Hi!
MMn. die für mich konsequenteste, logische und naheligendste Antwort wäre, daß die Mutter einfach ihre Muttersprache mit dem Kind redet!
Ich kann überhaupt nicht verstehen, warum die Mutter dem Kind das vorenthalten soll und ihm ausserdem etwas falsches beibringt (damit gemeint sind die grammatikalischen Fehlern, die sie offenbar macht).
Und noch was: Warum sperrt die Mutter dem Kind die Möglichkeit die Kultur ihres Landes am eigenen Blut und Fleisch weiter zu geben?
Mir, als Kind wäre viel, viel lieber diese ausländische Kultur kennen- und lieben zu lernen als dauernd etwas zu hören, die eindeutig falsch ist und die womöglich auch noch weitreichende Konsequenzen mit sich bringen kann. Und als Mutter, was wäre mir aber näherliegend, als das Kind meine Sprache, meine Kultur beizubringen, die ja auch, als mein Sohn, auch seine ist bzw sein sollte?
Jeder Mensch hat (mindestens) eine Muttersprache. Ich sehe als völlig verkehrt dem Kind eine Sprache einzuimpfen, die mir nicht „angefüttert“ wurde, d.h. schon mir mit der mutterlichen Milch eingesogen wurde.
Wenn das Kind in Deutschland lebt, wird spätestens im KiGa mit deutschsprachigen Kindern zusammen kommen und spätestens dann von denen die Sprache richtig lernen. Nie wird ein Mensch eine Sprache so einfach und leicht lernen wie als Säugling/Neugeboren!
Also nutze die einmalige Möglichkeit!
Schöne Grüße,
Helena *die gerade diese Überlegungen sie dazu brachten, aus meinem Sohn einen zweisprachigen Mensch zu erziehen. Und soweit man es beurteilen kann, auch erfolgreich.*
PS. Denke daran es gibt keine „bessere“ oder „schlechtere“ Sprache und es hat nur Vorteile als Säugling/Kleinkind zwei gleichzeitig zu lernen!