Hi Franz,
absolute Sicherheit wirst Du nicht bekommen.
„Das Leben ist und bleibt lebensgefährlich.“
Im Kindergarten sehe ich auch nur eine sehr geringe Gefahr. Durch Vorkommnisse in der Vergangenheit ist das Personal sensibilisiert. Unsere Kindergärten sind eingezäunte und überwachte Flächen. Beim Abholen muß sich abgemeldet werden, und unbekannte Personen bekommen keine Kinder mit, selbst wenn sie sich als nahe Verwante ausweisen können.
Als Vater zweier Mädchen (9u.12) weiß ich genau worum es Dir geht. Ich habe auch schon mehr als einmal geschwitzt. Aber wir dürfen deswegen nicht anfangen unsere Kinder 100% zu überwachen. Sie müssen das Gefühl haben etwas allein zu schaffen. Ein implantierter Chip ist nicht die Lösung und ich würde das nie machen.
Meine 12 jährige bekommt jetzt unser altes Handy mit einer Prepaidkarte, nur für den Notfall. Also wenn Ihr der Bus weggefahren ist oder wenn Sie irgendwo abgeholt werden muß…
Natürlich hast Du recht, ein Triebtäter könnte ihr das Handy wegnehmen und es wäre nutzlos. Aber ein Chip ist genauso manipulierbar. Ich bin mir 100% sicher das nur wenige Tage nach bekanntwerden einer solchen Überwachung, die ersten Baupläne zum Deaktivieren oder Umgehen im Internet vefügbar wären.
Übrigens, die Zahl der Fälle von Straftaten an Kindern ist in den letzten Jahren stark gesunken. Siehe dazu auch hier:
http://www3.ndr.de/ndrtv_pages_std/0,3147,OID737872,…
Nur die Berichterstattung wird immer extremer. Das war früher anders. Fernsehen gabs erts ab Nachmittags und Nachrichten am Abend, meist auch nur einmal. Heute siehst Du das mindestens stündlich und auf allen Sendern. Ist zwar gut weil viele erreicht werden, aber schürt auch Ängste.
Noch einen schönen Sonntag,
Stephan
