Milch in Gang bringen

Hallo,

könnt ihr mir einen Tipp geben, wie ich meine Milch zum Fließen bringe? Meine Tochter ist ein Frühchen, jetzt fast 6 Wochen alt und seit vorgestern Abend endlich zu Hause. Ich trinke Stilltee, Milchbildungstee, hab sogar schon Karamalz probiert und auch Akupunktur (danach hatte ich allerdings noch weniger Milch als vorher). Ich hatte gehofft, dass es zu Hause besser werden würde, tut es aber nicht. Und Lea trinkt halt am liebsten Muttermilch und verweigert gerne alles andere.

Vielen Dank im Voraus für Eure Hilfe

Miriam

Hallo Miriam!

Glückwunsch zu Deiner Prinzessin! :wink:))

Lege sie alle zwei Stunden an, gib ihr zwischendurch am besten nichts anderes zu trinken. Das müsste binnen drei Tagen die Milchproduktion voll angekurbelt haben.

Einige Stillverfechter behaupten, JEDE Frau habe genügend Milch; bei meiner Schwester hat allerdings auch die zwei-Stunden-Methode nicht den erhofften Erfolg gebracht, sie hat dann zufüttern müssen.

Lass Dich von nichts und niemandem entmutigen!

Hanna

Hallo und herzlichen Glückwunsch zum Nachwuchs!

Die Frage ist: Wieviel trinkst du denn?
Wenn man/frau gemeinhin schon 1,5 L Wasser am Tag trinkem sollte, muss auch eine gewisse Menge mehr für die Milchproduktion einkalkuliert werden.
Während meiner Stillzeit habe ich mindestens 2 mal 1,5 l stilles Mineralwasser täglich zu mir genommen (streng Natrium-arm…)
Um diese Menge auch zu schaffen hatte ich an allen wichtigen Punkten in der Wohnung und später auch am Arbeitsplatz Mineralwasserflaschen verteilt.
So wurde ich auch ohne Durst immer ans Trinken erinnert.

Vielleicht hilft dir mein Tip ja ein wenig weiter… ansonsten wünsche ich dir ein gutes Gelingen…

Karotier

Hallo,

könnt ihr mir einen Tipp geben, wie ich meine Milch zum
Fließen bringe? Meine Tochter ist ein Frühchen, jetzt fast 6
Wochen alt und seit vorgestern Abend endlich zu Hause. Ich
trinke Stilltee, Milchbildungstee, hab sogar schon Karamalz
probiert und auch Akupunktur

Herzlichen Glückwunsch!!!

Hanna hat ja schon einiges geschrieben…viel trinken ist wichtig und auch RUHE!
Leg Dich mit deiner Süßen ins Bett, entspannen, viel trinken, den Haushalt Haushalt sein lassen…
Bei mir hat es auch immer gut geholfen wenn ich ein warmes Bad genommen habe.

Wenn das alles nicht hilft kannst Du Deine Hebamme ja mal fragen ob Du Oxytocin Nasenspray anwenden solltest. Oxiytocin ist das Hormon dass die Wehen und den Milchfluss „verursacht“.

Ich wünsche Dir noch viel Freude mit deiner Kleinen.

Sue

Mallo Miriam,
ich war bei meinem ersten Kind auch am Rande der Verzweiflung, völlig verkrampft, ständig am heulen (ich WOLLTE DOCH UNBEDNINGT…) und kurz davor aufzugeben.

Der Rat einer Freundin hat mir schlagartig geholfen:
Vertrau deinem Körper, glaub an ihn - er macht alles von Natur aus richtig - schon immer!
Nimm dein Kind an die Brust, schau es an, lass deine Liebe zu ihm ‚fließen‘ - dann fließt auch die Milch.

Es hat wunderbar geklappt bei meinen beiden Kindern.
Ich wünsche dir eine wunderschöne, liebevolle Zeit mit deinem Baby

Angel

Hallo Elbin,

herzlichen Glückwunsch zur Tochter :smile:))

Ergänzend zu dem, was schon gesagt wurde, noch ein Tipp, der sich vielleicht etwas merkwürdig anhört, aber ernst gemeint ist:

Wenn Du stillst (natürlich unverkrampft und ruhig …), dann denke ganz intensiv und liebevoll über Dein Baby nach. Schau’s Dir an, NICHT mit bangem Blick auf das Saugverhalten und ob die Milch an den Mundwinkeln tropft, freu Dich, dass Ihr nun endlich daheim ohne Klinikstress zusammen sein könnt, mobilisiere alles an Liebe, was Dir einfällt. Ist sicher nicht schwer :smile:.

Dadurch wird ein Hormon freigesetzt, das die Milch fließen läßt. Wenn sie dann mal läuft, dann klappt es meistens dauerhaft ganz einfach. Bei meiner zweiten Tochter genügte ein Maunzen, und ich tropfte los…

Dieser Trick hilft übrigens auch beim Abpumpen, aber das hast Du ja nun hinter Dir.

Viel Glück und viele Grüße,

Sylvia (auch Früchchenmama mit sehr unterschiedlichen Stillerfahrungen…)

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Liebe Miriam,
entspann Dich und lass fliessen.Stress und Anspannung verhindern den Fluss.Relax, take it easy. Je öfter Du das Kind ansetzt, desto mehr Milch wird produziert.
Du hast ja wohl nicht irgendwann mal die Brust vergrössert oder verkleinert ? Denn dann gibt’s Probleme.
Fencheltee ist gut, macht aber auch müde. Manche trinken ein Glas Bier von Zeit zu Zeit. Oder Schokolade , oder Fleisch. Alles Sachen , die den Milchfluss fördern. Es gibt auch homöopathische Mittel, aber da musst Du einen Fachmann/Frau aufsuchen.
ALLES Gute,
Claudia

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Hallo Miriam,

erstmal herzlichen Glückwunsch. Meine Vorredner haben Dir ja schon eine Menge Ratschläge gegeben. Nimm sie Dir zu Herzen!

Damals vor 2,5 Jahren, stand ich auch so da. Ich habe damals „Fenchel-Anis-Kümmeltee“ getrunken, literweise. Ohne Zucker! Der Tee ist zwar gewöhnungsbedürftig, aber dem Kind zuliebe, hab ich den getrunken. Trink ich heute noch, auch immer noch ohne Zucker, ist mittlerweile mein Lieblingstee geworden.

Dann hat mir meine Hebamme ein Wundermittelchen mitgebracht. Stillöl von „Belladonna“ riecht ganz angenehm, und wird richtig warm auf der Brust. Es wird auf der Brust einmassiert und hat bei mir gleich den gewünschten Erfolg gebracht. Es regt die Milchbildung an. Ist für das Kind unschädlich und ergibt ein schönes Gefühl in der Brust. Hat bei mir geklappt, bis zum 5. Monat, dann wollte meine Maus, feste Nahrung. Ich habe dann langsam abgestillt.

Frag doch Deine Hebamme mal, vielleicht hat sie das Öl ja. Ansonsten, gönn Dir Ruhe, trink genug und freue Dich an Deiner kleinen Tochter.

Falls Du noch ein paar Info´s zu Öl brauchst (wegen der Inhaltsstoffe), ich glaub ich hab die Flasche noch. Mail mir einfach!

Alles Gute für Euch
Jeannette

Hallo Miriam,

bei mir kam am Anfang auch nur spärlich Milch, so dass mein kleiner Junge nach drei Wochen wieder sein Geburtsgewicht unterschritt. Wir mussten zufüttern. Trotzdem wollte ich stillen, und langsam konnte ich die zusätzlichen Milchfläschchen reduzieren. Ich legte ihn einfach so oft wie möglich an. Nicht nur alle zwei Stunden, sondern stündlich. Durch das häufige Anlegen produzierst Du mehr Hormone, die die Milch in Gang bringen. Sollte Deine Tochter aber darauf keine Lust haben, dann versuche zwischendurch auch eine Milchpumpe, die das Saugen imitiert und somit auch Deine Milchproduktion steigert. Auch nachts solltest Du unbedingt entweder Deine Tochter häufig anlegen oder zur Milchpumpe greifen. Glaube mir, in wenigen Tage hast Du ganz viel Milch. Es ist auch wichtig, dass Deine Brust immer leer getrunken wird. Sollte Deine Tochter mal nur nuckeln und dann einschlafen, dann leere Deine Brust wieder mit der Milchpumpe (oder mit der Hand Milch herausstreifen).

Liebe Grüße und viel Glück für Dich und Deine Tochter,

Sandra

nicht zuviel des Guten
Hallo Miriam,

Du hast schon viele gute Ratschläge bekommen:

Oft anlegen, beim Stillen entspannen (entsprechnede Atmosphäre schaffen), viel Trinken etc.
Ich wollte nur noch sagen, daß Du mit den milchfördernden Tees auch nicht übertreiben darfst, am besten nur ca. 4 Tassen pro Tag trinken, sonst kann sich der gewünschte Effekt auch schnell ins Gegenteil umkehren. Achte auch darauf, was in den Tees enthalten ist. Pfefferminze und Salbei wirkt abstillend. Und gerade Pfefferminze ist z.B. im Stilltee von Milupa enthalten. Wenn Du auf Nummer sicher gehen willst, kaufe Milchbildungstees - diese Bezeichnung dürfen wirklich nur solche tragen (z.B. von Weleda).
Stinknormaler Fenchel-Kümmel-Anis-Tee tut es aber auch.

Ich drücke Dir die Daumen!

Alice

PS: Ansonsten kannst Du hier http://lalecheliga.de auch eine erfahrene Stillberaterin in Deiner Nähe kontaktieren