Kurze Beschreibung des Krankheitsbildes meiner Frau (47)
Seit Längerem Augenzucken, gefolgt mit verschwommener Sicht, jeweils immer nur auf einem Auge.
Selten ein Wechsel von rechts nach links oder umgekehrt.
Nach dem Abklingen folgt Taubheitsgefühl in Arm- und Handbereich, immer die Seite, bei der das Augenflimmern anfängt. Mal rechts mal links.
Besonders empfindlich bei grellem Licht (Sonnenschein)
Ein Besuch beim Neurologen ergab „nur“ eine Art von Migräne.
Sorgen mache ich mir, da die Symptome immer häufiger auftreten und ich so langsam Zweifel an einer Migräne habe, da sehr selten mit Kopfschmerz verbunden.
Hat jemand ne Idee, welche Fachärzte zu Rate gezogen werden sollten?
bin kein med aber die Sypmtome kommen mir bekannt vor. Es scheint, daß sich deine Frau im Klimakterium befindet. Also einen Mediziner konsultieren und aber nicht kritiklos die Einnahme von Hormonen akzeptieren. Es gibt andere Sachen um Frauen in dieser Phase zu helfen. Ohne Chemie!!!
ich habe selbst Migräne, wenn auch anders ausgeprägt als Deine Frau. Mit Sicherheit handelt es sich bei ihr um Symptome aus dem neurologischen Bereich und keinesfalls um Wechseljahresbeschwerden.
Obwohl ich 99,9 % aller Migräneanfälle in der gleichen Weise habe, bekomme ich 1-2 x im Jahr nur eine Aura (Augenflimmern), ohne Schmerzen. Das gibt es durchaus. Alle weiteren Symptome die sie hat können ebenfalls eine Migräne darstellen, das Symptombild der Migräne ist keinesfalls eindeutig.
In jedemFall sollte sie noch einmal einen guten Neurologe aufsuchen un d ev. auch einen Orthopäden.
Im übrigen ist „nur“ eine Migräne nicht akzeptabel, denn bei Migräne, insbesondere mit Aura, entstehen sog, Mikroinfarkte im Gehirn.
wurde bei deiner Frau schon ein CT oder eine Kernspintomographie durchgeführt?
Bei so massiven neurologischen Symptomen ist „der Blick ins Innere“ unterlässlich.
ich werde nicht müde, auf den möglichen zusammenhang zwischen migräne und einem loch im herzen hinzuweisen.
bei mir ist das erst im alter von 42 jahren entdeckt worden und mit einer mini-OP beseitigt worden. seitdem ist meine (sehr viel seltener gewordene) migräne nicht schlimmer als muskelkater.
mein tipp: unbedingt auch einen guten kardiologen konsultieren.
Sorry, das „nur“ sollte nich abwertig klingen, Migräne ist
sicherlich schlimm genug…
Das richtete sich auch überhaupt nicht gegen Dich, sondern gegen Ärzte, die das so äußern.
Wie lange hat Deine Frau das denn schon? Fing das plötzlich an oder wurde es langsam mehr und öfter? In welchen Abständen kommen die (Migräne)-Anfälle? Gibt es Zusammenhänge mit dem Zyklus? Nimmt sie die Pille und gab es einen Wechsel? Gab es größere Veränderungen in eurem Umfeld, wie Umzug, Todesfall, Kinder aus dem Haus? Hat der Neurologe ein MRT machen lassen?