Hoffe, ich bin im richtigen Brett, ansonsten bitte verschieben, danke
Zu meiner Frage: ich möchte gerne ein Didgeridoo aufnehmen, mit einem alten (aber hochwertigen) dynamischen Mikrofon. Als Verstärker nehme ich mangels anderer Möglichkeiten ein altes Revox-Tonbandgerät. Aufgenommen wird auf PC.
Soll ich nun schön runterpegeln und das Mikro möglichst nah ans Instrument halten, oder ist es sinnvoller das Mikro etwas weiter weg zu halten? Stelle mir das so vor, dass das Mikro eventuell „überfordert“ ist mit den Luftschwingungen, die unten aus dem Didge rauskommen.
Leider gehen die Empfehlungen im Netz hauptsächlich von Kondensatormikrofonen aus, aber ich hab halt nur ein dynamisches.
ich würde nicht sehr nahe an das Horn herantreten, die Lautstärke ist einfach zu groß und du kannst es schwer aussteuern.
Das Tonbandgerät wird demnach nur als Mikrofoneingang benutzt.
Ein dynamisches Mikrofon geht absolut auch.
Vorsicht beim aussteuern.
Zu meiner Frage: ich möchte gerne ein Didgeridoo aufnehmen,
mit einem alten (aber hochwertigen) dynamischen Mikrofon.
Welches? Wenn es ein Sennheiser MD441 ist, dann darfst du auch gerne ein wenig Abstand zum Klangkörper halten.
Sonst wäre wg. den üblicherweise nicht so toll klingenden Umgebungen das nahe Mikrophonieren immer vorzuziehen. Mein erster Versuch wäre dann aus ca. 30 cm Entfernung seitlich vom unteren Schallaustritt sowohl den Schall aus der Öffnung als auch das Mitklingen des Rohrs aufzuzeichnen.
Je nachdem wie das klingt und du nicht mit Klangstellern entzerren kannst (meist bei naher Mikrophonierung nötig), dann ist Experimentieren angesagt. Wenn es z.B. nur röchelt, fehlt die Resonanz des Rohrs. Dann z.B. von oben her am Rohr vorbei ausrichten und den Klang aus der Öffnung mit einer Platte zurückreflektieren.
Oder mal die schnelle Grenzflächenmikrophonierung ausprobieren. Mikrophon auf das Didge ausgerichtet flach auf den Boden legen.