Mietschulden ohne Übergabe?

Guten Tag,

anfang Juni habe wurde einen Mietvertrag unterschrieben.
Dieser beginnt am 01.09.2009 oder am 15.09.2009, je nach Dauer der Renovierungsarbeiten
Mitte August wurde dieser gekündigt.

Die Miete ist also für die folgenden 3 Monate zu bezahlen (Kündigungsfrist). Mit dem Vermieter wurde mündlich vereinbart einen Nachmieter zu finden, der die Wohnung am 15.09. übernimmt.
Dieser wurde gefunden.
Die folgenden Ereignisse fanden nur mündlich statt:

  • Es wurde mündlich zugesagt, dass der Mietvertrag nicht mehr gilt. Er sei beendet.
  • Dem gefundenen Nachmieter wurde zugesagt, in Anwesenheit der Eltern und der Freundin.

Bei einem dritten Treffen, zwischen dem gefundenen Nachmieter und dem Vermieter, wurde gesagt, dass die vereinbarte Miete nicht gehalten wird. Es muss 80 € mehr Kaltmiete gezahlt werden, da mehr Renovierungsarbeiten, als vorerst geplant, durchgeführt werden.
Daraufhin ist der Nachmieter abgesprungen.

Bei einem Telefongespräch mit dem Vermieter wurde bekannt gegeben, dass der Mietvertrag nicht aufgelöst und die Miete zu zahlen ist.

Es fand noch keine Wohnungsübergabe statt.

Bei einem zweiten Telefongespräch mit dem Vermieter hieß es, der Mietvertrag sei aufgelöst, wenn eine Warmmiete gezahlt werden würde. Dies wurde schriftlich bestätigt.
In dem Schreiben (Eingang 24.09.2009) steht, dass die Miete bis zum 01.10.2009 bezahlt werden müsse und dann der Vertrag aufgelöst sei.

Ist das alles rechtens?
Muss die Miete bezahlt werden?
Muss nicht erst eine Wohnungsübergabe stattfinden?
Wie stehen die Chancen vor Gericht, da alles nur mündlich (die Sache mit dem Nachmieter) vereinbart wurde?

Vielen Dank für Eure Hilfe!!

Hallo Manuccy,

soweit ich es verstanden habe, gibt es keinen Nachmieter und die ordentliche Kündigungsfrist bleibt aufrecht erhalten.

Natürlich ist das rechtens! Das ist Gesetzeslage, wenn keine andere Einigung erzielt werden kann.

Gruß!

Horst

Das sehe ich anders.

Die Zusage dass das Mietverhältnis beendet ist steht hier im Raum.

Ich sehe nur ein Beweisproblem.

Gruss HighQ