Mind-M

Hallo Leute,

wer weiss mehr ueber die Anfaenge von sogenannten „Mind Maps“, die von Tony Buzan unter diesem Namen kraeftig vermarktet werden? Ich bin sicher, ich habe mal einen Artikel darueber gelesen, dass es aehnliche Konzepte schon in den 50er Jahren oder davor gab, damals jedoch nicht so als Wissenschaft angepriesen wurden.Offensichtlich hat ja auch niemand jemals ein Copyright dafuer beansprucht (waehrend Buzan das, glaube ich, in gewisser Weise tut).
Besten Dank fuer Informationen!!!
Sepp

uralte Hüte
Hi Sepp

… dass es aehnliche Konzepte schon in den 50er Jahren
oder davor gab, damals jedoch nicht so als Wissenschaft
angepriesen wurden.

Das sog. Mind Mapping ist die geschickte Kommerzialisierung einer der ältesten Formen des sich selbst reflektierenden Denkens: die Abstraktion - vor ca. 2400 Jahren zum ersten Mal strukturiert beschrieben. Die „Grundregeln“ geben nichts anderes an, als was bei der Inhaltsangabe einer längeren Abhandlung gamacht wird, nämlich die Gliederung. Auch die graphische Repräsentation, die ja hierbei das Wichtigste ist und nichts anderes als der systematische Gebrauch der Metapher, ist nichts anderes, als was seit der Erfindung der Wandtafel usw. bei jedem Vortrag sinnvollerweise gemacht wurde und wird.

Diese damit als neu propagierten simpelsten (im wörtlichen Sinne) Formen von Strukturierung sind gewiß behilflich, den Überblick über ebenso simple Sachverhalte oder Gedankengänge zu repräsentieren, sofern diese nämlich „linear“ sind (d.h. die Untergliederungs"ebenen" haben eine eindeutige Rangordnung und die Untergliederungs"punkte" haben keine Rangordnung).

Bei wirklich komplexen (nämlich nicht-linearen, also selbstreferentiellen) Problemen ist diese Methoden im Rahmen ihrer Grundregeln geeignet, erhebliche Verwirrung zu stiften. Dazu braucht man dann schon zusätzliche Methoden, wie sie in den mathematischen Gebieten der Topologie (Knotentheorie, Graphentheorie) seit ca. 200 Jahren studiert werden.

Gruß

Metapher

Hallo!

Hier als sehr schönes und hilfreiches Werkzeug erhältlich:
http://www.mindjet.com/
Möchte ich nicht mehr vermissen.

Und dazu natürlich auch die kostenfreie Variante:
http://freemind.sourceforge.net/
Reicht im Prinzip für den Normalanwender.

Tschüss

Matthias

Hallo Metapher!

Ich habe es einmal mit „dynamische Mindmap“ betitelt… Mich interessiert, was Du als letzten Abschnitt geschrieben hattest:

Bei wirklich komplexen (nämlich nicht-linearen, also
selbstreferentiellen) Problemen ist diese Methoden im Rahmen
ihrer Grundregeln geeignet, erhebliche Verwirrung zu stiften.
Dazu braucht man dann schon zusätzliche Methoden, wie sie in
den mathematischen Gebieten der Topologie (Knotentheorie,
Graphentheorie) seit ca. 200 Jahren studiert werden.

Ich muss tw. Probleme lösen, die nicht mehr linear (bzw. zweidimensional) zu lösen sind; das merke ich immer dann, wenn ich 'mal eine Mindmap o.ä. erstelle. Die Verbindungen voneinander entfernter Punkte (die aber eben etwas miteinander zu tun haben!), werden nach und nach immer zahlreicher.

Wo und wie könnte ich denn in dieses Thema (Knoten-/Graphentheorie) praktisch einsteigen?

Ich muss dazu sagen, dass ich mich nicht lange mit Theorie aufhalten will, sondern recht schnell praktische Lösungen erarbeiten.

Hast Du dazu eine Idee? Ansatzpunkte? Link-Tipp?

Danke und Gruss

DannyFox64

Servus DannyFox64,

schau dir mal The Brain oder Personalbrain an, die könnten dir evtl. weiterhelfen.

Links findest du hier:
http://www.jaw5.de/themen/mindmapping/index.html
unter dem Stichwort „andere Tools…“

Viel Erfolg damit wünsch ich

Andreas

[ot] Selbstreferenz
Hi Metapher,

Bei wirklich komplexen (nämlich nicht-linearen, also
selbstreferentiellen) Problemen ist diese Methoden im Rahmen
ihrer Grundregeln geeignet, erhebliche Verwirrung zu stiften.

hast Du dazu vielleicht einen oder zwei Links? Wegen dieses Mangels habe ich schon mal einen elenden Streit mit einem leider höhergestellten Fan der Mindmap gehabt. Meine Ansicht (für schlichte Probleme zu läppisch, für ernsthafte Knoten im Hirn unbrauchbar) konnte ich nicht belegen und war deshalb nur Zweiter.

Gruß Ralf

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mehr Dimensionen
Hi Dannyfox

Ich muss tw. Probleme lösen, die nicht mehr linear (bzw.
zweidimensional) zu lösen sind;

Wenn du damit meinst, daß die Verzweigungen teilweise querverbunden sind, dann würde man das Sytem tatsächlich nicht-linear nennen. Ebenso, wenn es Selbstreferenzen gibt, wo es Verbindungen zwischen Elementen unterer (oder „äußerer“) Ebenen zu höheren Ebenen gibt. In diesem Fall überschneiden sich die Verbindungen graphisch und du brauchst eine dritte Dimension. Dafür könntest du Farbcodierungen verwenden, wo sie eigentlich hingehören. Denn die übliche Farbcodierung für separate Inhalte oder Themen täuscht eh nur darüber weg, daß das System nicht-linear ist bzw. eigentlich eine 3. Dimension gebraucht würde, um Überkategorien zu kennzeichnen.

Wenn aber allein die Anzahl der (Unter-)Punkte sehr hoch wird, ist das System immer noch linear. Das läßt sich dann ggf. lösen durch Einschaltung von Zwischenkategorien (= Zusammenfassung) und auch Auslagerung von Teilen des Graphen in separate Graphen.

Vielleicht könnte eine kurze Beschäftigung mit einer elemantaren Einführung in die Graphentheorie dir doch behilflich sein. Diese hier wäre sicher geeignet:

Robin J. Wilson: „Einführung in die Graphentheorie“
ISBN 3525405375 Buch anschauen

Gruß

Metapher

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verwirrende Ordnungen
Hi Ralf

Bei wirklich komplexen (nämlich nicht-linearen, also
selbstreferentiellen) Problemen ist diese Methoden im Rahmen
ihrer Grundregeln geeignet, erhebliche Verwirrung zu stiften.

hast Du dazu vielleicht einen oder zwei Links? Wegen dieses
Mangels habe ich schon mal einen elenden Streit mit einem
leider höhergestellten Fan der Mindmap gehabt. Meine Ansicht
(für schlichte Probleme zu läppisch, für ernsthafte Knoten im
Hirn unbrauchbar) konnte ich nicht belegen und war deshalb nur
Zweiter.

Links nicht, aber wir können uns Beispiele ansehen …

Allein schon, wenn du Querverbindungen zwischen den Knoten (Rsp. Punkten) des Systems hast, gibt es graphische Probleme (siehe die Antwort an Dannyfox), denn die Zweige, die querverbunden sind, lassen sich im Allgemeinen nicht alle unmittelbar nebeneinander anordnen. Der Graph wird also unübersichtlich.

Dann helfen zwar Farben, aber Farben werden ja bei der Mind Map für andere Inhalte schon verwendet.

Der MM-Graph ist ja nichts wesentlich anderes als eine Daten-Directory oder auch ein Inhaltsverzeichnis in einem Buch oder einem Katalog einer Bibliothek. Alles „lineare“ Baumstrukturen, also Ordnungssysteme, in denen die Unterkategorien gemeinsame Eigenschaften haben, die in der Oberkategorie zusammengefaßt werden usw.

Angenommen du machst ein „Favoriten“-Verzeichnis, in dem du u.a. fleißig die Links zu w-w-w-Threads abspeicherst. Der Ordner heiße „W-W-W“. Gleichzeitig hast du daneben z.B. noch einen Ordner „Wissenschaft“.

Mit Unterkategorien (= Unterordnern) sieht das dann so aus:
(ich schreibe die sog. Wittgenstein-Notation mit dazu)

  1. Wissenschaft
    1.1 Mathematik
    1.1.1 Graphentheorie
    1.1.2
    1.2 Psychologie
    1.2.1 Dialogisches Verhalten
    1.2.2
    1.3 Philosophie

  2. W-W-W
    2.1 Mathematik
    2.2 Psychologie
    2.2.1 Mind Map
    2.2.2
    2.3 Philosophie
    2.4 ALK

Beispiel 1
Angenommen, es entsteht im Mathebrett eine Diskussion über Fragen der Einteilung der Wissenschaften, Interdisziplinäres usw.
Wo „ordnerst“ du es ein?
in 2.3?
in 2.1?
in 1.3?
in 1.?

Beispiel 2
Wohin gehört dieser Thread hier?
in 2.2.1?
in 2.1?
in 1.1.1?

Beispiel 3
Ein Diskussionsfaden im ALK über das Verhalten anonymer User in Internetforen?
in 2.4?
in 2.2?
in 2.2.2?
in 1.2.1?

Das Problem entsteht also mindestens immer dann, wenn die Eigenschaften
eines Objektes nicht in eindeutig separierbare Kategoriensysteme einzuordnen sind, oder wenn die Unterkategorien nicht gleichrangig sind und zugleich gleichrangig mit einer Oberkategorie sind.

Eine Bibliothek, in der es diese Abteilungen gibt

  1. Bibliographien
  2. Biographien
  3. Wissenschaft, Psychologie usw
    wird Schwierigkeiten haben, ein Buch einzuordnen, das neben einer Biographie Freuds eine umfangreiche Bibliograpie zur Biographie und zugleich zur kritischen Auseinandersetzng mit seinem Werk enthält: Es gehört in alle drei Kategorien.

Einfache Übungen für Verwirrungen auch anderer Art, wo es mit den Unterkategorien Probleme gibt, sind zB diese hier:

Ukat = Dringlichkeitsstufen
Angenommen, in deiner Wohnung brennt es, und du hast 5 Minuten Zeit, das „Wichtgste“ zu retten. Was packst du in den Wäschekorb? Das, woran dir persönlich am meisten liegt? Amtlich wichtige Unterlagen? Schwer wiederzubeschaffende Dinge? Dinge von hohem Geldwert?
Hier bräuchtest du für jede Gegenstandsgruppe eine eigene Ebene, so daß der Graph 2n-dimensional sein müßte.

UKat = Zeiträume
Angenommen du machst jetzt ein Mind Map von sämtlichen(!) zukünftigen Tätigkeiten. Kaffee kochen (jetzt), Brot einkaufen (heute), w-w-w-Artikel beantworten (heute oder morgen), Mind Mapping Probleme studieren (innerhalb der nächsten Woche), Leute für die Fete nächsten Samstag einladen (heute bis übermorgen), Buch zuende lesen (wann auch immer), Geschenk für Geburtstag in 4 Wochen überlegen (bis spätestens 4 Wochen), Möbel im Wohnzimmer umräumen (irgendwann in den nächsten Wochen), neues Auto kaufen (irgendwann in den nüchsten 3 Monaten), Streit mit Freund klären (so bald wie möglich) … dazu dann die Sachen, die überhaupt sehr viel später erst zu tun sind …
Zeit_punkte_ könntest du in einer Eeben nach Länge der Linie anordnen, aber Zeit_spannen_ kannst du nicht in dieselbe Ebene einordnen und schon ist der Graph 4-dimensional …

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Hallo,
wenn es darum geht Begriffe, die über bestimmte Merkmalsausprägungen definiert sind, zu strukturieren ist m.M. die „formale Begriffsanalyse“ (z.B. Wille/Ganter) durchaus nützlich. Graphisch mündet die Modellierung in einem (endlichen) Verband, dessen Darstellung dann algebraische Dekompositionsansätze wie z.B. subdirekte Zerlegung ausnutzen kann. Zudem ermöglicht der Ansatz, Abhängigkeiten zwischen Begriffen in Form von Regelsystemen offenzulegen.

Gruss
Enno

Danke, Andreas,

http://www.jaw5.de/themen/mindmapping/index.html
unter dem Stichwort „andere Tools…“

ich habe mir Dein jaw5.de zu den Favoriten genommen.

Ich suche aber nichts, was am Computer verwaltet werden MUSS, sondern eine grundsätzliche Methode - also ganz unabhängig von der Ausgestaltung. (Danach erst folgt die Wahl der Mittel. :wink:)

Aber mal so zum Verständnis:

Dynamisch bedeutet für mich so etwas wie dreidimensional oder mit einer möglichen holographischen Anordnung einzelner Werte/Verknüpfungspunkte. Das ist mit Mindmaps so nicht darstellbar, da die räumliche Tiefe oder eine entsprechende Kennzeichnung für die 3. Dimension fehlt… man müsste scheibchenweise einen Stapel von Mindmaps machen, die… ja wie eigentlich? …untereinander verbunden sind.

Mindmaps sind m.E. linear, so wie sich eine Tabellenkalkulationsdatei (z.B. Excel) betrachten lässt.
Man kann zwar eine Reihe von Tabellenblättern anlegen (IMHO max. 254 Sheets). Jedes Tabellenblatt hat (je nach Programmversion) sagen wir 16.384 Zeilen und eine Anzahl von Spalten bis z.B. Spalte „AZ“ (bei 52 Spalten). Das wären dann …tipp, tipp, tipp… etwas über 200 Mio. Zellen (genau: 216.399.872), die einen Wert oder einen Verweis enthalten können.

Wenn jetzt also als 3. Dimension die Anzahl der Blätter gerechnet wird, ja warum ist dann eine Tabellendatei dann immer noch linear? –
Weil sich die Gesamtheit nicht gleichzeitig betrachten lässt, sondern nur ein einzelnes Blatt, und, das ist das Hauptkriterium, weil man die Ebenen nicht beliebig (3dimensional) in der Ansicht drehen kann, z.B. auf: 16.384 Blätter à 254 Zeilen und 52 Spalten.

Dazu jetzt noch ein Beispiel. Weil ich mich damit recht gut auskenne und beschäftige: eBay und deren Kategorien.

Bsp.: Ich suchte ein Beistell-Schränkchen für’s Bad, das nicht unbedingt typisch, sondern ruhig etwas wohnlich aussehen darf:

Also durchsuche ich (hier mal von der Verkäufer-Seite aus) die Kategorien nach „Schrank“ („Schränkchen“ findet nichts). Ergebnisse:

30837 => Business & Industrie > Medizinbedarf & Zahnmedizin > Praxis- und Klinikeinrichtung > Schränke…
42619 => Möbel & Wohnen > Schränke & Vitrinen > Schrankwände

Hmm. Blöd. Nich’? – Also probiere ich es mal mit „Schränke“. Dieses Stichwort liefert dann 35(!) Kategorien aus folgenden Hauptkategorien:

Baby >Kindermöbel…
Business & Industrie…
Elektrogeräte…
Kunst & Antiquitäten…
Möbel & Wohnen >Badezimmermöbel…
Möbel & Wohnen >Kindermöbel…
Möbel & Wohnen >Küchen…
Möbel & Wohnen >Regale…
Möbel & Wohnen >Schränke&Vitrinen…
Reise / Camping & Outdoor >Kühlboxen…

So! Und meine Frage: Wie das jetzt alles - zumindest das relevante - miteinander „verbinden“?

Ich hoffe/denke, Du kannst die Problematik gut nachvollziehen.
Ich möchte eine Methode finden/anwenden, die mehr möglich macht, als die uns bisher bekannten ‚Mindmaps‘.

Der Ball ist rund!

Gruss & CU DannyFox64

Hallo Metapher!

Du hast es erfasst!

Ich muss tw. Probleme lösen, die nicht mehr linear (bzw.
zweidimensional) zu lösen sind;

Wenn du damit meinst, daß die Verzweigungen teilweise
querverbunden sind… Ebenso, wenn es Selbstreferenzen gibt…
…Dafür könntest du Farbcodierungen verwenden…

Das mit den Farbcodierungen ist in der Tat eine gute Idee. (Mal schauen, wie ich das anwenden kann…)

Vielleicht könnte eine kurze Beschäftigung mit einer
elemantaren Einführung in die Graphentheorie dir doch
behilflich sein. Diese hier wäre sicher geeignet:

Robin J. Wilson: „Einführung in die Graphentheorie“
ISBN 3525405375 Buch anschauen

Das habe ich jetzt mir notiert. Danke.

Wenn ich da mal einen Schritt weiter bin, werde ich berichten. :wink:

Danke, Grüsse
CU DannyFox64

Hallo,
wenn die Probleme etwas näher beschreibbar wären, könnte man ggf. einen gezielteren Tip auf eine Modellierungtechnik geben - insbesondere was ist die Problemdomäne und in welcher Form liegen Beschreibungen vor (umgangssprachlich vs. formalsprachlich) ? Es gibt viele Ansätze u.a. aus der Wissenrepräsentation (semantische Netze, Ontologien), die hier nützlich sein könnten. Es macht immer Sinn sich mal mit Graphentheorie beschäftigt zu haben, allein weil sie einen guten Zugang zu einer Reihe math. Probleme liefert. Persönlich sehe ich aber nicht, daß sie sich als Modellierungstechnik mehr mitbringt als Mengenlehre, Logik, allgemeine Algebra oder Kategorientheorie. Alles Grundlagendisziplinen aber noch nicht hinreichend eingeschränkt, um Modellierung unmittelbar zu unterstützen.

Gruss
Enno

Hallo Enno!

wenn die Probleme etwas näher beschreibbar wären, könnte man
ggf. einen gezielteren Tip auf eine Modellierungtechnik geben

Genau! Und da habe ich noch keine Idee… die Problembeschreibung könnte entweder Bände füllen - oder einfach mit dem Wort „Om“ beginnen.

Ich denke, ich beschäftige mich erst’mal mit der Graphentheorie. Dann sehen wir weiter.

Gruss und CU DannyFox64

Servus Sepp,

da deine ursprüngliche Frage ja noch gar nicht beantwortet wurde hier ein Link, der dir evtl weiterhilft:

http://www.mind-map.com/EN/mindmaps/history/universi…

Interessant sind dabei für die evtl. folgende Stellen:

„First I discovered the work of Dr. Evelyn Wood, and her approach to recall note-taking.“

„… novel The Pawns of Null-A by A. E. van Vogt … concept of General Semantics, the theory of thought which states that every single thought you and I have is multi-ordinate,“

Viel Glück damit

Andreas

Servus DannyFox64,

ich hab heute meine MindManager-Seite aktualisiert und dabei evtl. noch was für dich gefunden:

Zitat aus einer Nachricht in der MindManager Mailing-Liste:

OK, well let me take this opportunity to say hello to the
MindManager world! I hope we can find new insights in
building a bridge between MM and what I do with colleagues,
which is issue and argument mapping, using a tool and
approach called Compendium [www.CompendiumInstitute.org].

I work at the Open University’s knowledge technologies R&D
lab, the Knowledge Media Institute, where we prototype and
deploy next generation tools for learning and collaboration,
one being Compendium. We have students and staff who already
use MM for their work/studies. For instance on the ‚Managing
Knowledge‘ MBA program on which I teach students exchange MM
maps as part of their revision.

Compendium is concept mapping or mind mapping in the sense
that you can use arrows of different sorts to link any icon
you want (using a predefined one or one you drag and drop
into the map). But it’s emerged not from the field of
creative thinking or education, but from research into
planning and design methods in the 1970s. The work of Horst
Rittel on ‚wicked problems‘ [summary:
http://cognexus.org/id42.htm] led him to propose an
„argumentative approach“ called IBIS (Issue-Based
Information System) as a way to tackle them. The IBIS scheme
of Issues, to which Positions respond, with Arguments
showing the tradeoffs, can then be rendered as a concept map
like representation, which Jeff Conklin calls a Dialog Map
[http://cognexus.org/id41.htm]. This can be used as a
personal sensemaking aid, or to capture and facilitate
meetings (there is a whole skill to doing this well, which
can be learnt: http://cognexus.org/id22.htm)

Compendium as a modelling approach takes IBIS and Dialog
Mapping, and adds another layer so that you can use IBIS
maps to support any methodology that you already use. By
defining map templates which ask specific Questions (Issues)
driven by your methodology, you have a participatory design
tool for focusing discussion around the key issues, but at
any point you can capture the freeform discussion (as a
Dialog Map) that often breaks out even when doing structured
analysis. That’s the Compendium approach. More detailed
perspectives at:
http://www.compendiuminstitute.org/library/briefings… and
numerous case studies of its application at
http://www.compendiuminstitute.org/library/library.htm

The Compendium tool supports the approach by providing 3
particular ways to express and track connections between
ideas: hypertext Transclusions, metadata Tags, and
Catalogues (libraries of concepts). These are explained in
the tutorial and videos at
http://www.compendiuminstitute.org/training/training…

The tool also interoperates with other technologies through
XML or drag and drop, and has good web publishing
facilities. An experimental version support synchronous
distributed mapping (I broadcast my screen to colleagues
over the net). The Java/MySQL architecture makes it a good
basis for future development; Mac and Linux versions are
currently being ported, and we’re moving towards an open
source release. Full details on the software tool at:
http://www.compendiuminstitute.org/tools/compendium.htm

Hope that helps as an intro. In summary, I see Compendium as
an approach and concept mapping software optimised for
issue-based deliberation, whose primary applications are
meeting capture and collaborative modelling. The software is
optimised for real-time mapping but also designed to support
longer term group memory and organizational processes
through good integration with the web, and an architecture
to interoperate with other technologies.

Finally, see the videos as the fastest way to see the tool
in action:
http://www.compendiuminstitute.org/training/videos/

I’d be interested to know how this relates to the ways in
which you use MM, and its functionalities. What makes it
the killer app for you?

Simon

Dr Simon J. Buckingham Shum
Senior Lecturer, Knowledge Media Institute, The Open
University
Milton Keynes, MK7 6AA, UK

Tel: +44 (0)1908 655723
Fax: +44 (0)1908 653169 [office]
eFax: +44 (0)870 122 8765 [direct]
Email: [email protected]
Web: www.kmi.open.ac.uk/sbs

Jnl. Interactive Media in Education
http://www-jime.open.ac.uk
Visualizing Argumentation
www.VisualizingArgumentation.info
„All models are wrong, but some are useful“ W. Edwards
Deming