Mietminderung aufgrund von klackernder Heizung?

Hallo zusammen,

mal angenommen eine Heizung im Schlaf- und Arbeitszimmer klackert immer sobald man sie einschaltet und es wäre zumindest so laut, dass man es hört, sobald keine Nebengeräusche vorhanden sind. Und vor allem im Schlafzimmer wäre es total nervig, wenn man eigentlich bei totaler Ruhe schlafen wollen würde. Laut einem Installateur würde es daran liegen, dass sich irgendeine Verbindungsschelle durch die unterschiedlichen Temperaturen ausdehnt. Da sich diese „irgendwo“ in der Mauer befinden würde, gäbe es keine Chance dieses Problem zu beheben. Mal angenommen diese Aussage ist korrekt: Könnte man deswegen auf eine Mietminderung bestehen? Wenn ja, in
welcher Höhe?

Gruß

Es dehnen sich nicht die Schellen, sondern die Rohre.
Wenn die gesetzlichen Grenzwerte überschritten werden, kann man sicherlich an Mietminderung denken. Der Wunsch in absoluter Stille schlafen zu wollen, ist sicherlich nachvollziehbar, aber der Gesetzgeber hat halt nun mal „absolute Stille“ definiert und wenn nach dem Gesetz „absolute Stille“ herrscht, ist dem halt nun mal so.

vnA

Und wie lauten die gesetzlichen Grenzwerte?

http://www.nachbarrecht-ratgeber.de/nachbarrecht/lae…
Der vorbeifahrende LKW auf der Straße übersteigt die Grenze nicht in der Form, dass in Wohngebieten grundsätzlich LKW-Fahrverbot zu erlassen ist. Dies als Hinweis auf 35 dB nachts in Wohngebieten und die Zulässigkeit einzelner Lärmspitzen.

vnA

wird denn die Tonhöhe und die Wiederholungsfrequenz ebenfalls berücksichtigt? Ein 35dB (was genau eigentlich? dBA?) Ton, der nicht zu hoch ist und konstant hörbar ist sicherlich nicht so nervig wie ein unregelmäßiges Klackern.