Mietminderung wegen gerine Vormiete oder auf Mietendeckel warten?

Hallo an alle,
ich habe vor kurzem eine neue Wohung in Berlin bezogen.
Das in Berlin unglaublicher Wohungsmangel herrscht, kommt ja fast täglich in den Nachrichten, ich erhoffe mir deshalb keine Antworten wie „warum hast Du die Wohung dann genommen…“.

Ich hatte über 6 Monate lang eine Wohnung gesucht, während dessen hatte ich, im Rahmen meiner finanziellen Möglichkeiten, ein Zimmer in einer WG angemietet und meine Sachen eingelagert (ich bin 44, dass ich mit der Situation nicht glücklich war ist ja wohl klar).
550 Euro für ein Zimmer in Berlin plus 380 Euro für meine Einlagerung von fast 40Kubik. Also günstig war das auch nicht …

Wie auch immer, nach 6 Monaten, ca. 60 Besichtigungen und 24 Wohungsbewerbungen hatte ich endlich die Zusage für eine wirklich sehr schöne, totzdem sehr teure, Wohung erhalten.
Ich mag die Wohung wirklich sehr, sie ist sehr schön, nette Nachbarn, ruhige und doch zentrale Wohngegend.
Nach Einzug sind mir dann doch viele Kleinigkeiten aufgefallen, die den Wert der Wohung mindern, die Türen lassen sich nicht schließen (sind verzogen). Ich hatte es der Hausverwaltung gemeldet, aber es tut sich nicht viel. Der angemietete Parkplatz ist nicht nutzbar, da zu eng. Die Wasserhähne haben keinen Druck, es gab auch eine Undichtigkeit, die allerdings zwischenzeitlich von der Hausverwaltung behoben wurde. Ein Fenster lässt sich nicht schließen (als ich es öffnete, kam es mir entgegen) … und vieles mehr - zu viel um alles aufzuzählen.

Ich zahle momentan 12,22 EUR kalt pro qm und ich finde das doch zu viel für die Qualität die mir geboten wird (viele der Schäden waren übermalert bzw. erst bei Nutzung aufgefallen). Modernisiert wurde hier nichts (das bestätigten mir langzeitige Mieter).
Nun soll Anfang nächsten Jahres der Mietendeckel in Berlin eigeführt werden, Häuser ab Baujahr 1991 (genau das ist das Baujahr meines Mietshauses) sollte dann ca. 9,80EUR kosten, je nach Einzelfall / Details vielleicht weniger. Ist ja momentan noch alles in Diskussion, also noch nichts fest. Nur eines steht fest, der Mietendeckel kommt.
Nun habe ich vom Nachbarn gehört, dass mein Vormieter ca. 20 Jahre lang hier gelebt hat und sehr wenig Miete gezahlt hatte. Ich glaube mich erinnern zu können, dass ein Vermieter nur so und soviel Prozent der Vormiete verlangen darf (?)

Nun stellt sich mir die Frage, ob ich bis zum Mietendeckel warten sollte um meine Miete rechtmäßig mindern zu können, oder doch jetzt schon die Einsicht der Mietzahlung meines Vormieters verlangen soll und auf dieser Grundlage die Miete mindern sollte ?

Kann mir ein Profi zu Mietrecht hier mehr zu sagen?

Danke schonmal, LG Jasmin

vergiss das erst mal, das sind Planspiele. bis jetzt ist da noch ncihts beschlossen. Außerdem hat der Mietendekel erst mal nichts mit der Behebung von Mängeln zu tun.

Mängel den Vermieter mitteilen, dabei eine angemessenen Frist setzen. im Schreibe den Hinweis auf Mietminderung ab den Auftreten der Mängel, sowie das zurückbehaltungsrecht und Selbstvorwegnahme hinweisen.

Bitte aber nicht ohne Fachlie unterstüzung einfach auf gut dünken die Miete mindern, denn dann kann es sein, dass du bald wieder auf Wohnungssuche bist.

ja, ist mir schon klar, auf jeden fall mit Anwalt.
Die Frage mit der Vormiete ist noch offen. Wenn der Vormieter nur 7EUR pro qm und ich jetzt 12,22 pro qm kalt zahle…

Nun die Mietpreisbremse ist dir ja wohl ein Begriff, sollte der Vermieter dagegen verstoßen kannst du natürlich auch gegen den Vermieter vorgehen.

Ich denke, da ist eher das Auto zu dick.
Den Parkplatz gibt es doch wahrscheinlich schon länger und ist nicht auf Autos in SUV-Breite konzipiert?
Eventuell kann man ja den Parkplatz an jemand anderes untervermieten? (Das müsste aber vermutlich - ebenso wie bei Wohnungsuntervermietung - der Vermieter genehmigen.)

Kristallkugel am Platz oder Karten gelegt?

Ich fahre einen Prius (kein Plus).
Aber das ist ein anderes Thema. Der Parkplatz ist zu klein, das haben viele Mieter bereits bemängelt.
(Hier gilt, wer zuerst kommt malt zuerst, der letzte passt dann eben nicht mehr rein. Der Parknachbar links parkt etwas weiter rechts und der Rechte etwas mehr links … weil eben alle Parkplätze zu schmall sind, wenn ich dann spät abends von der Arbeit komme, passe ich zwar in meine Lücke rein, kann aber die Tür nicht öffnen.)

Das Sprichwort kommt von Mühle und (Korn) mahlen, nicht von Farbe und anstreichen :smile:
Und ein nicht nutzbarer Stellplatz kann auch ein Mietmangel sein.
Wenn es aufgemalte Parkbuchten gibt, dann messe mal die Breite ab.

Ok, ich finde eigentlich alle durchschnittlich breiten Fahrzeuge heute viel zu breit, besonders in Anbetracht der Tatsache, dass damit meistens eine Person durch den Stadtverkehr zur Arbeit fährt und den Rest des Tages rumsteht und Platz verbraucht. 1,50 würden da vollkommen reichen, d. h. eigentlich ist das schon viel zu breit, aber schmalere Autos gibt es m.W. nicht.

Die meisten Straßen sind doch auch noch für die Autos von vor 50 Jahren konzipiert, in diesem Falle vielleicht für den Trabi? Man kann doch nicht alle Städte deswegen umbauen. Die Autos müssen einfach mal wieder kleiner werden.

Aber ok, das tut hier eigentlich gar nichts zur Sache

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Grammatikfehler:
Das Auto steht rum, nicht die Person …

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woher weißt du was der Antworten Arbeitet, nun verbeamtet ist er nicht, dann würde er rumliegen.

Wurde diese Wirklich mit Vermietet oder wird die Nutzung nur geduldet, das sind dann zwei paar Schuhe.

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