Ich hatte zu Hause einen guten Waldhonig und dachte,
ich mache mir mal eine Honigmilch.
Ich rührte also den Honig in die Milch (mit einem Edelstahllöffel).
Komischerweise kam mir ein komischer, schlechter Geruch entgegen, als ich an der Milch nippte. Der Geschmack war eigentlich sehr gut.
Ich dachte zuerst, es läge an der Tasse. Der Honig und die Milch sind nämlich ganz OK.
Vielleicht weiß ja jemand die Antwort.
Hallo Honeyman,
leider kann ich Dir dazu nichts sagen. Es ist in der Tat seltsam, daß der Geruch schlecht - aber der Geschmack gut ist. Vielleicht kann dir jemand anders helfen. Tut mir leid.
Viele Grüße
Ich kenne mich damit eigentlich nicht so gut aus, eher mit der Zusammensetzung der Milch.
Aber ich habe irgendwo mal gesehen oder gelesen, dass es am Metalllöffel liegt. Versuche es also mal mit einem Kunststofflöffel.
Warum das so ist weiß ich leider nicht mehr. Wenn do möchtest kannst du es ja mal googeln.
Hanna
Kann es sein, dass die Milch schlecht geworden ist?
Denn:
Milch ist eine Emulsion d.h. sie besteht aus Wasser und anderen gelösten Substanzen, also zwei Flüssigkeiten, die eine (die Substanzen) in der anderen (dem Wasser) in Form von Tröpfchen enthalten. Das veursacht auch die Tatasache, dass Milch trüb ist.
Löst sich nun diese Emulsion wieder auf, wird die Milch schlecht und es bildet sich ein ekliger Geruch.
Es kann sein, dass du durch das Rühren die kleinen Tröpchen in der Milch wieder so verteilt hast, dass sie für dich normal schmeckte, aber eigtl schlecht gworden war.
Das ist nur eine Theorie meinerseits, aber wenn mir noch etwas anderes einfälllt sag ich bescheid.
lG Kathirini
Könnte es sein, dass der Honig schon leicht gärig ist und somit den „säuerlichen Geschmack“ verursacht hat?
Gruß
Peter
Siehe vorherige Antwort.
Lieber Honeyman,
eigentlich müssten wir einen Imker haben, der uns den Unterschied zwischen Wald- und Blütenhonig erklärt…
ich weiss nur soviel, dass beim Waldhonig spezielle Waldbienen nicht Pollen und Nektar, sondern Produkte der Läuse regelrecht abmelken und verarbeiten (was auch Ameisen im Garten tun: diese ziehen sich ganze Lauskulturen dazu).
In der Küche wirkt Waldhonig tendenziell sauer, sodass ein Brechen der Milch nicht unwahrscheinlich ist.
Und : Milch ist nicht gleich Milch. Sie unterläuft in unserer Zivilisation einem Industrieprozess, der sie denaturiert. homogenisieren, entrahmen, hitzebehandeln von pasteurisieren bis uperisieren. dies alles zum Zweck der Stabilisierung der Emulsion.
Mach doch mal systematisch den Versuch mit verschiedenen Milch- und Honig-Sorten. (dazu Milch nur erwärmen, nicht kochen!)
bin gespannt, was Du findest.
liebe Grüsse,
Balbina C.
Ja, wahrscheinlich war der Waldhonig ein bisschen ZU
„sauer“.
Ich nehme jetzt Blütenhonig.
Die Milch war auf jeden Fall OK.
Könnte es sein, dass der Honig schon leicht gärig ist und
somit den „säuerlichen Geschmack“ verursacht hat?
Gruß
Peter
Das kann man ja nie so richtig sagen, ob Honig schon „angegoren“ ist.
Anscheinend ist er es aber. Sonst hätte die Milch normal
geschmeckt.
Hoffentlich schadet saurer Honig nicht den Zähnen
.
Honig ist gesund, obwohl er kariogen ist (=von Mikroorganismen vergärbare Zucker enthält)
aber zum Glück kann man Zähne nachher putzen (nicht als Bettmümpfeli oder nachts nehmen!)
dies gilt für alle Honigsorten und Zubereitungen mit Honig.
Hoffentlich schadet saurer Honig nicht den Zähnen
.