Hallo,
die Archivsuche war leider widersprüchlich, deswegen hier folgender, selbstverständlich rein theoretischer Fall:
Ein normales, funktionsfähiges Fenster ist an drei Punkten befestigt, nämlich an den beiden Scharnieren sowie auf der gegenüberliegenden Seite am Schloss. Bei dem strittigen Fenster findet das obere Scharnier keinen Halt mehr, so dass schon bei einem etwas stärkeren Wind das Fenster um die verbliebene Achse „kippt“ und somit ein Spalt geschaffen wird.
Wenn nun ein Sturm auf das Fenster drückt, ist den Wassermassen im wahrsten Wortsinne Tür und Tor geöffnet. Schon in normalem Zustand sind die Fenster nicht wirklich dicht, was die Heizkosten nach oben treibt.
Das Fenster lässt sich nicht öffnen, der Raum kann allerdings anderweitig belüftet werden. Das Haus ist ein Altbau und wurde vor ca. 15 Jahren billigsaniert.
Laut Aussage des Tischlers ist eine Reparatur unmöglich, da das Fenster nicht mehr hergestellt wird, und ein Austausch somit unumgänglich.
Die dem Eigentümer gesetzte Frist ist kommentarlos verstrichen.
Fragen:
1.) Wieviel Prozent sind angemessen?
2.) auf welchen Betrag? Gesamtsumme, also Kaltmiete plus Nebenkosten?
3.) auch in den Sommermonaten?
Wäre schön, wenn jemand helfen könnte.
Viele Grüße
Müller