ACHTUNG, DER TEXT IST SEHR LANG, DESWEGEN BIN ICH EUCH UMSO DANKBARER, WENN IHR „X“ HELFT UND IHN DURCHLEST!!!
Hallo Leute,
ich brauche dringend eure Hilfe. Vor zwei Jahren hat X einen Vertrag beim Mieterverein zu HH abgeschlossen. Nach einem Jahr beschloss X nach Musterland zu ziehen und schickte dem Mieterverein eine Kündigung in Briefform mit Bitte der Sonderkündigung (Zeugen sind vorhanden). Laut Vertrag wäre die Mitgliedschaft 2 Jahre gelaufen, aber im Netz fand X die Info, dass eine Sonderkündigung unter Umständen möglich sei und sprach diese dann wie oben beschrieben eben in Briefform aus. In dem kurzen Zeitraum vor dem Umzug wohnte X nur provisorisch bei seiner Schwester und weil der Zeitraum so klein war, gab dieser diese Adresse niemanden weiter, auch nicht dem Mieterverein, er wollte warten, bis er in Musterland eine sichere Unterkunft besaß. Als X in Musterland bei seinem besten Freund nun doch für eine längere Zeit wohnen durfte, so dass er allen Freunden und wichtigen Firmen die Adresse auch endlich weitergeben konnte, schickte er aus Musterland auch einen Brief mit der neuen Adresse, um die Antwort auf den Brief zu erhalten. Doch er hatte lange Zeit nichts mehr vom Mieterverein gehört. Diese Umstände ließen ihn dieses Thema vergessen. Bis eines Tages der zweite Beitrag vom Konto abgebucht wurde. X traute seinen Augen nicht und ließ den Betrag rückbuchen. Wieder passierte ein halbes Jahr nichts, bis eine Mahnung nach der anderen an die inzwischen dritte neue Adresse. X wusste nicht, was er tun sollte und aus Angst reagierte er erstmal gar nicht. Der Betrag wuchs in jeder Mahnung, mit Extrabeträge, die für X nur Bahnhof waren. Dann, nach einiger Zeit reagierte X wieder einmal in schriftlicher Form, dass dieser doch damals gekündigt hatte und nie eine Antwort erhalten hatte (Achtung: E-Mail Adresse lag denen vor, sie hätten also auch eine E-Mail schreiben können!!!). Falls eine Sonderkündigung nicht möglich gewesen wäre, hätte man X doch schon längst informieren können, aber es kam ja nie was!!! Und dass X hofft, dass man sich gütlich einigt, weil von beiden Seiten wirklich was schief gelaufen ist. Wenige Tage später kam ein Mahnbescheid vom Amtgericht mit doppelt so hohen Kosten (darunter ein Streitwert), X fiel aus allen Wolken und schrieb dem Mieterverein erneut einen Brief und beschwerte sich, dass dieser entsetzt sei, keine Antwort auf den Brief zu erhalten, stattdessen aber vom Amtsgericht, und wobei dieser doch sehr an einer gütlichen Einigung interessiert war und viele Fragen gestellt hatte, sowie Lösungsvorschläge aufgezählt hatte. Dann kam eine E-Mail, in der man beleidigt (!) wurde und dass es keine Möglichkeit gibt, den Kosten zu entkommen, weil die Mahnung nun ein Jahr alt wäre, wobei X findet, dass man es so nicht sagen kann, weil aufgrund der ganzen Umstände vieles schief gegangen ist, Verzögerungen entstanden sind und sich alles einfach monatelang hingezogen hat. Auf X´s damalige Kündigung und all die Fragen zur Sonderkündigung und so weiter wurde wieder einmal nicht eingegangen, wobei oft bekannt ist, dass Kündigungen jeglicher Art immer gerne verschwinden.
Was kann X tun? Er ist verzweifelt, dass die Kosten doppelt so hoch sind und das für nichts und wieder nichts. Es ist ärgerlich, dass X vor allem die Dienste aufgrund des Umzuges gar nicht in Anspruch nahm. Der Mieterverein macht ihm Angst mit seiner Wortwahl, wo liegen seine Rechte? Wenn er auf den Mahnbescheid vom Amtsgericht eingeht und einen Wiederspruch schreibt, weiß er doch gar nicht, ob er eine Chance hätte und dann noch mehr Kosten dazu kämen. Der Mieterverein sagte, dass es keine Wiederrede gäbe und nun nicht mehr auf Briefe und E-Mails geantwortet wird.
X ist traurig und kann nicht mehr schlafen. (Das X verniedlicht den Protagonisten, doch es ist echt eine verzweifelte Situation, da X in der Ausbildung 390 Euro verdient und nicht weiß wo er das Geld hernehmen soll)