migräne

Liebe/-r Experte/-in,
eine Frage:

ich leide seit Jahren an Migräne. Jetzt will ich in eine Migräneklinik, habe auch schon bei der Barmer das beantragt und habe es zweimal vom med. Dienst abgelehnt bekommen. Begründung: ich würde die ärztlichen Mittel in meinem Gebiet nicht ausschöpfen. Ich soll zur Neurologen (war ich schon mal) und eine Schmerztherapie mitmachen (hatte ich auch schon).
Was kann ich machen? wie kann ich dagegen richtig vorgehen? wie kann ich der Barmer zeigen, dass ich richtig krank (mit Schwindel, Gedankenlos, Blackout) bin?
Soll ich bei der nächsten Migräneattacke (2-3 Tage) ins Krankenhaus, damit mir jemand helfen kann?

Gruß
Gerd

Hallo Gerd,

leider kann ich Dir da nicht weiterhelfen. Frag doch mal Deinen Hausarzt, von dem Du die MIgräneschmerzmittel bekommst, was Du noch ausprobieren kannst.
Hast Du es schon mal mit einer vorbeugenden Therapie versucht (Betablocker u.ä.)?

LG
Sabine

Hi, Danke für deine schnelle Antwort.
Betablocker habe ich und es hilft so gut wie gar nicht. Im Gegeteil, fettleibigkeit hat sich angesagt, weil ich für gar keinen Sport mehr Lust habe…
Ich bin in der PR-Branche tätig, da stört schon der kleinste Kopfschmerz.

kann ich gut nachvollziehen. Ich bin ebenfalls in einer ähnlichen Branche tätig.
Ich habe fast 30 Jahren bereits Migräne und auch schon vieles ausprobiert.
Es gibt spezielle Schmerztherapeuten, die Du auch ambulant aufsuchen kannst. Vielleicht schaffen die ja die Voraussetzungen, die die Barmer gerne sehen möchte - und vielleicht können die Dir ja helfen?
Schönes Wochenende

Hallo Gerd,

nachfolgend wirst Dur Sachen lesen, die sich ausgesprochen unglaubwürdig anhören. Und ich fange gleich damit an:

Alle medizinischen Therapieversuche, der Migräne den „Garaus“ zu machen, werden fruchtlos bleiben. Auch der geplante Besuch einer Migräneklinik wird nicht helfen. Und wenn doch, dann nur kurzfristig, keinesfalls nachhaltig. Migräne entzieht sich jeder medizinischen Therapie, weil es keine Krankheit ist.
Mit allergrößter Wahrscheinlichkeit bist Du mit einer Winkelfehlsichtigkeit (Wf) behaftet, deren Selbstkorrektion für Dich so anstrengend ist, daß diese Anstrengung Kopfschmerzen, Migräne, Lichtempfindlichkeit, Brennen, Tränen, Jucken der Augen, Schwindelgefühl, Magen-, Nacken- Rückenbeschwerden, und/oder Konzentrationsstörungen auslösen kann.

Was ist zu tun? Ganz einfach: Die Anstrengung muß weg, dann sind auch deren Folgen weg. Und wie nimmt man die Anstrengung aus dem Körper? Auch das ist ziemlich einfach: Indem man die Wf korrigiert. Fertig.
Frage: Bist Du Brillenträger? Wenn jetzt noch nicht, dann aber in Kürze.
Um die Migräne loszuwerden, mußt Du Dir nur einen Augenoptiker suchen, der mit der MKH vertraut ist. Was Wf und MKH ist, ist hier nicht zu erklären, es würde den Rahmen sprengen. Ein kleiner Hinweis: Unter >http://www.dauter-optic.de/index.php?site=fehlsichti…

hey Doc,

das klingt ja dann so, als wäre Migräne gar keine Krankheit?
Komisch!
Ich merke es bei Wetterumschwung (Vollmond) und bei Streß, bei Alkohol und
bei langem schlafen.
Eins steht auch fest: ich war vor 3 Monaten extra dafür beim Augenarzt und
ich brauche auch mit 42 JAhren noch keine Brille.
Recht muß ich dir aber geben, dass er eine Schiefstellung meiner Augen
festgestellt hat. Bei Stress oder Müdigkeit knickt seit kurzem mein Kopf zur
linken Seite,
wo auch schon Leute mich darauf aufmerksam gemacht haben. Kann das der
Auslöser sein?
Ich wohne zwischen KL und Saarbrücken.

Mit vielen Grüßen

Gerd Bonenberger
Hallo Gerd,

nachfolgend wirst Dur Sachen lesen, die sich ausgesprochen
unglaubwürdig anhören. Und ich fange gleich damit an:

Alle medizinischen Therapieversuche, der Migräne den „Garaus“
zu machen, werden fruchtlos bleiben. Auch der geplante Besuch
einer Migräneklinik wird nicht helfen. Und wenn doch, dann nur
kurzfristig, keinesfalls nachhaltig. Migräne entzieht sich
jeder medizinischen Therapie, weil es keine Krankheit ist.
Mit allergrößter Wahrscheinlichkeit bist Du mit einer
Winkelfehlsichtigkeit (Wf) behaftet, deren Selbstkorrektion
für Dich so anstrengend ist, daß diese Anstrengung
Kopfschmerzen, Migräne, Lichtempfindlichkeit, Brennen, Tränen,
Jucken der Augen, Schwindelgefühl, Magen-, Nacken-
Rückenbeschwerden, und/oder Konzentrationsstörungen auslösen
kann.

Was ist zu tun? Ganz einfach: Die Anstrengung muß weg, dann
sind auch deren Folgen weg. Und wie nimmt man die Anstrengung
aus dem Körper? Auch das ist ziemlich einfach: Indem man die
Wf korrigiert. Fertig.
Frage: Bist Du Brillenträger? Wenn jetzt noch nicht, dann aber
in Kürze.
Um die Migräne loszuwerden, mußt Du Dir nur einen Augenoptiker
suchen, der mit der MKH vertraut ist. Was Wf und MKH ist, ist
hier nicht zu erklären, es würde den Rahmen sprengen. Ein
kleiner Hinweis: Unter
>http://www.dauter-optic.de/index.php?site=fehlsichti…

Lieber Gerd,

die Gegend ist ein augenoptisches Notstandsgebiet. Ich habe Kontakt mit einen Kollegen in Saarbrücken aufgenommen. bevor ich die Adresse weitergebe, benötige ich noch einige Informationen von ihm.

Recht muß ich dir aber geben, dass er eine Schiefstellung meiner Augen
festgestellt hat.

Zu mehr ist er auch nicht ausgebildet. Meine Vermutung ist damit bestätigt: Du mußt eine Brille tragen, die Deine Wf korrigiert. Ich kann es nicht versprechen, aber die Erfahrung lehrt, daß auch Du deine Migräne los werden kannst.

Warte bitte noch bis Montag ab, dann wird der Kollege reagiert haben. Vielleicht ist es einfacher, wenn wir direkt mailen. Wenn du möchtest, schicke mir Deine E-mail-Adresse.

Viele Grüße,
Doccy

Hallo Doc,
[email protected] ist meine Addi.

ich muß heute wieder einen Anfall ertragen. Von der rechten Knickgegend ins rechte Auge. Soll das etwa von den Augen kommen?
Gruß
Gerd

Hallo Gerd.
Hast Du Dir schon mal von den Ärzten bescheinigen lassen, dass es Migräne ist ?
Du warst beim Neurologen und bei der Schmerztherapie - diese Ärzte können Dir bestätigen, dass Du Migräne hast.
Bzw erkläre der Barmer, dass Du das alles schon hinter Dir hast - in deren Unterlagen muss das ja verzeichnet sein.
Wenn nicht, sollen die Dir sagen, was Du noch machen sollst - stell Dich dumm, sag: was soll ich tun, bitte helfen Sie mir.
Und dann probiere es nochmal mit der Klinik - viele Dienste werden erst ein- bis zweimal abgelehnt, um beim dritten Mal genehmigt zu werden. Gib nicht auf !
Und - bitte Info, obs geklappt hat.
Viel GLÜCK !

Hallo, ich bin in der Migräneklinik in Königstein in Behandlung und Dr. Brand, der übrigens darüber ein Buch geschrieben hat, der konnte meine Migräne diagnostizieren.

Mir kommt das komsch vor von der Barmer, weil diese vor einem halben Jahr einen Vertrag mit einer Migräneklinik in Essen abgeschlossen haben…
Werde mal nachhaken bei denen…

Hallo Gerd.

Hast Du Dir schon mal von den Ärzten bescheinigen lassen, dass
es Migräne ist ?
Du warst beim Neurologen und bei der Schmerztherapie - diese
Ärzte können Dir bestätigen, dass Du Migräne hast.
Bzw erkläre der Barmer, dass Du das alles schon hinter Dir
hast - in deren Unterlagen muss das ja verzeichnet sein.
Wenn nicht, sollen die Dir sagen, was Du noch machen sollst -
stell Dich dumm, sag: was soll ich tun, bitte helfen Sie mir.
Und dann probiere es nochmal mit der Klinik - viele Dienste
werden erst ein- bis zweimal abgelehnt, um beim dritten Mal
genehmigt zu werden. Gib nicht auf !
Und - bitte Info, obs geklappt hat.
Viel GLÜCK !

Hallo Gerd

Migräne hat die Ursache im Stoffwechsel bzw Säure-Basen-Haushalt.
Ich würde dich gern dazu genauer informieren oder und Alternativen aufzeigen. In unserem Umfeld befinden sich mehrere Bekannte die das Problem Migräne in denGriff bekommen haben.
Melde dich doch mal bitte unter
[email protected] direkt bei mir.

Gruß
Peter.

Hallo Gerd,
wegen urlaubsabwesenheit kann ich erst heute antworten. ich kann deinen leidensweg nachvollziehen, da ich 22 jahre mit migräne gekämpft habe.wie du bei der barmer eine bewilligung erreichen kannst, kann ich dir nicht sagen, aber vielleicht kann ich dir einnen tipp geben. ich habe mich vom neurologen in eine psychosomaitsche klinik einwiesen lassen, dort hat man dann alles weitere veranlasst… allerdings habe ich damals (das war 2001) bei einem spaziergang eine arztpraxis entdeckt, die akupunktur angeboten hat.ich habe mir selbst 10 behandlungen auf meine kosten (hatte keine lust auf eine bewilligung zu warten) verordnet.habe jeden tag (!!!) die nadeln gesetzt bekommen… 10 tage lang… der erste erfolg stellte sich noch wärend des aufenthalts in der psychosomatischen klinik ein und ich habe die behandlung in der migräneklinik nicht mehr gemacht… seit dem bin ich beschwerdefrei!!! aus der psychosomatischen klinik habe ich für mich den tipp mit sport… ich mache nordicwalking und schwimme einmal in der woche… mitgenommen und beide denke, dass sowohl die akupunktur als auch der sport haben mir geholfen.
ich kann mir vorstellen, wie verzeifelt du bist (ich hatte wöchentliche migräneattacken über 2-3 tage)und wünsch edir, dass du einen weg findest und vielleicht hift dir mein tipp.
liebe grüße editha j.

Hallo Gerd,

zuallererst entschuldige bitte, dass ich mich erst heute melde!

Vielleicht konntest Du Dein Problem ja schon lösen; falls nicht, würde ich dringend empfehlen, die Unterstützung Deines behandelnden Neurologen zu suchen, der aus ärztlicher Sicht einfach wirksamer mit der Krankenkasse diskutieren kann als ein Patient.

Mit den besten Wünschen für eine baldige Besserung,

littera