Mietkauf ja oder nein?

Hallo Leute,

eigentlich hatte ich mir vorgenommen ein Batzen Eigenkapital anzusammeln und dann dementsprechend ein Haus zu Kaufen oder zu Bauen mit Kreditaufnahme versteht sich natürlich.

Aber mittlerweile bin ich auch auf ein Angebot aufmerksam geworden, nämlich Mietkauf!
Ich wollte mehr über die Sache erfahren, deshalb habe ich bei google etwas rumgestöbert.
Die Äußerungen was ich über Mietkauf gelesen habe, klangen viel versprechend. Da frag ich mich, wieso das nicht publik gemacht und viele neue Hausbesitzer Ihr Eigenheim über Kreditaufnahme Finanzieren?

Eine Kreditaufnahme oder Bankdarlehen ist nicht nötig. Somit fallen die Zinszahlungen weg.
Das ist ein sehr wichtiger Aspekt für mich. Der einzige Nachteil was ich gefunden habe, ist der lange Zeit für die Abzahlung. Aber das gilt doch genauso gut für das Darlehen die ich mir nehmen müsste, wenn ich Kaufen oder Bauen will.

Also korrigiert mich bitte, wenn ich falsch liegen sollte bzw. klärt mich auf über Mietkauf.

Danke und Grüße
juschimitsu

Hallo

Hallo Leute,

eigentlich hatte ich mir vorgenommen ein Batzen Eigenkapital
anzusammeln und dann dementsprechend ein Haus zu Kaufen oder
zu Bauen mit Kreditaufnahme versteht sich natürlich.

Aber mittlerweile bin ich auch auf ein Angebot aufmerksam
geworden, nämlich Mietkauf!
Ich wollte mehr über die Sache erfahren, deshalb habe ich bei
google etwas rumgestöbert.
Die Äußerungen was ich über Mietkauf gelesen habe, klangen
viel versprechend. Da frag ich mich, wieso das nicht publik
gemacht und viele neue Hausbesitzer Ihr Eigenheim über
Kreditaufnahme Finanzieren?

Hat dir jemand funktionierende Modelle über die letzten 20 - 30 Jahre nachgewiesen?? So einfach wie beschrieben ist das bei weitem nicht, sonst würde es ja jeder machen

LG
Mikesch

Hallo

Hallo Leute,

eigentlich hatte ich mir vorgenommen ein Batzen Eigenkapital
anzusammeln und dann dementsprechend ein Haus zu Kaufen oder
zu Bauen mit Kreditaufnahme versteht sich natürlich.

Aber mittlerweile bin ich auch auf ein Angebot aufmerksam
geworden, nämlich Mietkauf!
Ich wollte mehr über die Sache erfahren, deshalb habe ich bei
google etwas rumgestöbert.
Die Äußerungen was ich über Mietkauf gelesen habe, klangen
viel versprechend. Da frag ich mich, wieso das nicht publik
gemacht und viele neue Hausbesitzer Ihr Eigenheim über
Kreditaufnahme Finanzieren?

Hat dir jemand funktionierende Modelle über die letzten 20 -
30 Jahre nachgewiesen?? So einfach wie beschrieben ist das bei
weitem nicht, sonst würde es ja jeder machen

LG
Mikesch

Ich kenne nur einen Fall, in dem der Mietkauf tatsächlich zum tragen gekommen ist. Das war aber ein Privatverkauf eines Rentners an eine Familie.
Die meist gewerblichen Mietkaufmodelle sind -wie alles- auf Gewinn ausgerichtet. Wie sich die mtl. Belastung nennt, spielt doch nur 2-rangig eine Rolle. Die Kosten sind die Gleichen. Geschenkt wird einem hier nichts.
Vorteil kann m.E. nur die evtl. höhere Flexibilität im Fall eines „vorzeitigen“ Abbruchs sein (je nach Modell).
Allerdings kann die fehlende Eigentumseigenschaft m.E. ebenfalls Nachteilig sein (z.B. neue Kreditaufnahme wg. Modernisierung, Umbaumaßnahmen ect.)

Wer sein Haus per Mietkauf abgibt bekommt es auf andere Weise nicht los. Entweder ist es zu teuer oder es hat sonst einen Mangel. Warum sollte ein Verkäufer auf die Miete und die Zinsen verzichten.

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Hallo,

eigentlich hatte ich mir vorgenommen ein Batzen Eigenkapital
anzusammeln und dann dementsprechend ein Haus zu Kaufen oder
zu Bauen mit Kreditaufnahme versteht sich natürlich.

Aber mittlerweile bin ich auch auf ein Angebot aufmerksam
geworden, nämlich Mietkauf!
Ich wollte mehr über die Sache erfahren, deshalb habe ich bei
google etwas rumgestöbert.
Die Äußerungen was ich über Mietkauf gelesen habe, klangen
viel versprechend. Da frag ich mich, wieso das nicht publik
gemacht und viele neue Hausbesitzer Ihr Eigenheim über
Kreditaufnahme Finanzieren?

Ich weiß ja nicht wo Du gegoogled hast, aber wenn Du mal hier ins Archiv schaust, dann sollte Dir ein ganzer Christbaum aufgehen, was den gewerblich vermittelten Mietkauf angeht. Und nur der kommt ja als theoretische Alternative für den „Normalfall“ in Frage. Privat vereinbarter Mietkauf im begründeten und konkreten Einzelfall ist eine ganz andere Sache.

Ich biete schon seit Jahren eine Beratung zu dem Thema an, und habe viel hierzu publiziert. Immer wieder melden sich dann mehr oder weniger seriöse Anbieter, und wollen mich überzeugen. Bislang hat sich aber noch keiner getraut, mir seine Unterlagen zukommen zu lassen. Warum wohl? Alle Interessenten die sich bei mir zu dem Thema gemeldet haben, haben mir Firmen genannt (und es sind inzwischen eine ganze Menge), bei denen ich dringend abraten musste. Und bevor Du auf den nächsten Schwindel reinzufallen drohst: Bei gewissen modernen Genossenschaftsmodellen sieht es nicht anders aus. Und BTW: auch seriöse Bauunternehmer, die das Thema selbst nicht ausreichend durchblicken, fallen auf die Versprechungen herein, und vermitteln entsprechene Modelle. In einem Fall habe ich aber auch da schon für Aufklärung sorgen können, und das Bauunternehmen hat die Sache schneller wieder fallen gelassen als eine heiße Kartoffel.

Gruß vom Wiz

Dann jetzt auch noch mein Senf:

Ich wollte mehr über die Sache erfahren, deshalb habe ich bei
google etwas rumgestöbert.

Das war schon mal eine der besten Ideen, die man haben kann.

Eine Kreditaufnahme oder Bankdarlehen ist nicht nötig. Somit
fallen die Zinszahlungen weg.

Da fragen wir uns doch zuallererst mal, was ein Kredit eigentlich ist:
Einigen wir uns auf die vorübergehende Zur-Verfügung-Stellung von Kapital. Als Gegenleistung verpflichtet sich der Beliehene, einen Zins zu zahlen. Die Gegenleistung ist nicht wirklich die Tilgung. Das ist das eher Selbstverständliche an dieser Aktion.
Was ist nun aber das „Mieten“ einer Wohnung bzw. eines Hauses?
Irgendwann hat mal jemand etwas Geld (oder auch Kapital) in die Hand genommen und ein Häuslein gebaut. Da er dieses nicht selbst bewohnen will oder kann, vermietet er die Wohnung oder das Haus. Also sein Kapital. Dafür bekommt er einen Mietzins. Im Volksmund auch Miete genannt. Der Mieter verpflichtet sich, am Ende des Mietverhältnisses die Mietsache zurück zu geben. Auch irgendwie selbstverständlich.
Der Mietkauf ist die Kombination aus Kaufen und Mieten. Man bezahlt also einen angepassten Mietzins auf sein Häuschen und legt zusätzlich noch etwas Geld auf die hohe Kante. Da der freundliche Kapitalgeber jedoch sein Geld nicht verschleudern mag, dürfte der zu vereinbarende Mietzins nicht sehr deutlich unter der Marktmiete liegen. Dementsprechend lange fallen die Abzahlungszeiten aus.
Dumm an dem ganzen Geschäft ist lediglich, dass es hierbei sehr viele offene Fragen gibt. Zum Beispiel im Fall, dass der Mietkäufer die Miete und die Ansparung nicht mehr leisten kann. Was passiert mit den bereits geleisteten Zahlungen im Fall der Insolvenz des Vermietkäufers? Hier gibt es so viele Fragen, dass man ohne Anwalt auf keinen Fall so etwas unternehmen sollte.
Und regelmäßig im gewerblichen Fall: Finger weg!!!
Auch nicht ausnahmsweise!!!
Warum sollte ein Verkäufer auf die einmalige Summe verzichten und stattdessen eine Ratenzahlung annehmen?