wegen meiner immer wiederkehrenden Kopfschmerzen habe ich nun doch mal eine Ärztin aufgesucht. Zufällig kannte sie sich in dem Bereich bestens aus, da sie selbst und fast ihre gesamt Familie unter Migräne leidet. Nach Schilderung nur einiger Beschwerden hatte ich also auch Migräne. Eine wirkliche Anamnese fand nicht statt. Nicht einmal den Blutdruck hat sie gemessen. Geschweige denn irgendeine Untersuchung vorgenommen oder vornehmen lassen, die Ihre Vermutung bestätigt oder eventuell eine andere Ursache zu Tage fördert. Statt dessen hat sie mir, Zitat: "den „Mercedes unter den Schmerzmitteln“ in die Hand gedrückt, nämlich o.g. Maxalt. Dabei hat sie aber außer acht gelasen, daß ich gerade zu beginn der Kopfschmerzen nur ziemlich schleppend spreche und sich auch nicht weiter nach meinem Gesundheitszustand erkundigt. Ich meine dies vor allem in Hinblick auf die nicht unerheblichen Nebenwirkungen. Also, einerseits würde ich gerne wissen, ob von Euch jemand schon mal Erfahrungen mit Maxalt gemacht hat und andereits, ob das nicht ein bißchen leichtsinnig von dieser Ärztin ist, mir ihren Mercedes so ungeprüft zu überlassen. Bin ich zu anspruchvoll oder spinne ich oder sollte ich mir einen anderen Arzt suche?
Du hast Dir die Frage schon selbst beantwortet. Ohne jegliche Untersuchung ist keine Diagnose möglich. Geh lieber zu einem
Facharzt (im dem Fall vielleicht zum Neurologen).
Mich regt das schon wieder tierisch auf, gibts denn wirklich
solch nachlässige Hausärzte?
Kopfschmerzen sind meist (meist) nur ein Symptom, wenn es nicht Migräne ist, für andere Krankheiten. Von harmlosen bis gefährlichen. Alles was mit Schmerz zusammenhängt, muß genauestens abgeklärt werden, vor allem wenn es schon laengere
Zeit andauert, da sich der Schmerz chronifizieren kann und dann
noch schwerer behandelbar ist.
Fazit: Vergiss diese Ärztin, erst recht, wenn sie selber u. die
Familie genau das gleiche haben, wie ihre Patienten…grrrrr.
Gute Besserung
hd
wegen meiner immer wiederkehrenden Kopfschmerzen habe ich nun
doch mal eine Ärztin aufgesucht. Zufällig kannte sie sich in
dem Bereich bestens aus, da sie selbst und fast ihre gesamt
Familie unter Migräne leidet. Nach Schilderung nur einiger
Beschwerden hatte ich also auch Migräne. Eine wirkliche
Anamnese fand nicht statt. Nicht einmal den Blutdruck hat sie
gemessen. Geschweige denn irgendeine Untersuchung vorgenommen
oder vornehmen lassen, die Ihre Vermutung bestätigt oder
eventuell eine andere Ursache zu Tage fördert. Statt dessen
hat sie mir, Zitat: "den „Mercedes unter den Schmerzmitteln“
in die Hand gedrückt, nämlich o.g. Maxalt. Dabei hat sie aber
außer acht gelasen, daß ich gerade zu beginn der Kopfschmerzen
nur ziemlich schleppend spreche und sich auch nicht weiter
nach meinem Gesundheitszustand erkundigt. Ich meine dies vor
allem in Hinblick auf die nicht unerheblichen Nebenwirkungen.
Also, einerseits würde ich gerne wissen, ob von Euch jemand
schon mal Erfahrungen mit Maxalt gemacht hat und andereits, ob
das nicht ein bißchen leichtsinnig von dieser Ärztin ist, mir
ihren Mercedes so ungeprüft zu überlassen. Bin ich zu
anspruchvoll oder spinne ich oder sollte ich mir einen anderen
Arzt suche?
es gibt manche Medikamente, die man nicht einfach so pi mal Daumen verbareichen sollte. Triptane wie Maxalt gehören m.E. dazu.
Nach dem Beipackzettel gibt es hierfür nur eine Anwendung, nämlich:
„Anw.: Akute Behandl. der Kopfschmerzphase von Migräneanfällen mit od. ohne Aura.“
D.h. Maxalt eignet sich nur zur Behandlung einer akuten eindeutigen Migräne.
Bei Kopfschmerzen anderer Ursache oder als vorbeugende Maßnahme bei Migräne sollte das Mittel nicht angewandt werden.
Du hast nur Z U recht, wenn du an der Diagnose zweifelst!
Es müssen v or der Verordnung unbedingt alle anderen, möglichen, Gründe geklärt werden.
Unbedingt auch zum Orthopäden, denn sehr oft sind auch Veränderungen der Halswirbelsäule mit ein Grund für Kopfschmerz.
Bist du Brillenträger? Stimmen die Gläser noch? Hast du schon mal einen Kalender geführt, mit allem aufgeschrieben, was du gegessen und getrunken hast, evtl, auch die Kombinationen davon?
In welcher Umgebung du dich vor dem Anfall aufgehalten hast. Bestimmte Geräusche, Luftverhältnisse u.v.A.!
Möglicherweise kommst du damit an den oder die Auslöser heran.
Im Archiv von w w w findest du auch Einiges über Migräne.
Obige Untersuchungen und Beobachtungen habe ich alle gemacht. Leider ohne ein Ergebnis! Seit ca. 4 Monaten nehme ich ebenfalls Maxalt (lingua). Bei der ersten Anzeichen genommen, wirkt es hervorragend. Gegenüber allen anderen, bisher probierten Mitteln, ist es das Einzige, das (bei mir!) bis jetzt praktisch keine spürbaren Nebenwirkungen verursacht.
Ich wünsch dir was !
Gruß Fritz