Hallo, bei mir gegenüber (Luftlinie ca. 25-30m) wird seit Juli 2009 ein Hochbunker, mit natürlich schwerem Gerät, abgerissen. Zuerst wurden zig Kernbohrungen durchgeführt damit sogenannte Lockerungssprengungen gemacht werden konnten. Täglich gibt es im Schnitt 4-5 Sprengungen die bis zum heutigen Tag (20.01) anhalten.
Nun kam im November 09 eine Mitteilung der Wohnungsgenossenschaft das man sich mit dem Lärmverursacher über eine Minderung des Bruttonutzungsentgelt (einschl. Heiz-und Betriebskosten) um 10% für die Monate Oktober, November und Dezember geeinigt hat.
Finde ich persönlich zu wenig weil wir seit Monaten die Fenster geschlossen halten sollen, jeden Tag mit Erschütterungen, starken Vibrationen, Staub und Lärm zurechtkommen müssen. Oder sehe ich das komplett falsch und habe eine zu „hohe“ Erwartungen in Bezug auf Mietminderung?
Gestern habe ich beim Mieterschutz einen Termin gemacht mit der Hoffung das man auch mehr als eine 10%ige Minderung durchsetzten könnte. Eines wollte ich noch klarstellen, ich will mir hier keine goldene Nase verdienen, ich möchte nur das was mir auch zusteht bzw. zustehen könnte.
Übrigens dauern die Arbeiten noch ca. bis August 2010 an, da an dem Platz des Bunkers ein Parkhaus errichtet wird.
Danke für eure Tipps, bubbes68
Hallo,
Hallo, bei mir gegenüber (Luftlinie ca. 25-30m) wird seit Juli
2009 ein Hochbunker, mit natürlich schwerem Gerät, abgerissen.
Zuerst wurden zig Kernbohrungen durchgeführt damit sogenannte
Lockerungssprengungen gemacht werden konnten. Täglich gibt es
im Schnitt 4-5 Sprengungen die bis zum heutigen Tag (20.01)
anhalten.
gut
Nun kam im November 09 eine Mitteilung der
Wohnungsgenossenschaft das man sich mit dem Lärmverursacher
über eine Minderung des Bruttonutzungsentgelt (einschl.
Heiz-und Betriebskosten) um 10% für die Monate Oktober,
November und Dezember geeinigt hat.
sehr gut
Finde ich persönlich zu wenig weil wir seit Monaten die
Fenster geschlossen halten sollen,
Wie, alle 24 Stunden am Tag? Kaum zu glauben, das es da keinen Feierabend gibt.
Wenn idR nur 8 Stunden an 5 tagen die Einschränkung besteht, die Minderung aber für 24 Stunden im vollen Monat berechnet wird, so ergibt sich eine reale Mietminderung von 42% für die belastete Zeit.
jeden Tag mit
Erschütterungen, starken Vibrationen, Staub und Lärm
zurechtkommen müssen.
Da gibte es eine Duldungspflicht, weil sonst in dieem Land es keinen Fortschritt geben kann.
Oder sehe ich das komplett falsch
so ähnlich
und
habe eine zu „hohe“ Erwartungen in Bezug auf Mietminderung?
Einfach mal unter Mietminderung googeln.
Imho wäre der Kompromiss im Rahmen. Bei einer 15%igen Minderung wäre für die reale Zeit für die Belästigung bei 63%.
Zudem würde der Aufwand für zusätzliche Minderung kaum im Verhältnis zum Nutzen sein. Das MV-VErhältnis könnte obendrein belastet werden.
Gestern habe ich beim Mieterschutz einen Termin gemacht mit
der Hoffung das man auch mehr als eine 10%ige Minderung
durchsetzten könnte.
Die Hoffnung stirbt zuletzt…
Eines wollte ich noch klarstellen, ich
will mir hier keine goldene Nase verdienen,
Sieht aber fast so aus. Bei einer 25% Minderung kämen schon 105% der Bruttomiete zum Abzug, wenn mit einer 40 Stunden Wochenbelastung gerechnet wird. Für dem VM bedeutet das je nach Anteil der NK (mal angenommen 1/4) bis zu 30% der Nettomiete an der Störunsgzeit dem M dazubezahlen.
ich möchte nur das
was mir auch zusteht bzw. zustehen könnte.
Wer immer sein Recht einfordert, sollte sich nicht wundern, wenn dies auch andere mit ihm machen (bei nächster Gelegenheit)…
Übrigens dauern die Arbeiten noch ca. bis August 2010 an, da
an dem Platz des Bunkers ein Parkhaus errichtet wird.
Nur weil gearbeitet wird fällt nicht zwangsläufig Lärm an.
vlg MC