Hund ist es ähnlich.
Und an sich ist das auch ok, ein Mensch steht nunmal über dem Hund, ohne da jetzt ne Grundsatzdiskussion anfangen zu wollen. Der Mensch ist schützenswürdiger. Stichwort Kind.

Okay, Hund an die Laufleine wenn er alleine auf dem Hof ist,
das gestehe ich noch zu. Allerdings bellt er dann erst recht
und das ist ja auch nichts für die Nerven. Ohne Leine liegt er
brav und still auf dem Hof.

Sind Laufleinen noch erlaubt? Ganz anderes Thema, ich weiss :wink:
Aber an den Bestimmungen hat sich seit der Novellierung des Tierschutzgesetzes vor ein paar Jahren einiges geändert.
Nur als Hinweis, damit Du da nicht Ärger bekommst. Ich kenne die Bestimmungen nicht, weil es für mich persönlich nicht in Frage kommt.

Aber Hund an die Leine, wenn wir auf dem Hof sind und er unter
unser Aufsicht ist - das sehe ich nicht ein. Aber wenn sie mit
dem Knüppel kommt nutzt auch die Aufsicht nicht mehr viel - im
Gegenteil, es scheint mir, als wolle der Hund teilweise uns
vor der bösen Frau verteidigen.

Naja, wenn der Hund an der kurzen Leine einen Meter neben Dir steht, geht sie dann wirklich auch auf ihn los?
Zumindest meine Reaktion wäre, dann einfach zu flüchten, bevor sie mich oder den Hund erwischt.
Einsicht oder nicht nutzt Dir im Fall der Fälle eben nichts, das ist das Problem. Bis ihr die Frau los seid, müsst ihr euch und den Hund schützen…
Klar will der Hund verteidigen. Er ist ja auch ein guter Hund, der spürt, dass da was im Gange ist. Der merkt auch, dass ihr mit der Frau Probleme habt, und umgekehrt weiss er ganz genau, dass er ihr nicht trauen kann. Erst ist sie nett zu ihm, streichelt ihn sogar, und dann macht sie so ne Kehrtwende. Die meisten Hunde würden da mit Misstrauen reagieren.

Naja mal sehen, was noch kommt. *seufz*

Hoffentlich ein Einsehen von ihrer Seite…aber vielleicht ist das genau die Abwechslung, die ihr ansonsten in ihrem Leben fehlt?
Manche alten Leute werden ja regelrecht boshaft, weil sie dann Aufmerksamkeit bekommen. Sind sie nett, achtet keiner so besonders auf sie…soll nun natürlich nicht heissen, dass ihr für sie Freunde werden sollt oder euch da auch noch drum kümmern müsst. Aber vielleicht hilft vollkommene Ignoranz ja? Wirklich nur noch Guten Tag, Auf Wiedersehen, und halt das, was zwischen Mieter und Vermieter gesprochen werden muss.

Liebe Grüsse
Bine

Hi,

dann solltet ihr euch trotzdem beraten lassen, dass ihr alles richtig macht.

Dann lasst ihr der Dame ein entsprechendes Schreiben zukommen, in dem ihr zum sofortigen Unterlassen jeglicher Drohungen oder Tätlichkeiten gegen euren Hund auffordert und die im Wiederholungsfall fristlose dh. sofort wirksame Kündigung des Mietverhältnisses aus wichtigem Grund (Störung des Hausfriedens) androht.

Dazu ist es hilfreich, jeden Vorfall schriftlich mit Datum und Uhrzeit und evt. zeugen aufzuschreiben.

Die Mieterin scheint genau damit zu kalkulieren, dass ihr es ja doch nicht machen werdet/könnt und sie einfach rücksichtslos weiter machen kann was sie will. Und so jemand verdient kein Mitleid.

über die juristische Seit gibts im Rechtsbrett/mietrecht sicher noch mehr Infos.

A.

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Hallo,

muss Dir zustimmen - jedenfalls zum großen Teil.
Ja hast recht da schwingt ein aber mit.

Er ist Vermieter in diesem Haus, er holft der alten Frau wo er kann, kündigt ihr nicht etc… und zum Dank schlägt und tritt sie nach seinem Hund. Das kanns nicht sein, da würds von mir voll eine vor den Latz geben. Wenn mein Hund da beißt soll mir erst mal einer kommen auf meinem eigenen Grund und Boden.
Mein damaliger Chef war sehr aktiv bei der Schutzhundeausbildung und der sagte einmal zu mir dass wenn jemand mich bedroht oder in meine Haus, meine Wohnung einbricht darf der Hund beißen, allerdings nur an einer Stelle und nicht zigtausendmal irgendwo verteilt.
Ich würde ein Schild am Hof anbringen wo vor dem Hund warnt und fertig.
Eine Abgrenzung im eigenen Heim, na gut, wenns denn gar nicht anders geht.
Das mit dem größeren Hund is an für sich keine schlechte Idee, aber man weiß ja wie es wieder hingedreht wird - der böse Hund is am Ende schuld - was scheiße ist.
Außerdem hole ich mir ja nur nen großen Hund wenn ich dies aus freien Stücken will und nicht um jemanden Angst zu machen etc…

Ja, alte Leute können so sein, meine Oma is gottseidank nich so.
Die hat meinen Kampfschmuser immer total mit Leckerchen zugestopft, is aber in anderen Dingen sehr merkwürdig.

Würde auch versuchen jemand anderen aus euerm Dorf dazu bewegen mit ihr zu sprechen, wenns alles nix hilft würde ich auch Grenzen setzen.
Schließlich wollt ihr in eurem Haus auch gerne leben und nicht jeden Tag auf Streit warten müssen.

Viele liebe Grüße und viel Glück
Yvonne (die jedem in den Arsch tritt der ihrer Kleinen in solcher Art zunahe kommt) *g*

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