ich mach in 2 Tagen Abi (Physik LK) und habe folgendes Problem:
Bei der Reflexion von Mikrowellen an, parallel zu dem Vektor des
elektrischen Feldes der Wellen, stehenden Gitterstäben (die wie
Dipole wirken) wird die Phase der Welle um 180° gedreht, womit sie
sich hinter dem Gitter auslöscht. Außerdem wird sie reflektiert,
wobei eine Stehende Welle entsteht.
Soweit ist noch alles klar, aber: damit eine stehende Welle entsteht,
muß sich am Gitter ein Minimum bzw. Knotenpunkt befinden. Laut Buch
(Metzler Physik UND Schulbuch) ist dies der Fall.
Mein Problem: bekanntlich kann sich die Wellenlänge nicht „im Flug“
ändern. Woher ‚weiß‘ die Welle (Wellenlänge ca. 3 cm) aber, in
welcher Phase sie zu schwingen anfangen muß, damit es genau so
hinkommt, daß sich halt am Gitter dieser Knotenpunkt befindet?
Oder sehe ich da etwas grundfalsch?
Kennt jemand ein Klystron und seine Funktionsweise?
Danke,
Schmotty
ich mach in 2 Tagen Abi (Physik LK)
Alles Gute!
Soweit ist noch alles klar, aber: damit
eine stehende Welle entsteht,
muß sich am Gitter ein Minimum bzw.
Knotenpunkt befinden. Laut Buch
(Metzler Physik UND Schulbuch) ist dies
der Fall.
Beim Gitter ist ein Knotenpunkt.
Mein Problem: bekanntlich kann sich die
Wellenlänge nicht „im Flug“
ändern. Woher ‚weiß‘ die Welle
(Wellenlänge ca. 3 cm) aber, in
welcher Phase sie zu schwingen anfangen
muß, damit es genau so
hinkommt, daß sich halt am Gitter dieser
Knotenpunkt befindet?
Der Knotenpunkt beim Gitter ergibt sich zwangsäufig. Wie Du richtig geschrieben hast, hat die vom Gitter ausgesandte Welle eine um 180° gedrehte Phase, sodaß sich HINTER dem Gitter die einfallende Welle und die vom Gitter ausgesandte Welle gegenseitig auslöschen (sie laufen in die selbe Richtung). Nun sendet die Welle nicht nur nach HINTEN, sondern genauso eine Welle nach VORNE aus. Genauso, wie sich die Wellen überall hinter dem Gitter auslöschen, löschen sie sich auch genau beim Gitter aus, woraus sich ein Knotenpunkt ergibt. Da aber VORNE die Wellen gegenläufig sind, löschen sie sich nicht überall aus, sondern nur an bestimmten Stellen, den Knotenpunkten. Am besten zeichnest Du Dir eine einfallende Welle auf, dazu hinter dem Gitter die um 180° gedrehte emittierte Welle, welche Du dann (uaf dem Papier) um das Gitter spiegelst. Falls bei Deiner Zeichnung das Gitter nicht gerade mit einem Tal/Berg oder Nulldurchgang zusammenfällt, kriegst Du bei Addition der beiden Wellen die Knotenpunkte.
Ich hoffe, Dich nicht endgültig verwirrt zu haben.
Ciao,
Pürsti