Mietvertrag Camping Festplätze Mietaufschlag

Wir sind schon seit bald 20 Jahren Mieter eines Camping-Festplatzes im Tessin. Nun wurde der Platz von der Gemeinde neu Ausgeschrieben zur Pacht. Der neue Pächter verlangt nun auf nächstes Jahr 30% mehr Miete für den Festplatz und natürlich neue Bedinungen.
Wieviel mehr Jahreszins darf ein neuer Pächter aufschlagen? bei uns wärens 30%.
An wen kann man sich in einem solchen Fall melden?
Auf dem neuen Vertrag den wir Unterschreiben sollen haben wir 3 Möglichkeiten Akzeptieren,Räumen oder Kündigen.
Gibt es eine sogenanten Mieterschutz für Camper?
Müssen wir uns eventuell bei der Gemeinde beschweren?
Weiss oder kennt jemand irgend welche Richtlinien?
Da auf diesem Platz sehr viele Camper Jahrzehnte zufrieden Mieter waren gibt es eine Möglichkeit zusammen etwas zu Unternehmen?

Leider bin ich da total ahnungslos. Habe das Problem noch nicht gehabt, da ich kein Dauercamper bin. Ich befürchte aber, dass man da wenig machen kann, oder doch? Sorry, aber ich muss passen.

Wie Sie schreiben „zusammen“ da ist man ja stark.
Ich würde gemeinsam einen Rechtsanwalt aber in Tessin aufsuchen denn die Rechte kennt nur einer vor Ort.

Hallo ueli77,

leider kann ich Dir wenig Auskunft geben, weil ich in Österreich wohne und die Schweizer Gepflogenheiten nicht kenne. Aber eine Anfrage bei der Gemeinde kann nicht schaden. Auch könnten sich mehrere Mieter zusammenschliessen und mit dem Platzbetreiber sprechen.

Mit freundlichen Grüssen
oldy51

Hallo Ueli77
Da kann ich dir leider nicht helfen, weil ich kein Dauercamper bin und mich gottseidank mit so etwas nicht herum ärgern muß.
Ich finde es auch überzogen, 30%, unglaublich.
Aber villeicht kann dir der folgende Link weiter helfen.
www.dauercamperwep.de
Viel Glück

Hallo ueli77,
leider kann ich in vertragsfragen auch nicht weiterhelfen.
alles gute
knitterliese

Lieber Camping freund! Was deinen spezielen fall anbelangt kann ich dir leider nicht weiter helfen! Weiss aber von einen fall bei uns in Österreich wo sich freunde auch die zähne ausgebissen haben ! Den camping fällt nicht unter „mietrecht“! Du gehst ja auch keinen binden Vertrag ein somit muss sich auch der vermieter nicht binden! Wenn dem vermieter alerdings an seinem stammkunden etwas liegt, müsste ja eine einigung zu erzielen sein die für alle passt! Ihr steht ja schliesslich nicht alleine da, und er wir ja mehreren personen erklären müssen wie er auf eine so harte erhöhung kommt!Leider kann ich dir sonst keinen rat geben!

Kommt auf den Vertrag an.Unser Betreiber hat einen Erbpachtvertrag mit der Stadt und dort ist festgeschrieben,das bei übernahme des Platzes durch jemand anderem die Miete für den Bestand der Dauercämper auf 10 Jahre nicht erhöht werden darf.Ihr solltet euch zusammen schließen und euch dann mit der Gemeinde und dem neuen Pächter zusammen setzen.Mir erscheint eine 30% Erhöhung ganz schön happig,ich weis aber auch nicht was die Gesetze dazu aussagen.Wendet euch doch sonst mal an Euren zuständigen Tourismusverband oder auch an dieVerbraucherzentrale.Viel Glück!!!

Camping Piccolo Paradiso an Herr Ueli
Wir erinnern daran, dass wir keinen bestehenden Vertrag übernehmen, sondern einen NEUEN Vertrag ausgearbeitet haben, also frei, ab dem 1. Januar 2011, neue Bedingungen und Regeln zu bestimmen.
Um eine Lanze zu unseren Gunsten zu brechen, möchten wir betonen, dass wir auch hätten verlangen können, uns den Platz vollständig geräumt zu übergeben. Dass wäre damit verbunden gewesen, dass alle Parzellen bis zum 31. Dezember 2010 hätten räumen müssen, was für die Mieter grosse Umtriebe und finanzielle Verluste zur Folge gehabt hätte.
Wir versuchten jedoch einen Kompromiss zu finden und den aktuellen Jahresmieter vorab die Möglichkeit zu geben, ihre Parzellen beizubehalten, denn problemlos (zu unserem Glück), hätten wir neue Jahresmieter für unsere Plätze, durchschnittlich fast doppelt so gross wie jene anderer Campings im Kanton Tessin, finden können.
Abschliessend möchte ich festhalten, dass jede Geschäftsübergabe, speziell wenn es Konflikte zwischen neuer und alter Geschäftsführung gibt, immer schwierig ist für jene, die dazwischen stehen und den Druck der einen oder anderen Partei zu spüren bekommen.

Liebe Herr Aerne,
die vorherigen Geschäftsführer des Camping Piccolo Paradiso versuchen auf jede erdenkliche Art und Weise die verfehlten Eingriffe, die Spekulationen und die andauernden Bosheiten dem armen Giorgio Reggiori (Gründer des Camping Piccolo Paradiso) in die Schuhe zu schieben.
Fälschlicherweise in seinem Namen, versuchen sie die neue Geschäftsleitung anzuschwärzen, um so die Aufmerksamkeit von ihren eigenen Verfehlungen abzubringen, wie z.B. die seit Jahren fehlende Zufuhr von Erde auf dem Campingplatz, nicht funktionierenden Duschen, defekte elektrische Anlagen und Waschmaschinen, unzumutbare Spielsachen, extremes Sparen in Unterhalt und Wartung sowie undurchsichtige finanzielle Rücklagen. Ausserdem, mit einer viel geringeren Miete an die aktuellen Geschäftsleiter, haben sie unglaubliche Gewinne erzeugt, mit dem einzigen Resultat, einen Stern in der Qualifizierung der schweizerischen Campingplätze einzubüssen.
Der Ihnen Schreibende hat während vier Jahren unter dieser wirren, inkompetenten Geschäftsleitung (er - ehemaliger Versicherungsangestellter, sie - ehemalige Schuhverkäuferin, die Tochter ohne Beruf) gearbeitet, deren einziger Zweck es war, zum Schaden der Angestellten und Kunden Geld auf die Seite zu scheffeln.
Ihre derart komisch gestaltete Werbsite erinnert eher an eine Beerdigung als an ein Forum und dient einzig und allein dem Zweck, Bosheiten und Repressalien zu säen.

Mir fehlen die richtigen Worte, um mein grosses Bedauern in dieser Angelegenheit zum Ausdruck zu bringen und es ist traurig, dass diese Feiglinge sich einmal mehr hinter dem Internet verstecken müssen, um ihre Dummheiten zu verbreiten. Die Zeit und die Vernunft werden diesen Narren zeigen, wer sich alleine wieder findet, um über ihre Bosheiten und ihr unnötiges Leben nachzudenken.

Nicolas Pittet