Hallo,
wir sind im Oktober 2009 ein ein freistehendes Einfamilienhaus mit ca. 90qm Wohnfläche eingezogen.
Zum Ersten:
Beim Einzug haben wir ca. 400 Liter Heizöl übernommen und unmittelbar danach noch mal 820 Liter nachgetankt. Am 22.12.09 mussten wir wieder 1.000 Liter nachtanken da der Vorrat aufgebraucht war. Am 04.02.10 sind wir wegen Kälte früh morgens aufgewacht und mussten feststellen, daß auch diese 1.000 Liter wieder aufgebraucht waren.
Also ca. 2.220 Liter in 4 Monaten!
Im November schon hatten wir festgestellt, daß die Eingangs- sowie die Terrassentür undicht sind. Die Eingangstür ist aus Holz und ist völligst verzogen.
Ebenso nach dem Einzug stellten wir fest, daß das Haus keinerlei Dämmung hat.
Unsere Vermieterin haben wir daraufhin (vor Zeugen) angesprochen und sie wollte sich daraufhin darum kümmern. Dies ist bis heute nicht geschehen.
Nach dem 04.02.2010 heizen wir unser Wohnzimmer sowie die Flure nicht mehr, um Heizkosten zu sparen. Dabei sind also ca.40qm des Hauses derzeit nicht zu bewohnen.
Bis jetzt haben wir also fast 3.000 Liter Heizöl getankt. Rechne ich den Verbrauch auf die bisherigen Monate um, so hätten wir fast 500,–€ monatlich an Heizkosten!!
Die Heizungsanlage ist schon recht alt, so um die 20 Jahre. Vielleicht liegt ja auch daran der hohe Ölverbrauch?
Der Vermieter meinte aber, die Werte wären völligst in Ordnung und daher sähe er keinen Handlungsbedarf. Der Heizungsraum ist der wärmste Raum im Haus!!!
Nun die Frage:
Kann man die Miete kürzen aufgrund des hohen Heizölverbrauchs, der einem auch bei Vertragsabschluss verschwiegen wurde?
Wegen den Türen und einigen undichten Fenstern ist mir eine Kürzung klar. Aber wie sieht es aus, wenn es sich um unzureichende Dämmung handelt?
Ich hoffe, Sie können mir ein wenig helfen.
Ein Auszug wäre für uns die allerletzte Massnahme. Immerhin haben wir selbser schon einiges an Renovierungskosten auf uns genommen, und grundsätzlich fühlen wir uns in dem Haus wohl.