Hi an Alle,
Mich quält die Frage, ob es preiswerter ist billige Mignon-Batterien
zu verwenden (Beispiel in der Digi-Kamera) oder teure wiederaufladbare
Batterien zu verwenden.
Nach meinen Erkenntnissen gibt es Alkaline-Batterien bereits um 15 Eurocent und diese Batterien bringen ca. 3100 mAh an Leistung.
Wiederaufladbare Batterien gleichen Typs kosten ab 2,50 Euro. Dann
ist noch ein Ladegerät notwendig, das nicht kostenlos ist und die
Energie zum Laden (hauptsächlich scheint Wärme zu entstehen) hat
auch seinen Preis. Wiederaufladbare bringen so etwa 2700 mAh an
Leistung.
Jedoch habe ich gehört, daß geladene Batterien bis zu 10 % an Leistung
pro Monat verlieren, wenn man diese lagert.
Ich habe ein Batterie-Testgerät.
Mit diesem kann ich dei Spannung messen (Anzeige rot = schlecht, gelb
= muss geladen werden, grün = OK).
Bei der Messung bringen Einmal-Alkalibatterien Ausschlag bis zum Anschlag, frisch geladene NiMH-Akkus bringen die Anzeige bis Mitte
im grünen Bereich, aber nie bis Anschlag.
Ich hoffe Ihr könnt mir dabei helfen
Servus H. Goletz
Hi an Alle,
Mich quält die Frage, ob es preiswerter ist billige
Mignon-Batterien
zu verwenden (Beispiel in der Digi-Kamera)
Niemals.
oder teure
wiederaufladbare
Batterien zu verwenden.
Du meinst wohl Akkus.
Nach meinen Erkenntnissen gibt es Alkaline-Batterien bereits
um 15 Eurocent und diese Batterien bringen ca. 3100 mAh an
Leistung.
Das glaubst du.
Ich glaube es nicht.
Und schon garnicht glaube ich das, wenn du sie in Stromhunrigen Geräten wie Digicams einsetzt. Dann bricht die Spannung schnell ein, die Kamera denkt, die Batterien wären leer und du hast nix von deinen angeblichen 3100 mAh.
und die
Energie zum Laden (hauptsächlich scheint Wärme zu entstehen) hat
auch seinen Preis.
Man bedenke, wie teuer eine kWh ist (meist um die 16, 17 Cent).
Man bedenke, wieviel Kapazität in einen Akku reinpasst.
In einen 1,2V Akku mit 2700 mAh gerade mal 3,24 Wh. Oder 0,00324 kWh.
Selbst wenn man sehr großzügig die Verluste des Ladegeräts mit einrechnet kommt man nicht annähernd auf einen Cent pro Akkuladung.
Leider fehlen mir an Deiner Antwort hanfeste Argumente und
Beweise
Meine Beweise nennen sich Erfahrung und Wissen.
So habe ich (das muss nix heißen) noch keine Mignon-Batterien für 15 Cent pro Stück gesehen.
Bzw, doch, ich hatte mal einen 50er Pack für ein paar €…aber die Dinger waren praktisch unbrauchbar.
Und zu den Stromkosten hab ich noch was im Zusatz gesagt.
Strom aus Einwegbatterien ist der teuerste den man sich kaufen kann!
Zum einen haben Akkus einen viel niedrigeren Innenwiderstand und sind daher in der Lage, für Digitalkameras ausreichend Strom zu liefern, Einwegbatterien hingegen nicht oder nur wenn sie frisch sind. Sodaß Du die Kapazität von Batterien nicht voll ausnutzen kannst und die Betriebsdauer kürzer ist als bei Akkus, trotz nominell vielleicht höherer Kapazität.
Zum anderen kosten Akkus zwar ca. 10mal soviel wie billige Alkali-Mangan-Batterien, Du kannst sie jedoch mehrere hundert Mal oder bis zu tausend Mal wiederverwenden.
Also kannst Du gegenüberstellen:
1 Satz Akkus + 1 gutes Ladegerät (zusammen vielleicht 50 - 70 Euro?)
plus der Energie zum Laden: schätzungsweise 0.01 kWh pro Ladevorgang (angenommen 1 h Schnelladung, 10 Watt) --> max. 10 kWh während der Lebensdauer der Akkus, kommen nur auf ein paar Euro
dem gegenüber mehrere hundert Batteriesätze (mehrere hundert Euro)
Ich habe ein Batterie-Testgerät.
Mit diesem kann ich dei Spannung messen (Anzeige rot =
schlecht, gelb
= muss geladen werden, grün = OK).
Bei der Messung bringen Einmal-Alkalibatterien Ausschlag bis
zum Anschlag, frisch geladene NiMH-Akkus bringen die Anzeige
bis Mitte
im grünen Bereich, aber nie bis Anschlag.
weil Batterien nominell 1.5 Volt Spannung haben, Akkus nominell 1.2 Volt (was für die meisten Geräte aber ausreicht)
mir fällt gerade auf, z. B. 4 Akkus zu 2000 mAh und 1.2 Volt, das sind bereits 10 Wh, also sagen wie mal 0.02-0.03 kWh pro Ladevorgang und max. 20 - 30 kWh, bis die Akkus unbrauchbar geworden sind. Sind auch noch unter 10 Euro für den Energieverbrauch.
Ich habe ein Batterie-Testgerät.
Mit diesem kann ich dei Spannung messen (Anzeige rot =
schlecht, gelb
= muss geladen werden, grün = OK).
Bei der Messung bringen Einmal-Alkalibatterien Ausschlag bis
zum Anschlag, frisch geladene NiMH-Akkus bringen die Anzeige
bis Mitte
im grünen Bereich, aber nie bis Anschlag.
Hallo Goletz,
leider kannst du mit dieser Messmethode keine brauchbaren Erkenntnisse ermitteln, die du auf deine Camera übertragen könntest.
Die Spannung des Akkus/der Batterie wird hierbei fast ohne Stromfluß gemessen, so dass sich ein ermittelter Spannungswert je nach Batterietyp in deiner Camera dann ein bisschen bis sehr heftig nach unten korrigiert.
Akkus liefern zwar i.d.R den höheren Strom, jedoch schalten viele Geräte bei zu geringer Spannung (Brown-Out-Spannung) dann einfach ab, selbst wenn noch Ladung vorhanden wäre.
In der Praxis bedeutet das, dass man um’s Experimentieren nicht herumkommt.
An deiner Stelle würde ich verschiedene Arten ausprobieren, und schauen was am Ende den wenigsten Frust bereitet.
Die idealste Lösung (aber wohl auch die teuerste) wären Zellen auf Lithimbasis, da sie fast während der gesamten entladezeit eine relativ konstante Spannung halten.
Und wenn man mal das Köpfchen benutzt und beim Kauf einer DigiCam nicht nur an den günstigen Preis denkt - sondern auch an Folgekosten
=> DigiCam mit Li-Io oder Li-Po Akku
Und für mich noch ein Entscheidenes Argument => Umwelt
1 Satz Akkus entsorgen oder 1000 Batterien?
Jaja ich weiß Geiz ist geil aber auch selten Umweltbewusst.
Mir kommt kein Mobiler Stromfresser ohne Akku mehr ins Haus.
Egal ob DigiCam, Navi, Mobile Spielkonsole…