Mietkauf

Hallo liebe Experten!
Ich möchte gerne ein Objekt kaufen welches aus zwei Häusern besteht.
Für den gesamten Kaufpreis werde ich voraussichtlich keine Finanzierung bekommen.
Nun hatte ich die Idee den Kauf der Häuser zu trennen.

Ein Haus über meine Hausbank finanzieren.
Für das zweite Haus würde ich gerne eine Grundmietzeit vereinbaren und nach Ablauf dieser Zeit das Haus kaufen.
(@WIZ: ja ich habe schon gelesen, dass es Mietkauf nicht gibt, aber wie heisst dann diese Form des Kaufs?)

Nun meine Frage: Gibt es sinnvollere Varianten?

Hallo liebe Experten!
Ich möchte gerne ein Objekt kaufen welches aus zwei Häusern
besteht.
Für den gesamten Kaufpreis werde ich voraussichtlich keine
Finanzierung bekommen.

Haste denn schonmal gefragt, oder ist das eine Vermutung?

Nun hatte ich die Idee den Kauf der Häuser zu trennen.

Der Käufer und damit der Darlehensnehmer bleibt derselbe. Und in 10 Jahren haste von dem einen Darlehen sowenig abbezahlt, daß eine zweite Finanzierung nicht gestaltbar ist.

Ein Haus über meine Hausbank finanzieren.
Für das zweite Haus würde ich gerne eine Grundmietzeit
vereinbaren und nach Ablauf dieser Zeit das Haus kaufen.

Spielt denn da der Verkäufer mit? Wenn er mit Vermieten einverstanden wäre, dann würd er doch den Kauf nicht anbieten?

(@WIZ: ja ich habe schon gelesen, dass es Mietkauf nicht gibt,
aber wie heisst dann diese Form des Kaufs?)

Du meinst eine Version, wo die gezahlten Mieten auf den Kaufpreis angerechnet werden? Jeder der, der einfachen Zinsrechnung mächtig ist, wird eine solche Lösung dem Verkäufer abraten und dem Käufer allemal. wenn du solch ein Unterfangen deiner „Hausbank“ erzählst, kriegste nicht mal die finanzierung für das erste Haus.

Mein Tipp:

geh zu einem Finanzierungsberater (nicht zu deiner Hausbank), der soll ein vernünftiges Finanzierungs-/Refinanzierungskonzept erarbeiten und er soll das dann deiner Bank (meinetwegen auch deiner Hausbank) vorlegen.

Kostet ca. 1% der Finanzierungssumme.

Ein wichtiges Argument gegen eine finanzierung bei der Hausbank: Kriegst du Probleme mit dem Konto, greift die Bank sofort aufs Haus! Kriegst du Probleme mit der Hausfinanzierung, dann sperrt die Bank sofort dein Konto, und du kannst nicht mal mehr Brötchen kaufen!

Nun meine Frage: Gibt es sinnvollere
Varianten?

Ja eine vernünftige Beratung durch einen Finanzierungsfachmann.

Jeder meint ein Haus eben mal selbst kaufen zu können. Aber für den Obstbaum im Garten fahren sie durch 5 Gärtnereien um letztlich 5 Euro zu sparen.

gruss
winkel

Hallo,

(@WIZ: ja ich habe schon gelesen, dass es Mietkauf nicht gibt,
aber wie heisst dann diese Form des Kaufs?)

Da verstehst du mich falsch. Es gibt ihn schon. Nur ist er außer in Fällen besonderer persönlicher Verbundenheit mit klarem Wohlfahrtcharakter zu Gunsten des Erwerbers nicht sinnvoll bzw. extrem gefährlich und teuer für den Erwerber, wenn es sich um gewerbliche Modelle hierzu handelt.

Nun meine Frage: Gibt es sinnvollere
Varianten?

Mir leuchtet deine Konstellation ehrlich gesagt überhaupt nicht ein. Du willst ein Haus kaufen, musst hierfür ein gewisses Eigenkapital haben und tilgst dann regelmäßig. Gleichzeitig willst du durch die Mietzahlung quasi eine Tilgung auf das zweite Haus erbringen, wobei hier allerdings zwischen Erwerbsanteil und Nutzanteil aufgeteilt wird, also tatsächlich nur recht gering ein Erwerb stattfindet. Zusätzlich müsstest du jetzt noch zusätzliches Eigenkapital ansparen, damit du dann in einigen Jahren eine Finanzierung für das zweite Haus bekommen würdest, mit der du dann tatsächlich erwirbst. Dadurch, dass du aber beim Mietkauf auch den Nutzanteil hast, vernichtest du ja gerade das Geld, was du eigentlich als Eigenkapital ansparen müsstest. Daher scheint mir diese Idee nicht so richtig gut zu sein, ganz abgesehen davon, dass diese Lösung natürlich auch für den Verkäufer, der vermutlich jetzt sofort Geld für beide Häuser wird sehen wollen, nicht akzeptabel sein dürfte.

Sollte dieser aber mit direkten Teilzahlungen einverstanden sein, dann würde ich versuchen, den gesamten Erwerb abzgl. eines Kapitalanteils auf Leibrentenbasis durchzuziehen. Hiernach würdest du dem Erwerber unter Ausschaltung einer Bank direkt für einen gewissen Zeitraum auf das Objekt abzahlen und nur einen vereinbarten Grundbetrag sofort zahlen. Dabei sind die Anteile auch in Verbindung mit Bankdarlehen natürlich frei verhandelbar. Wichtig ist dabei, dass bei einem möglichst hohen Rentenanteil die Bank mit ihrer Verzinsung ausgeschaltet wird, und man zum Vorteil beider Seiten natürlich die Leibrente durchaus mit 3,5% verzinsen kann.

Gruß vom Wiz

Jeder meint ein Haus eben mal selbst kaufen zu können. Aber
für den Obstbaum im Garten fahren sie durch 5 Gärtnereien um
letztlich 5 Euro zu sparen…

wo gibt es denn Obstbäume für 5 Euro?? Da muß ich sofort hin, kann ich bestimmt noch auf 4 Euro runterhandeln.

Gruß
voneinemstarkschwitzenden

Martin

Hallo,

Hallo Wiz!

Mir leuchtet deine Konstellation ehrlich gesagt überhaupt
nicht ein. Du willst ein Haus kaufen, musst hierfür ein
gewisses Eigenkapital haben und tilgst dann regelmäßig.
Gleichzeitig willst du durch die Mietzahlung quasi eine
Tilgung auf das zweite Haus erbringen…

Genau!
Ich hätte konkretere Angaben machen müssen.
Es handelt sich um eine Pension. Und diese ist aus altersgründen der Besitzer zu erwerben. Die Pension erwirtschaftet in beiden Gebäuden jeweils eine Rendite die ausreicht um Tilgung bzw. Mietkauf zu decken und Gewinn zu erzielen.

Die Zinsen u. Tilgung des Bankdarlehens für Haus A wird aus der Rendite bezahlt.
Für Haus B habe ich selbst (mit Hilfe von Excel)eine Annuitäten-Tilgung über 30 Jahre mit Verzinsung von 3,5% für den Verkäufer plus 1% Tilgung errechnet.
Parallel dazu werde ich einen Bausparvetrag anlegen (welcher aus dem Gewinn bezahlt wird).
Nach 10 Jahren soll die Option bestehen den Restbuchwert des Objekts mit Hilfe des o.g. BSV auszulösen und damit das Eigentum zu erwerben.

Zunächst wollte der Verkäufer beide Häuser zusammen verkaufen, ich möchteihm morgen diesen Vorschlag unterbreiten, falls nicht jemand eine bessere Idee hat.
Ich finde es für den Verkäufer aber doch ganz attraktiv, denn er bekommt ca. den halben Kaufpreis direkt (was bei diesem Objekt schon sehr ordentlich ist) und erhält zunächst über 10 Jahre eine gleichbleibende Rate (mit vernünftiger Verzinsung)und wenn alles gut geht dann den Rest.

Habe ich etwas übersehen?

Für Vorschläge wäre ich sehr dankbar!

Liebe Grüsse

herr_rossi

Hallo Winkel!

Haste denn schonmal gefragt, oder ist das eine Vermutung?

Habe schon einmal bei meiner Bank ein Finanzierungsangebot über die Kaufpreishöhe, welche eines der beiden Häuser alleine betragen würde eingeholt, und dies wäre das Maximum.

Der Käufer und damit der Darlehensnehmer bleibt derselbe. Und
in 10 Jahren haste von dem einen Darlehen sowenig abbezahlt,
daß eine zweite Finanzierung nicht gestaltbar ist.

Ich denke es würde gehen siehe meine Antwort an Wiz.

Du meinst eine Version, wo die gezahlten Mieten auf den
Kaufpreis angerechnet werden? Jeder der, der einfachen
Zinsrechnung mächtig ist, wird eine solche Lösung dem
Verkäufer abraten und dem Käufer allemal.

Ich habe vor ihm 3,5% Zinsen zu zahlen. Ist doch nicht das schlechteste für 10 Jahre Laufzeit.
Und für mich natürlich erst recht.

wenn du solch ein
Unterfangen deiner „Hausbank“ erzählst, kriegste nicht mal die
finanzierung für das erste Haus.

Muss ich das?

Mein Tipp:

geh zu einem Finanzierungsberater (nicht zu deiner Hausbank),

Wo gibt es den?

der soll ein vernünftiges
Finanzierungs-/Refinanzierungskonzept erarbeiten und er soll
das dann deiner Bank (meinetwegen auch deiner Hausbank)
vorlegen.

Kostet ca. 1% der Finanzierungssumme.

Entschuldige bitte, aber dafür kann ich mir ja fast einen Obstgarten kaufen!

Liebe Grüsse
herr_rossi

Hallo,

OK, jetzt sieht die Sache natürlich ganz anders aus. Sorry, aber auf eine gewerbliche Immobilie konnte man bislang nicht schließen.

Wenn ich mir diese Situation betrachte, dann sollte die Immobilie eigentlich einen ausreichenden Ertrag erwirtschaften, dass man beide Häuser sofort über ein Anuitätendarlehen erwerben können sollte. Wenn du eine solche Finanzierung nicht bekommen kannst, würde ich die Finger von der Sache lassen, da dass Risiko dann vermutlich zu groß wäre (die Banken versagen Kredite nicht aus bösem Willen, sondern weil sie die Risiken eines Verlustes als zu groß einschätzen, und dies sollte einem selbst dann auch Warnung genug sein).

Andererseits kann es sich aber trotz des grundsätzlichen Bestehens eines Bankangebotes lohnen auf den (teilweisen) Mietkauf zu setzen. Und zwar dann, wenn eben der Verkäufer mitspielt. Dies kommt gerade bei Eigentümer geführten Gewerbebetrieben oft in der Form vor, dass sie nicht einfach die Immobilie verkaufen, sondern einen bestimmten Nachfolger im Geschäft haben wollen, dem sie dann entsprechend entgegen kommen. Die Ausschaltung der Bank bringt dabei für beide sogar noch einen Zinsvorteil, wodurch der Nachteil der nicht sofortigen vollständigen Zahlung für den Verkäufer teilweise wieder ausgeglichen wird. Dies wäre dann genau einer der Ausnahmefälle, bei denen man nichts gegen den Mietkauf / Leibrentenmodell sagen kann.

Die Idee mit dem BSV finde ich übrigens nicht gut. Der BSV bietet in der Ansparphase eine zu schlechte Verzinsung gegenüber anderen Anlageformen und die Zuteilung des Geldes zum Stichtag ist auch immer fraglich. Wenn hierfür Geld überbleiben sollte, würde ich dieses statt dessen in die Tilgung des Bankdarlehens stecken und dann lieber wieder zum Stichtag des Resterwerbs dieses hochfahren.

Was natürlich selbstverständlich sein sollte: Wenn du das Ding nur als Renditeobjekt ansiehst, musst du zum RA und StB und mit denen die Sache en detail ausarbeiten, um keine Fehler zu machen. Willst du in dem Ding auch selbst deine berufliche Zukunft sehen, brauchst du einen vernünftigen Businessplan ohne Hockeysticks und Phantasiewerte. Wenn du diesen noch nicht hast, würde ich noch nicht zum Betreiber gehen. Bist du sauber vorbereitet, wird man dir ganz anders gegenübertreten und viel eher bereit sein auch auf unkonventionelle Angebote einzugehen.

Gruß vom Wiz

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Ich hätte konkretere Angaben machen müssen.
Es handelt sich um eine Pension. Und diese ist aus
altersgründen der Besitzer zu erwerben. Die Pension
erwirtschaftet in beiden Gebäuden jeweils eine Rendite die
ausreicht um Tilgung bzw. Mietkauf zu decken und Gewinn zu
erzielen.

Die Zinsen u. Tilgung des Bankdarlehens für Haus A wird aus
der Rendite bezahlt.
Für Haus B habe ich selbst (mit Hilfe von Excel)eine
Annuitäten-Tilgung über 30 Jahre mit Verzinsung von 3,5% für
den Verkäufer plus 1% Tilgung errechnet.

Da muss was in deinem Programm falsch sein, denn 3,5% und 1% Tilg. ergibt mehr als 40 Jahre.

Parallel dazu werde ich einen Bausparvetrag anlegen (welcher
aus dem Gewinn bezahlt wird).
Nach 10 Jahren soll die Option bestehen den Restbuchwert des
Objekts mit Hilfe des o.g. BSV auszulösen und damit das
Eigentum zu erwerben.

Zunächst wollte der Verkäufer beide Häuser zusammen verkaufen,
ich möchteihm morgen diesen Vorschlag unterbreiten, falls
nicht jemand eine bessere Idee hat.
Ich finde es für den Verkäufer aber doch ganz attraktiv, denn
er bekommt ca. den halben Kaufpreis direkt (was bei diesem
Objekt schon sehr ordentlich ist) und erhält zunächst über 10
Jahre eine gleichbleibende Rate (mit vernünftiger
Verzinsung)und wenn alles gut geht dann den Rest.

Habe ich etwas übersehen?

Ja sehr viel sogar:

  1. Der Kauf der Pension ist ein Gewerbedarlehn, wenn denn die Pension auch das Haus besitzen soll. Der Kauf des Hauses ist Privatvergnügen.

  2. Willst du das Haus besitzen und die Pension zahlt Miete, dann solltest du dort vernünftige Verträge entwerfen lassen. Du mußt dann auf die Miete Einkommensteuer bezahlen.

  3. Solltest du alles in einen topf werfen, könntest du unter Zuhilfenahme eines Finanzierungsberaters ein gutes Konzept entwickeln und es ließe sich beides zusammen finanzieren. allerdings dürfte die Konstellation der Darlehen sehr kompliziert werden. Geh davon aus, daß sich Banken dort nur zu 60% beteiligen aufgrund „wird aus den Erlösen“ finanziert. Weil dadurch die Tilgung vom Geschäftserfolg abhängig gemacht wird. Wenn die Pension nicht schon Bilanzen vorlegen kann, die eine Lebenshaltung, Investitionsrücklage, und den finanzdienst abdeckt, haste schlechte Karten.

Das sollte ein Fin-Berater entwickeln hier ist das nicht möglich.

gruss
winkel

Hallo Wiz!

Wenn du eine solche
Finanzierung nicht bekommen kannst, würde ich die Finger von
der Sache lassen, da dass Risiko dann vermutlich zu groß wäre
(die Banken versagen Kredite nicht aus bösem Willen, sondern
weil sie die Risiken eines Verlustes als zu groß einschätzen,
und dies sollte einem selbst dann auch Warnung genug sein).

Leider verlangen die Banken aber auch 40% EK bei den Gewerbeobjekten.

Die Idee mit dem BSV finde ich übrigens nicht gut. Der BSV
bietet in der Ansparphase eine zu schlechte Verzinsung
gegenüber anderen Anlageformen und die Zuteilung des Geldes
zum Stichtag ist auch immer fraglich.

Wieso ist die Zuteilung fraglich?
OK wegen der Verzinsung in der Ansparphase gebe ich dir Recht, aber ich sichere mir frühzeitig einen guten Zinssatz für die Tilgungsphase, welcher beim abzuschliessenden Annuitätendarlehen möglicherweise viel höher sein wird, oder?

Was natürlich selbstverständlich sein sollte: Wenn du das Ding
nur als Renditeobjekt ansiehst, musst du zum RA und StB und
mit denen die Sache en detail ausarbeiten, um keine Fehler zu
machen.

Hatte ich auch vor, jedoch bevor ich die Herren RA und StB bemühe werde ich erstmal erkundschaften ob die jetzigen Betreiber überhaupt Interesse an meinem Plan haben.

Vielen Dank Wiz
herr_rossi

Hallo Winkel!

Da muss was in deinem Programm falsch sein, denn 3,5% und 1%
Tilg. ergibt mehr als 40 Jahre.

Du hast wohl ein Programm bei dem die monatliche Zahlungsrate schon vorher feststeht. In meinem Programm kann ich Kaufpreis,Zinssatz und Laufzeit eingeben. Daraus ergibt sich die monatliche Zahlungsrate.

  1. Willst du das Haus besitzen und die Pension zahlt Miete,
    dann solltest du dort vernünftige Verträge entwerfen lassen.
    Du mußt dann auf die Miete Einkommensteuer bezahlen.

Beide Häuser erwirtschaften Rendite

  1. Solltest du alles in einen topf werfen, könntest du unter
    Zuhilfenahme eines Finanzierungsberaters ein gutes Konzept
    entwickeln und es ließe sich beides zusammen finanzieren.
    allerdings dürfte die Konstellation der Darlehen sehr
    kompliziert werden. Geh davon aus, daß sich Banken dort nur zu
    60% beteiligen aufgrund „wird aus den Erlösen“ finanziert.
    Weil dadurch die Tilgung vom Geschäftserfolg abhängig gemacht
    wird. Wenn die Pension nicht schon Bilanzen vorlegen kann, die
    eine Lebenshaltung, Investitionsrücklage, und den finanzdienst
    abdeckt, haste schlechte Karten.

Das sollte ein Fin-Berater entwickeln hier ist das nicht
möglich.

Ich habe nur wenig Erfahrung und wollte bevor ich zum RA oder StB gehe ein paar Meinungen einholen, denn wenn ich ganz falsch liege kann ich mir das besser ersparen.

Vielen Dank Winkel
herr_rossi

Mein Tipp:

geh zu einem Finanzierungsberater (nicht zu deiner Hausbank),

Wo gibt es den?

der soll ein vernünftiges
Finanzierungs-/Refinanzierungskonzept erarbeiten und er soll
das dann deiner Bank (meinetwegen auch deiner Hausbank)
vorlegen.

Kostet ca. 1% der Finanzierungssumme.

Entschuldige bitte, aber dafür kann ich mir ja fast einen
Obstgarten kaufen!

sg herr Rossi,

sie können sich diese Ausgaben sparen, wenn sie folgendes beachten und kennen:

Finanzierung über ein Mehrkontenmodell
Kapitaldienstberechnung und Optimierung über die Laufzeit
Rentabilitätsberechung des Betriebes
Marketingplan
Risikostreuung
Einbeziehung von wenn/dann-betrachtungen
Regelung der Nachfolge
Einbeziehung und Planung steuerlich und betriebswirtschaftlich der Sondertilgungen und deren Effekt auf Laufzeiten und Cash-Flow
Betrachtung der Gewerbesteuerlast, wenn die Immobilie im eigentum des Pensionsbetriebes ist.

Diese Betrachtungen könenn über die Laufzeit einige 100.000 euro sparen.

Beispiel: Ein ehem. Kunde von mir zahlte für die Beratung 12.000 DM und sparte über die laufzeit 70.000 DM gegenüber den eigenen eingeholten Bankangeboten.

Aber spar am falschen Fleck und frag dann hier nach, was du tun kannst, weil dir keiner gesagt, daß …

gruss
winkel

Hallo Winkel!

Finanzierung über ein Mehrkontenmodell
Kapitaldienstberechnung und Optimierung über die Laufzeit
Rentabilitätsberechung des Betriebes
Marketingplan
Risikostreuung
Einbeziehung von wenn/dann-betrachtungen
Regelung der Nachfolge
Einbeziehung und Planung steuerlich und betriebswirtschaftlich
der Sondertilgungen und deren Effekt auf Laufzeiten und
Cash-Flow
Betrachtung der Gewerbesteuerlast, wenn die Immobilie im
eigentum des Pensionsbetriebes ist.

Diese Betrachtungen könenn über die Laufzeit einige 100.000
euro sparen.

Nein darüber weiss ich nicht wirklich etwas.

Aber spar am falschen Fleck und frag dann hier nach, was du
tun kannst, weil dir keiner gesagt, daß …

Deshalb frage ich ja vorher hier um wenigstens zu einige Tipps zu bekommen und wenn der Verkäufer zumindestens Intersse an meiner Idee hat werde ich einen RA oder StB oder Finanzberater hinzuziehen.
Ich finde das Problem dabei ist immer, dass man dann gleich eine Dienstleistung in Anspruch nimmt welche sich am Kaufpreis bemisst und darum möchte ich gerne mehr Informationen im Vorfeld einholen.

Was ist ein Finanzberater, kann man den bei den Banken antreffen?
Warum nicht zur Hausbank?
Welchen Vorteil haben FB gegenüber RA oder StB?

Liebe Grüsse
herr_rossi

Wieso ist die Zuteilung fraglich?

Weil die BSV immer nur von einer voraussichtlichen Zuteilung zu einem Termin ausgehen, ob dieser dann auch bei wenigen Neuansparern und vielen Häuslebauern eingehalten werden kann, steht auf einem anderen Blatt, und du wärst nicht der erste, der dann eine teure Zwischenfinanzierung benötigen würde. Als mir neulich zwei freundliche Herren zweier Banken ein solches Modell andrehen wollten redeten sie sich dann damit heraus, man dürfe eben nicht erst sechs Wochen vor Termin sich drum kümmern, sondern müsste halt die letzten eineinhalb Jahre vor Zuteilung am besten so alle sechs Wochen mal nachhaken, dann würde es schon klappen. Danke, aber wenn ich heute weiß, dass ich zum 01.01.2005 das Darlehen brauchen werde, weiß ich wirklich nicht, warum ich dann die Ungewissheit und den Aufwand tragen soll. Seriöse Berater haben ein solches Modell übrigens gar nicht erwähnt, oder auf meine Einwände hin dies sofort in der Beratung fallen gelassen.

OK wegen der Verzinsung in der Ansparphase gebe ich dir Recht,
aber ich sichere mir frühzeitig einen guten Zinssatz für die
Tilgungsphase, welcher beim abzuschliessenden
Annuitätendarlehen möglicherweise viel höher sein wird, oder?

Aber wenn du mit dem Geld heute bereits tilgst, brauchst du später keinen günstigen Kredit mehr. Du kannst heute problemlos auch 15 und 20 Jahres-Konditionen zu den momentan absolut unschlagbaren Zinssätzen abschließen. Hierein dann mit jedem Cent, den du entbehren kannst tilgen, und gut ist. Abgesehen davon ist im Gewerbeimmobilienbereich der Zinssatz ohnehin zweitrangig, schließlich hast du dann ja Kosten die du steuerlich absetzen kannst.

Hatte ich auch vor, jedoch bevor ich die Herren RA und StB
bemühe werde ich erstmal erkundschaften ob die jetzigen
Betreiber überhaupt Interesse an meinem Plan haben.

Kannst dich im Zweifelsfall gerne an mich (RA) wenden. Habe auch schon einige Businesspläne gemacht und tummle mich im Immobilienrecht.

Gruß vom Wiz

Nein darüber weiss ich nicht wirklich etwas.

Aber spar am falschen Fleck und frag dann hier nach, was du
tun kannst, weil dir keiner gesagt, daß …

Deshalb frage ich ja vorher hier um wenigstens zu einige Tipps
zu bekommen und wenn der Verkäufer zumindestens Intersse an
meiner Idee hat werde ich einen RA oder StB oder Finanzberater
hinzuziehen.

Tja wenn dein Konzept so toll ist, mach es und spar das 1 %.

Ich finde das Problem dabei ist immer, dass man dann gleich
eine Dienstleistung in Anspruch nimmt welche sich am Kaufpreis
bemisst und darum möchte ich gerne mehr Informationen im
Vorfeld einholen.

Ja geh zum RA, der nimmt 16/10 der Gebühr berechnet nach Beratungswert = Kaufwert der Immo, geh zum Steuerberater, der hat ungefähr den gleichen Satz, geh zu deiner Hausbank und sprech mit dem Chargen am Tresen, der weiss nämlich auch nicht was ein Mehrkontenmodell ist. Und der Chef der Bank wird versuchen, dir etwas aus dem Haus anzubieten. Das wahrscheinlich nur für die hausbank gut ist.

Was ist ein Finanzberater, kann man den bei den Banken
antreffen?

Hallo!!! Ich schrieb finanzierungsberater, finanzberater sind die Halbgebildeten der DVAG und von AWD.

Warum nicht zur Hausbank?

Weil es in Deutschland auch Banken gibt, die günstiger sind, aber keine Filialen in jeder Stadt haben und die muss man halt auch kennen. Und man muss wissen welche Banken welche Konzepte verstehen und mittragen. Und man muss wissen wie man zum Beispiel die Absicherung des GF/Inhaber so gestaltet, daß sie Tilgung ist und entschuldung gleichzeitig. Daß laufzeiten von 20 Jahren möglich sind, wenn man nicht so zahlengeil ist und 3,5 nominal für günstiger hält, als 3,9 effektiv.

Welchen Vorteil haben FB gegenüber RA oder StB?

siehe oben, aber du willst ja eh das 1% sparen und du hast ja dein Excel-Programm.

Viel Glück!

winkel

Hallo Winkel!

Tja wenn dein Konzept so toll ist, mach es und spar das 1 %.

Sorry, habe ich nie behauptet!

Ja geh zum RA, der nimmt 16/10 der Gebühr berechnet nach
Beratungswert = Kaufwert der Immo

Habe ich wohl noch nicht verstanden!
Bedeutet das: 1% des Kaufwertes multipliziert mit 1,6?

Hallo!!! Ich schrieb finanzierungsberater, finanzberater
sind die Halbgebildeten der DVAG und von AWD.

Entschuldigung, also bist Du Finanzierungsberater vielleicht können wir ja nocheinmal darüber reden, jedoch halte ich die räumliche Entfernung für ein leichtes Handycap, oder?

Vielen Dank
herr_rossi

Habe ich wohl noch nicht verstanden!
Bedeutet das: 1% des Kaufwertes multipliziert mit 1,6?

Nein ein Rechtsanwalt berechnet nach der BRAGO.

Hallo!!! Ich schrieb finanzierungsberater, finanzberater
sind die Halbgebildeten der DVAG und von AWD.

Entschuldigung, also bist Du Finanzierungsberater vielleicht
können wir ja nocheinmal darüber reden, jedoch halte ich die
räumliche Entfernung für ein leichtes Handycap, oder?

Das Handicap liegt woanders:

Du fragst, ob du wesentliche Ausgaben für einen Mietkauf-Vertrag bei der Beantragung eines Hypo-Darlehens angeben mußt.

Hier droht die Gefahr, daß du in einem Konzeptgespräch wichtige Informationen zurückhältst.

Wenn du einmal mit einem Klienten auf der Bank gesessen hast und es kam plötzlich die Frage: „Was ist denn mit Ihrer Abbuchung über … an …?“ Das gräbt an der Kompetenz des Beraters und du lehnst ab sofort jeden Kunden ab, der nur den Anschein erweckt, daß er nciht bereit ist, ALLE informationen zu geben.

Das andere: „Dafür kann ich mir nen Obstgarten kaufen.“

Das birgt für mich die Gefahr, daß du nach Vorlage meines Konzeptes, nicht den Vertrag unterschreibst (Erfolgsprovision: keine Verträge = kleine Provision) und dann mit dem Konzept losmarschierst und es selbst einstielst.

Danke, aber ich lehne ein Zusammenarbeit ab.

gruss
winkel