Mikrochips, Sender, GPS

Hallo, liebe Eltern,
habt ihr schon einmal darüber nachgedacht, euren Kindern einen Mikrosender mitzugeben, damit sie leichter gefunden werden können, wenn sie vermisst werden? Kürzlich las ich etwas über Bandwürmer, die sich im Magen festhaken. Gibt es nicht schon Pillen mit Minirobotern, die man einfach verschlucken muss, damit man weltweit aufzufinden ist? Wisst ihr, das wäre doch optimal, wenn ein entführtes Kind umgehend gefunden werden kann, bevor etwas Schlimmeres passiert. Auch in Südasien oder in jedem anderen Notfall wäre man schnell geortet.
Abendliche Grüße
Franz

Hallo Franz,

na ja, aber man kann dann ja nicht nur im Entführungsfall, sondern auch zu anderen Zwecken jederzeit geortet werden. Dann gäbe es ein paar Leute, die sämtliche Bewegungen der sämtlicher Menschen beobachten könnten (diejenigen, die das dafür notwendige Equipment besitzt bzw. besitzen dürfen).

Das ist von den meisten Menschen nicht erwünscht. Außerdem wird man ja so oft auch wieder nicht entführt.

Viele Grüße
Thea

Hallo Franz,
stell die Frage doch mal anders herum.
Senderträger sind interessant. Die Eltern haben so viel Geld, dass sie ihre Familie als potentielles Opfer sehen. Lösegelderpresser können das Umfeld nun scannen. Über einen Faradayschen Käfig schirmen sie den Sender (Dein Kind) dann ab.

Ulf

Hallo Ulf,
es geht mir hier vor allem um Triebtäter, die dann gleichzeitig gefasst werden könnten. Ich denke auch nicht, dass ein Sender so teuer sein kann.

Lösegelderpresser können das Umfeld nun scannen. Über einen
Faradayschen Käfig schirmen sie den Sender (Dein Kind) dann
ab.

Ulf

Hallo Thea,
die wenigsten Menschen haben derzeit Sender implantiert. Die Kinder werden dann auch nur von Eltern überwacht, die sich Sorgen machen.

Das ist von den meisten Menschen nicht erwünscht. Außerdem
wird man ja so oft auch wieder nicht entführt.

Einige Grüße, Franz

Viele Grüße
Thea

Hallo Franz,

habt ihr schon einmal darüber nachgedacht, euren Kindern einen
Mikrosender mitzugeben, damit sie leichter gefunden werden
können, wenn sie vermisst werden?

Ich fände das sehr bedenkenswert. Man müsste das a-
ber dann gleich größer aufziehen. Man müsste Elektro-
den in den Präfrontalkortex und den unteren Schläfen-
lappen ziehen und die Kinder untereinander hierarchisch
vernetzen.

Wenn ein Kind die (geschirmte) Wohnung verlässt, wird es
nach Alter und Erfahrung in eine Hierarchie von Kindern
eingeloggt, die auch gerade draussen sind.

Wisst ihr, das wäre doch optimal, wenn ein entführtes
Kind umgehend gefunden werden kann, bevor etwas
Schlimmeres passiert.

Deine isolierte Vernetzung ist zu unzweckmässig und zu
langsam. Du würdest dann nur das bereits geschädigte
oder tote Kind auffinden. Mit der hierarchischen Ver-
netzung aller Kinder könnten die visuellen Signale,
die aus der Schläfenlappentransmission in die Hierarchie
übertragen werden, vom erfahrensten Kind sofort richtig
erfasst werden. Dann gäbe es einen Rücktransmissions-
broadcast auf die gesamte Hierarchie und alle Kinder
würden über spezielle Präfrontalkortexkommandos in
den Verteidigungsmodus umgeschaltet und das gefährdete
kleinere Kind wäre nach kurzer Zeit von aggressiven
Rabauken umgeben, die jeden Täter in die Flucht schlagen.

Wie das bildhaft aussehen könnte, kennen wir aus dem
Roman „Emil und die Detektive“ von Kästner.
(http://www.imdb.com/title/tt0256739/)

Auch in Südasien oder in jedem anderen Notfall wäre man
schnell geortet.

Vor allem, wenn ein Kind die visuelle Information in die
Hierarchie sendet, dass eine Flutgefahr droht, würden alle
anderen Kinder sofort landeinwärts rennen, ausgelöst durch
Hierarchiebroadcasts der verständigen Kinder.

Diese Hierarchien können auch sich dynamisch bilden; je
nach dem, welche Kinder gerade da sind. Für die Identi-
fizerung würden daher erstmal Zahlen ausreichen. Wenn
z.B. im ländlichen Bereich zufällig acht Kinder eine
Hierarchie bilden, würde ein älteres Kind sich dazu
an die richtige Stelle der Hierarchie loggen, es wäre
dann z.B. „Sieben von Neun“ oder so.

Grüße

CMБ

Hallo Franz,
es gibt sicher technische Möglichkeiten, Deinem Kind einen Sattelitensender zu implantieren. Das Problem ist die Stromversorgung. Die Batterien oder Akkus enthalten sehr giftige Stoffe. Ist Dir das, das Risiko wert?
Ulf

Hallo Franz,
es gibt sicher technische Möglichkeiten, Deinem Kind einen
Sattelitensender zu implantieren. Das Problem ist die
Stromversorgung. Die Batterien oder Akkus enthalten sehr
giftige Stoffe. Ist Dir das, das Risiko wert?

Hallo Ulf,
der Sender könnte doch Energie aus Körperwärme beziehen, auch ohne Gift.
Noch einen schönen Abend
Franz

Hi

Ich fände das sehr bedenkenswert. Man müsste das a-
ber dann gleich größer aufziehen. Man müsste Elektro-
den in den Präfrontalkortex und den unteren Schläfen-
lappen ziehen und die Kinder untereinander hierarchisch
vernetzen.

BORG?

HH

Hi

BORG?

Seven of Nine
Nein, Helge,
es soll hier nur um einfache Sender gehen, keine Befehlsempfänger.
Mitternächtliche Grüße
Franz

Hallo Franz,
der Sender könnte seine Energie aus einem Temperaturunterschied gewinnen. Dies funktioniert aber nicht bei einem Implantat. (Vergleichbar mit einem im Fluss treibenden Wasserrad)
Es gibt technische Möglichkeiten, elektromagnetischer Energieversorgung außerhalb des Körpers. In besonderen Situationen erscheint das gerechtfertigt. Welche Belastung willst Du aber Deinem Kind zumuten. Kannst Du spätere Langzeitwirkungen erklären?

Ulf

Hallo Ulf,
was im Bereich der Nanotechnik bereits entwickelt wurde, ist schon vielversprechend. Solche Sender können so klein wie eine Bakterien sein, von denen es ja ohnehin schon Milliarden gibt.
Mitternächtliche Grüße
Franz

Es gibt technische Möglichkeiten, elektromagnetischer
Energieversorgung außerhalb des Körpers. In besonderen
Situationen erscheint das gerechtfertigt. Welche Belastung
willst Du aber Deinem Kind zumuten. Kannst Du spätere
Langzeitwirkungen erklären?

Ulf

Hallo Franz,
nach der Diskussion möchte ich Dir noch eine Frage stellen. Hast Du Angst, Dich Deiner persönlichen Verantwortung zu stellen. Warum brauchst Du technische Hilfsmittel?

Ulf

Hallo Franz,
Nanotechnik wird unsere Welt zunehmend beeinflussen. Derzeit erwarten wir die Energieversorgung für einen Sattelitensender aber noch von den Nanopartikeln von Seven of Nine.

Ulf

Aber Ulf,

nach der Diskussion möchte ich Dir noch eine Frage stellen.
Hast Du Angst, Dich Deiner persönlichen Verantwortung zu
stellen. Warum brauchst Du technische Hilfsmittel?

I don’t need them.
Was hat denn das mit Verantwortung zu tun? Warum brauchen Politiker Leibwächter? Warum schließen wir unsere Wohnung ab? Warum zahlen wir in die Rentenkasse ein? Warum müssen wir uns versichern? Es geht hier einfach um Sicherheit.

Hallo Franz,
ist ein Kind mit Bodyguard glücklicher?

Ulf

Hallo Franz,
ist ein Kind mit Bodyguard glücklicher?

Hallo Ulf,
ein Chip ist doch harmlos und nicht zu spüren.

Hallo Franz,
eine Chiperkennung ist bei Nutztieren fast üblich. Eine Chiperkennung bei Waren im Supermarkt wird folgen. Dies dient aber nur zur Erkennung auf kurze Distanz.
Ich glaube nicht, dass eine weitere Diskussion von allgemeinem Interesse ist. Du hast über die Vika meine E-Mail-Adresse.

Ulf

Hallo Franz,

was Du da ansprichst gibt es schon, allerdings nicht per implantierten Chip sonder per Handy. Zur Zeit noch ohne GPS, das heißt, man kann nur orten wo das Handy eingelogt ist und dann auf einen ungefähren Standort schließen. Ab nächstem Jahr soll das auch per GPS möglich sein.

BigBrother4Kids: Eltern suchen Nachwuchs per Handy-Ortung
„Mobile Family Services“ sollen mehr Sicherheit für Kinder bringen
Siemens will im nächsten Jahr einen Service anbieten, der per Handy einen ständigen Kontakt zwischen Kindern und Eltern per Handy schaffen soll. Dazu wird zusammen mit der GAP AG ein Siemens-Endgerät entwickelt, in das die satellitengestützte Ortungstechnologie GPS (Global Positioning System) integriert ist. Damit soll es möglich werden, den Aufenthaltsort eines Kindes zu bestimmen.

Die Positionsdaten des Kindes werden ständig an das „Kinder-Call-Center“ übermittelt. Eltern können - natürlich erst, nachdem sie sich identifiziert haben - die Position ihres Kindes über das Call-Center abfragen. Das Kinder-Handy kann ebenfalls durch einen einzigen Knopfdruck jederzeit einen Mitarbeiter dieses Call-Centers am Telefon erreichen.

Bei Verdacht auf eine Gefahrensituation kann das Call-Center per Handy in die jeweilige Situation hineinhorchen („Listen-In“-Funktion) und notfalls die Polizei alarmieren.

Konzipiert ist der Service für Kinder im Alter zwischen drei und elf Jahren. In einem gemeinsamen Feldversuch von Siemens und GAP sollen von November 2000 bis März 2001 zunächst 50 Familien in Deutschland mit dem neuen Gerät ausgerüstet werden und Zugang zu dem neuen Sicherheitsservice erhalten. (ad)

hier gefunden:
http://www.golem.de/0011/11063.html

Guten Morgen, Stephan!
Das ist schon mal ein Weg in die richtige Richtung.
Einen Nachteil hat das Handy jedoch. Stell Dir vor, ein Dreijähriger spielt alleine im Kindergarten. Ein Fremder kommt, spricht mit dem Kind und weiß schönere Spiele irgendwo anders. Zum Kind sagt der Fremde einfach: „Lass dein Handy einfach hier, dann weiß deine Mami, dass du im Kindergarten bist.“
Schon ist das Kind spurlos verschwunden.

Konzipiert ist der Service für Kinder im Alter zwischen drei
und elf Jahren. In einem gemeinsamen Feldversuch von Siemens
und GAP sollen von November 2000 bis März 2001 zunächst 50
Familien in Deutschland mit dem neuen Gerät ausgerüstet werden
und Zugang zu dem neuen Sicherheitsservice erhalten. (ad)

hier gefunden:
http://www.golem.de/0011/11063.html