Hallo aus Bernburg,
eigentlich berate ich bedürftige Mieter bei Problemen mit ihrem Vermieter. Ich kann sie sehr gut verstehen, weil das Nichtzahlen auch von mir nicht nachvollziehbar ist. Selbst Bedürftige bekommen das Geld vom HartzIV Amt.
Fristlos verstehe ich als sofort und hätte am Tag der fristlosen Kündigung mit der Axt „meine“ Tür zerschlagen und „mein“ Eigentum in Besitz genommen.
Die Großvermieter machen das hier so. Die bringen Container, Packer und Telekom und Stromversorger mit, die noch verwertbares zum Verkauf einlagern und den Rest entsorgen. Auf jeden Fall werden alle Türen mitgenommen, Strom, Wasser, Telefon usw. abgedreht, abgestellt und verplombt.
Günstig ist die Telefonnummer und Adresse vom zuständigen Sozialamt bzw. vom Obdachlosenheim, den Mietnomaden zu geben.
Man kann natürlich aus Räumungsklage einreichen. Verursacht Kosten und bringt ihnen nicht wirklich und mit ewig sich hinziehender Verzögerung, ihr Eigentum zurück. Oft wird in der Zeit alles Brauchbare von den Mietnomaden vernichtet und es kommt danach eine Vollsanierung von ca. 10.000,00 EUR. Sehr oft, um nicht zu sagen immer, verschwinden diese dann über Nacht und melden sich nirgends neu an, sind so nicht auffindbar.
Ich wünsche ihnen ein glückliches Händchen. Habe leider kein Patentrezept, bei dieser liberal aufgeweichten Rechtslage.
Gruße vom Bernburger
Liebe/-r Experte/-in,
ich habe wegen nicht Bezahlung der Miete (mehr als 2
Monate)meinen Mieter fristlos am 20.12.2009 zum 15.01.2010
gekündigt.
A 13.01.2009 wollte ich nach erfolgter Ankündigung das
Mietshaus besichtigen, jedoch wurde dies mir, obwohl im
Mietvertrag vereinbart, verwährt.
Die Mieterin meinte die Angelegenheit sei bei Ihrem
Rechtsanwalt.
Die Miete Januar habe ich auch nicht bekommen.
Was kann ich ab Morgen (nach Ablauf der Frist) tun?
Gruß und Danke
Reiner Schumacher