Mietwagen - fehlerhafte Übergabe?

Hallo,

gesetzt dem Fall, jemand mietet einen Wagen, schaut sich alle Kratzer an, vergisst aber, Tank + Kilometerstand zu überprüfen (eile).
er fährt mit dem Wagen 2 Leute abholen (15min durch die Stadt, 8km)
alle 3 sind den Abend unterwegs, Umzug organisieren, 2 Fahrten, gesamtdistanz vermutlich um 50km.
Abends beim abstellen des Wagens vor der Haustür interessiert den Mieter, wieviel Kilometer gefahren wurden - und da fällt die enorme Differenz von 500km (!) zwischen Tachostand und übernahmeprotokoll auf!Dazu passt, dass der Tank sehr leer ist.

gesetzt dem Fall, der Autovermieter bestünde darauf, dass der Tank voll und der Kilometerstand wie im Übergabeschein war - käme der Mieter da raus?
oder anders gefragt: wie hoch würdet ihr die Wahrscheinlichkeit einstufen, ggfs bei Einschaltung eines Rechtsanwaltes und 3er Aussagen, dass man wirklich maximal allerhöchtens 80km gefahren sei, gegen den Autovermieter zu „gewinnen“?

Hallo,

Auch Hallo!

gesetzt dem Fall, jemand mietet einen Wagen, schaut sich alle
Kratzer an, vergisst aber, Tank + Kilometerstand zu überprüfen
(eile).

Das ist schon mal schlecht!

er fährt mit dem Wagen 2 Leute abholen (15min durch die Stadt,
8km)
alle 3 sind den Abend unterwegs, Umzug organisieren, 2
Fahrten, gesamtdistanz vermutlich um 50km.
Abends beim abstellen des Wagens vor der Haustür interessiert
den Mieter, wieviel Kilometer gefahren wurden - und da fällt
die enorme Differenz von 500km (!) zwischen Tachostand und
übernahmeprotokoll auf!Dazu passt, dass der Tank sehr leer
ist.

Noch schlechter!

gesetzt dem Fall, der Autovermieter bestünde darauf, dass der
Tank voll und der Kilometerstand wie im Übergabeschein war -
käme der Mieter da raus?

Das wird schwierig, denn die Übergabeprotokolle sind halt dazu da, solche Differenzen zu verhindern!

oder anders gefragt: wie hoch würdet ihr die
Wahrscheinlichkeit einstufen, ggfs bei Einschaltung eines
Rechtsanwaltes und 3er Aussagen, dass man wirklich maximal
allerhöchtens 80km gefahren sei, gegen den Autovermieter zu
„gewinnen“?

Das kann man schlecht einschätzen, da vom Autovermieter sicherlich das Argument kommt, das die drei Aussagen Freundschaftsdienste sind. Zudem der fast leere Tank die hohe Fahrleistung bestätigt. Aber vielleicht kann man ja Argumentieren, das auch der Mitarbeiter des Autovermieters geschlampt hat, weil er ebenfalls nicht Tank u. KM-Stand kontrolliert hat. Das wäre ggf. ein Ansatz einer Einigung. Prozess halte ich für sehr Riskant, da die Fakten eher gegen den Mieter stehen. Und wie sagt man so treffend: Auf hoher See und vor Gericht ist man allein in Gottes Hand!
Weihnachtl. Grüße
Andreas