Mieter zieht nach 10 Jahren aus, ohne zu renovieren. Wohnung war unrenoviert übergeben. Mietvertrag sieht ‚Gebrauch der Mietsache in Zustand bei Übergabe‘ vor. Formlos hat er sich mit Vermieter auf eine Auszugsfrist von 1 Monat geeinigt.
M. teilt V. mit, dass der Mietvertrag der neuen Wohnung Mitte des Monats beginnt, er noch keinen festen Termin für den Auszug nennen könne, strebe jedoch Mitte des Monats an.
Vermieter teilt M. dann schriftlich mit, dass M. vor Auszug noch diverse Putzarbeiten zu erledigen habe und a) M. die volle Monatsmiete überweist oder b) er M. die Kosten für die Renovierung eines Raums in Rechnung stellen werde.
M. überweist daraufhin die volle Monatsmiete und putzt. M. kann jedoch erst zum 20. des Monats ausziehen. V. möchte daraufhin für den Zeitraum vom 15. bis zum 20. noch anteilige Miete, da M. ja den Auszug für Mitte des Monats angekündigt habe (was so nicht stimmt). Ist der Vermieter dazu berechtigt? Der volle Monat ist immerhin bezahlt, insofern könnte der Mieter theoretisch doch sogar bis zum 30. drin wohnen bleiben?
Vielen Dank.