Migräne jo...aber was ist das nun wieder?

Ich leide seit meinem 3. Lebensjahr unter Migräne mir Angszuständen.
Meine Eltern sagten mir das es damals schlimm war, da ich wirres zeug redete. Sie sagten mir, dass ich von dingen im Raum geredet habe die gar nicht exestiereten bzw. es nie hätte können.
In dieser Phase sagten mir mene Eltern, dass ich am weningsten über schmerzen geschrien habe, sondern ruhiger wurde und bald darauf auch Einschlief. Wenig später konnte ich mich nur nicht daran erinnern.
Heute aber bin ich mir da aber einer bewusst.
Ich bemerke die Annzeichen dass Kopfschmerzen kommen. Ich rieche, schmecke, Höre, fühle und sehe anders, ich höre auf meine Täglichen dinhe zu tun und werde blass und Abgeschlafft.
Dinge die normal erscheinen ändern ein Teil ihrer Form und der Raum in dem ich mich befinde wird zumal größer oder kleiner oder ich werde es KA wie ich dass sehen soll. Jednfalls faszinieren mich diese Dinge irgendwie…dass heißt bis sie zum Alptraum werden.
z.B halte ich mir in der Zeit wenn Migräne aussbrechen mir öfters die Händ über den Kopf weil ich denke der Raum zerdrückt mich. In solch Phasen habe ich zimlich Kreislaufprobleme, bin Orientierungslos und einige Körperteile z.b die Hand in der ich Taubheit verspüre oder in der Gegend der Wirbelsäule fühle ich kaum noch was, dass beeinträchtig mich oft nicht mehr stehen zu können, gar zu sitzen ohne zu fallen. Die Angst zu schlafen ist in dieser Zeit hoch.
In der Dunkelheit ich erwähnte es schon fühle ich als würde sich der Raum zusammenquetschen, das geht dann soweit dass ich beginne zu Hüberventilieren. In dieser Zeit auch wenn es weh tut fühle ich mich befriedigt wenn Licht und Leben um mich abspielt. Ich mache lange mit Schmerzvollen Migänen durch, es gibt dann aber eine Phase dann sitze ich einfach nur noch da und bin wie weggetreten, ich sehe Bilder vor mir die mich Beruhigen zu scheinen oder ich stelle mir Bilder in Gemusterten Dinge vor die für mich tatsächlich wahr werden und ich die Migräne wie, ja total als angenehm empfinde. Diese Phase ist wohl die, die mene Eltern früher an mir stark erlebten.
Jedenfalls beginne ich in dieser Phase so ruhig zu werden dass ich wie gesagt nichts mehr mitbekomme und irgendwann einschlafe, was sonst ein Problem für mich ist. Danach komme ich ohne Migräne wieder zu mir.
Ih bemerke wie empfindlich mein Kopf ist: wenn ich auch nur mit dem Finger leicht entfernt zwischen Stirn bin, verspüre ich ein Unbeschreibliches Gefühl.

Ich habe das mal Freundinen von mir erklärt und habe ich das Gefühl merke ich es, dass sie mich ein wenig für verrückt halten.

Ich hoffe ihr könnt mich mit eurer Antwort beruhigen

Grüße Miku

Hallo,

tröste Dich, verrückt bist Du sicher nicht, auch wenn diese Anfälle wahrscheinlich zum „Verrücktwerden“ sind. Sowohl Migräne als auch Angsterkrankungen sind moderne Volkskrankheiten, wobei viele Menschen sehr stark unter Angsterkrankungen leiden und nicht zum Arzt gehen.

Ich kann Dich nur animieren, damit zum Arzt zu gehen, das kann auch der Hausarzt sein. Die können nervliche Erkrankungen wie Angst (oder z.B. auch Depressionen) erkennen und behandeln. Schilder das einfach so ausführlich wie hier. Keine Panik, wenn der Arzt Dich zum Neurologen überweisen sollte: Der ist der Fachmann auf dem Gebiet - auch wenn viele Neurologen gleichzeitig auch „Seelenklempner“ sind. Ich halte es für gut möglich, dass Angst und Migräne hier direkt miteinander zu tun haben.

Gruss Hans-Jürgen
***

Hallo,
wobei mich diese Wahrnehmungsverzerrungen vermute lassen, dass Migräne und Angststörung evtl nicht die endgültige Diagnose ist, evtl liegt auch etwas anderes dem ganzen zugrunde (zB. eine hirnorganische Störung, die zu den Schizophrenieähnlichen Symptomen führt) und konnte aufgrund des jugentlichen Alters zuvor noch nicht anders diagnostiziert werden.
Geh ruhig mal zum Neurologen und lass dich auch mal durch eine röhre schieben, evtl drückt da irgendwas auf einzelne Hirnareale oder die Durchblutung stimmt an einigen Stellen nicht.
Sprich es muss nichts psychisches sein, aber die Symptome lassen für den Laien sowas vermuten (sprich jene Freundin, die vermutlich auch an Schizo denkt)
Sch öne Grüße Susanne

Hallo

Aus der Verwandtschaft kenne ich auch eine Migräne-Betroffene. Diese Aura, die der Migräne vorausgeht oder sie begleiten kann, hat so unterschiedliche Formen, sie kann mit oder ohne Schmerz auftreten, es kommen dissoziative Störungen vor (dein Beispiel mit der Decke, die auf dich herunterkommt), man kann lichtempfindlich sein oder Teile vom Körper, meistens nur auf einer Seite, werden taub oder gar gelähmt.
Das kann dann bis zur völligen Gelähmtheit gehen, die dann aber wieder aufhört.

Diese dissoziativen Störungen habe ich schon mit erschrecken bei mir selbst feststellen können. Abends beim einschlafen, wenn ich einen anstrengenden Tag hinter mir hatte, denke ich, mein Kopf würde immer größer und die Wände im Raum fliehen von mir (obwohl ich sie ja nicht sehen kann, weil es dunkel ist). Laut Wikipedia ist das aber normal.

Zur genauen Abklärung wäre eine CT sinnvoll!!

Auch wenn es bei diesen Symptomen nicht wahrscheinlich ist, dass da etwas „größeres“ organisches vorliegt. Aber man weiß ja nie…

Im Endeffekt könnte es auch einfach „nur“ die Migräne sein.

Grüße

Laralinda

Ich war heute beim Arzt und erzählte ihm von meinen Erlebnissen.
Er sagte zu mir das es das „Alice im Wunderland Sndrom“ sei weil diese Symptome typisch dabei auftreten.
Habe hier nachgesehen und es stimmt: http://de.wikipedia.org/wiki/Alice-im-Wunderland-Syn…
Ich erinerte mich daran, dass mein Vater oft fragte: kommt Alice dich wieder Abholen.

Ich war schon oft bei Nerologen, war schon oft in Krankernhäusern aber die Ärzte sagten alles sein Normal.
Als ich diese einmal auf meinen Erlebnissen ansprach, schienen die Ärzte abzublocken so als sei nichts, so als könnte man Migräne nochimmer belächeln.

hiii miku

mach dir keine sorgen, ich glaube auch dass du „nur“ das Alice-Syndrom hast. ich kenn das ebenfalls, bevor ich migräne bekomm riech ich ganz komische sachen, die leute scheinen mir extrem weit entfernt kommen aber immer so pochend wieder näher und entfernen sich wieder. manchmal pochen mir alle 4 wände entgegen. oft hab ich das schon BEVOR ich überhaupt schmerzen hab. dann bekomm ich ganz langsam schmerzen, dann fang ich an zu „schielen“ und seh die ganze welt ein wenig komisch, meist schlafen mir dann noch die hände ein und werden ganz kalt, ebenfalls die füsse.
naja ist nichts tödliches, nur manchmal ein wenig sch**** bei der arbeit oder in der schule, ich werf mir dann ne schmerzpille rein und sobald diese wirkt gehen auch die anzeichen weg und die schmerzen verschwinden.

liebe grüsse

Ich denke dass ich wirklich nicht mehr habe, da es ja nur anfängt bevor ich Migräne bekomme bzw. auch nur Kopfweh der nur kleine Annzeichen.
Ich nehme auch schmerzpillen, muss jedoch oft umsteigen auf andere.
Wenn sich dieses Alice Syndrom Auserhalb meines Heims ankündigt bekomme ich sofort Panik, ich weiß das ich dann sofort nach Hause muss, da ich langsam Orientierungslos werde und davor habe ich risige Angst. Mir ist das damals in der 9. Klasse beim Sport passiert.
aber mit der Angst als Verrückt bezeichnet zu werden, habe ich einfach meinen Kopf in die Arme sinken lassen und es mit mir selber durchgemacht. Ich hatte aber Glück dass die lehrerin mich Nach Hause schicken wollte, sie schien jedoch zu sehen das dies allein wohlkaum möglich war.Nachdem ich im Krankenzimmer endlos in die Tiefe der Decke gestarrt hatte, wurde ich nach Hause gefahren oder das wie ich es noch mitbekam.

Jedenfalls danke ich für jeden ihrer Erklärungen hier.

Grüße Miku^^

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

manche Leute schreiben einfach gut :smile: (OWT)
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MOD: mal wieder ein völlig überflüssiges und die Lesbarkeit negativ beeinflussendes Ganzkörperzitat entfernt
Hallo Miku,

vier von meinen Bekannten und freunden haben ihre Migräneanfälle durch die Umstellung Ihrer Ernährung total in den Griff bekommen. Wenn Du Interesse hast mit solchen Leuten zu sprechen, melde Dich doch einfach bei mir.
Gruß Elke2007