Hallo und guten Abend,
meine Frage ist folgende. Herr X bekommt einen Mietkaufvertrag Angeboten. Dort sind folgende Dinge festgelegt.
15 % Objekt Anzahlung
3 % Abwicklungsgebühr
300 feste Mietkaufraten die zu 100% auf den Kaufpreis angerechnet werden und werden alle 60 Monate als Pfandrecht in das Grundbuch eingetragen.
Die Ansprüche sind notariell und im Grundbuch durch Auflassungsvormerkungabgesichert
Monatliche Mietkaufrate liegt bei 350,00€mtl für 100.000€
Also bei 200.000€ 700,00€ Rate fest für die gesamte Laufzeit von 25 Jahren. Danach geht das Haus in den Besitz des Herrn X lastenfrei über.
Herr X Vertrag ist sehr lang sollten aber die wichtigsten Informationen sein.
Sollte er den Vetrag direkt von einem Fachmann/Frau prüfen lassen? Was kostet sowas ?
Danke vielmals für Antworten
Michael Plum
guten Abend, diese Kauf- und Vertragsform bei Wohnimmobilien ist mir fremd und dürfte recht selten sein. Es empfiehlt sich, dass der Käufer die notwendige Beurkundung des Vertrages bei einem von ihm ausgesuchten Notar in Auftrag gibt (nachdem der Entschluss gefaßt ist). Denn der Notar ist verpflichtet, den für beide Parteien rechtlich sicheren Weg im Auge zu haben und Hinweise bei risikoreichen Klauseln zu geben. Wenn so verfahren wird, fallen keine Kosten für die Prüfung an. Ansonsten könnte ein separat beauftragter Notar für die Vertragsprüfung in der Regel eine Gebühr von etwa 180 € netto bei einem Kaufpreis von 200.000 € berechnen. Einen dieser beiden Wege empfehle ich dringend, da ein hohes Risikopotenzial dann bestehen kann, wenn z.B. unverzichtbare Mindestabsicherungen vor Geldzahlungen nicht gegeben, andere übliche Standardabläufe oder klare Klauseln nicht gewährleistet sind. Sparen Sie bitte nicht beim Expertenrat. Das Honorar für den Anwaltsrat könnte höher liegen -aber fragen Sie.
MfG
H.G.