Mietkauf - Was ist zu berücksichtigen?

Hallo Zusammen,

angenommen ein Hausverkäufer bekommt ein Angebot, sein Haus per Mietkauf zu veräußern.

Das geplante Modell: 7.000 EUR als Anzahlung, „Miete“ in Höhe von 1.000 EUR monatlich + 4.000 bis 5.000 Sondertilgung.

So weit, so gut. Jetzt würden sich dem Verkäufer natürlich einige Fragen bezüglich der Vertragsausgestaltung stellen, welche natürlich über einen Anwalt erfolgen würde.

  • Was ist mit der Grundsteuer? Wer trägt diese während der Tilgung?

  • Wer kommt für die Gebäudeversicherungen auf?

  • Wer ist im Fall von Reperaturen zahlungspflichtig?

Gibt es hier allgemein gültige Regeln, oder ist dies einzelfallabhängig zu regeln?

Danke im Voraus für die Antworten.

Beste Grüße
nicre

Hallo,

mal ehrlich, das klingt für mich so: Wenn man sich ein gebrauchtes Auto für 50.000 € kauft, muß das Auto dann vollgetankt sein oder darf der Tank auch leer sein.

Hat jemand Interesse sein Haus auf diese Art und Weise zu veräußern und es ist klar, die Vertragsgestaltung erfolgt über einen Anwalt, so kann man davon ausgehen, dass sich die offenen Fragen dort beantworten lassen.

Sollte man im Vorfeld die Befürchtung haben, es könne an solchen Fragen scheitern, so kann man sich getrost das Geld für den Anwalt sparen und ein Haus auf andere Art und Weise kaufen oder veräußern.

Gruß

Joschi