hallo,
ich leide seit ich 18 bin an migräne, mittlerweile bin ich 23. Hatte immer ca. eine Attacke im Monat, manchmal auch ein paar Monate Ruhe.
Hab die immer mit Aspirin oder Ibuprofen halbwegs in Griff bekommen.
Triptane hab ich auch probiert, aber die möchte ich nicht nehmen da die Nebenwirkungen unangenehm waren.
Mittlerweile bin ich bei ca. 5 Attacken im Monat angelangt, erst seit kurzem jedoch. Woran kann das liegen dass die Attacken plötzlich viel häufiger werden?
Ich nehme jetzt immer Paracetamol+Codein, da mir das Aspirin Magenprobleme bereitet hat.
Danke und liebe Grüße
Tanja
Hallo Tanja,
daß du nach 5 Jahren Migräne noch nicht beim Arzt warst, will ich mal nicht unterstellen. Was sagt der denn dazu?
Ansonsten könnte ich dir noch den Rat geben, mal gezielt nach einem Migräne- oder Koprschmerzzentrum o.ä. zu suchen. Hier in München gibt’s z.B. eines im Klinikum Großhadern:
http://idw-online.de/pages/de/news174956
Meine Mutter, die auch schon seit Jahren an Migräne leidet, hatte dort mal einen Termin und wurde sehr kompetent beraten. U.a. wurde ihr die progressive Muskelentspannung empfohlen, und seit sie das macht, wurden die Beschwerden zumindest seltener und schwächer.
http://www.progressivemuskelentspannung.com/
Was genau du persönlich gegen deine Migräne machen kannst, wird dir hier bei w-w-w sicher niemand sagen können, da das bei jedem anders sein dürfte.
Gruß
„Raven“
Migräne ist ein schulmedizinischer Überbegriff für eine
Reihe von Krankheiten von Kopfschmerzen,
wobei die Schulmedizin von biochemischen Reaktionen
ausgeht bzw, vermutet.
In der Lehre der TCM entstehen Krankheiten durch Energieblockaden,
die Energie laüft - vereinfacht gesagt- u.a. vom Kopf in
die Füsse.
Eine Migräne kann z.B. enstehen durch einen Schlag auf den
Kopf oder aber durch das Umschlagen eines Fusses.
Es ist also wichtig, vorher genau zu diagnostizieren,
an welchen Stellen , die Migräne ensteht und verläuft.
Danach kann man sie eventuell mit Akupunktur lösen,
oder mit Akupressur.
Grundsätzlich aber kann man natürlich auch eine
etwas unspezifischere Form der Akupunktur anwenden,
wie sie von Schulmedizinern in der Regel gemacht
wird; d.h. ohne vorherige Diagnose der geanuen Stellen.
Die ERfolgswahrscheinlichkeit ist dann aber nicht so
groß.
Eine Verschlimmerung kann natürlich darauf zurückführen
zu sein, dass z.B. mit zunehmenden Alter der Körper
sich nicht mehr so gut wehren kann;
oder aber auch auf eine Verschlechterung der grundlegenden
Faktoren.
Schulmedizinisch gibt es eine Reihe von verschiedenen
Medikamenten, um die Schmerzen zu behandeln.
Neben den klassischen Schmerzmitteln sind das
migräne spezifische Schmerzmittel sowie
Antidepressiva, Neuroleptika, Betablocker.
Man sollte sich aber darüber imklaren sein,
dass diese Medikamente i.D.R nur die Symptome
verbessern.
Hallo,
Danke, für deine Antwort.
daß du nach 5 Jahren Migräne noch nicht beim Arzt warst, will
ich mal nicht unterstellen. Was sagt der denn dazu?
ich war natürlich schon beim Arzt. Der hat mir Triptane verschrieben. die helfen zwar aber die Nebenwirkungen sind total unangenehm.
Ansonsten könnte ich dir noch den Rat geben, mal gezielt nach
einem Migräne- oder Koprschmerzzentrum o.ä. zu suchen. Hier in
München gibt’s z.B. eines im Klinikum Großhadern:
http://idw-online.de/pages/de/news174956
Danke, das wär eh nicht weit von mir.
lg Tanja
Gib das im Browser ein :
http://www.sprechzimmer.ch/sprechzimmer/Krankheitsbi…
Da steht alles über Migrane Therapien (Behandlungen) usw.
lg Niko
Auch hallo,
Danke, für deine Antwort.
Gerne!
ich war natürlich schon beim Arzt. Der hat mir Triptane
verschrieben. die helfen zwar aber die Nebenwirkungen sind
total unangenehm.
Kann ich verstehen, meine Mutter hat die eine Zeitlang notgedrungen genommen und war auch nicht glücklich damit. Das Problem ist wahrscheinlich, daß „normale“ Ärzte wenig über Migräne wissen und gleich zu Triptanen greifen. Deshalb mein Rat mit dem Migränezentrum - die beschäftigen sich täglich mit sowas und können deshalb viel gezielter helfen.
Danke, das wär eh nicht weit von mir.
Dann mach’ dort mal einen Termin - schadet bestimmt nicht. Im schlimmsten Fall können die nichts tun, im besten Fall können die dir aber sehr gut helfen.
Und wie gesagt, diese progressive Muskelentspannung hat meiner Mutter sehr geholfen. Man muß halt möglichst täglich eine halbe Stunde oder so investieren, aber wenn’s hilft… ;o)
Gruß
„Raven“