Hallo erstmal…
Also ich habe Folgendes Problem
Ich bin im moment noch 17 werde aber im November 18.
Meine Freundin ist 16 und wird im April 17.
Wir erwarten im März ein Kind und würden am liebsten zusammen ziehen.Geldlich ist schon alles reletaiv geklärt.
Das Problem ist nur dass das Jugendamt den Vormund für meine Freundin hat und natürlich auch dann für das Kind.
Das Jugendamt will das sie in ein Mutter-Kind-Heim geht.Das möchten wir allerdings überhaupt nicht.
Jetzt meine Frage:
Was können wir tuhen um dies zu verhindern?
Ich sitze schon seit mehreren Tagen am Pc und suchen nach Infos und allem was mir weiterhilft.
Daher hab ich nun schon erfahren das ich auch den Vormund für das Kind übernehmen kann.
Reicht das schon?weil damit kann ich ja mehr o. weniger entscheiden
wo mein Kind lebt.
Ausserdem gibts noch die möglichkeit zu Heiraten.
Dadurch bin ich dann ja Vormnd für meine Freundin…und nich mehr das Jugendamt!
Bitte helft mir…
ich weiß echt nich was am bessten ist jetzt und im Internet gibs auch keine wirklich hilfreichen Tips.
Vielen Dank im Vorraus.
SiR.PoRkY
Hallo,
um jemanden heiraten zu können, der noch minderjährig ist, muss das Familiengericht eine Befreiung von der Voraussetzung der Volljährigkeit aussprechen.(§1303 BGB)
Das Familiengericht wird auf alle Fälle das Jugendamt als Vormund der Verlobten anhören und zum Wohl der Verlobten entscheiden.
Da die junge Mutter bei der Entbindung noch minderjährig ist, wird kraft Gesetzes automatisch das Jugendamt (§ 1791 c BGB) Vormund des Kindes.
Der Vater sollte dann die Vaterschaft anerkennen und dann das Jugendamt bitten, einer Sorgeerklärung gem §1626a BGB im Rahmen des § 1626c BGB zuzustimmen.
Bitte im BGB nachlesen,
http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/index.html
insbesondere ab den Paragraphen §1353 und die folgenden,
ab § 1601 BGB zum Unterhalt
ab § 1626 BGB zum Sorgerecht
ab § 1773 BGB zur Vormundschaft
ab § 1793 BGB zur Führung der Vormundschaft
Und sich vielleicht doch noch mal überlegen, ob Mutter und Kind nicht zumindest in den ersten Monaten im Mutter-Kind-Heim besser aufgehoben sind.
Da hat man immer Ansprechpartner wenn mal was mit dem Kind ist.
Vor allem beim ersten Kind ist jede Mutter (egal ob 16 oder 36) froh, immer einen Anprechpartner zu haben.
Weil das Würmchen nicht trinkt, nicht scheisst, komisch schreit usw. usw… und man kann bei Neugeborenen nicht warten, ob´s morgen besser wird oder ob sich das wieder gibt, es könnte auch was ernstes sein und da können Minuten entscheidend sein.
grüsse
dragonkidd
Ja, hallo ersma,
dann wolln wir mal hoffen, dass Du diese Antwort rechtzeitig liest, bevor wir wegen FAQ:1129 gelöscht werden 
Und vorausschicken möchte ich, dass ich es klasse von diesem fiktiven jungen Pärchen finde, wie die beiden mit diesem Problem umgehen. Da sich diese beiden aber wohl sehr gut verstehen und auch gemeinsam leben möchten, fände ich es gut, wenn beide gemeinsam zum Jugendamt gehen würden. Klar, es kann unangenehme Fragen geben, vielleicht ist das finanzielle doch noch nicht so 100% geklärt wie sich die beiden das vorstellen oder es kann hier oder da noch Schwierigkeiten geben. Aber wichtig ist, dass das Jugendamt eben einen guten Eindruck von der Zuverlässigkeit der beiden bekommt. Sicherlich macht es sich auch gut, wenn die beiden ihren „Finanzplan“ mitbringen 
Ein weiterer wichtiger Punkt ist natürlich, wie die jeweiligen Eltern des zu der ganzen Geschichte stehen. Stehen die hinter dem fiktiven jungen Pärchen wird sicher alles einfacher. Und vielleicht können die auch zum Jugendamt mal mitkommen? Macht sich immer gut, wenn erkennbar ist, dass sich die junge Familie ernsthafte Gedanken gemacht hat und auch die Grosseltern dahinter stehen.
*wink* und alles Gute Euch allen!
Petzi
Moin,
Wir erwarten im März ein Kind und würden am liebsten zusammen
ziehen.Geldlich ist schon alles reletaiv geklärt.
Das Problem ist nur dass das Jugendamt den Vormund für meine
Freundin hat und natürlich auch dann für das Kind.
Das Jugendamt will das sie in ein Mutter-Kind-Heim geht.Das
möchten wir allerdings überhaupt nicht.
Ich will dich ja nicht entmutigen und finde es schön, wenn ihr euch schon über die finanziellen Aspekte Gedanken gemacht habt, aber wie steht es denn mit dem Rest? Ich nehme doch an, dass ihr beide noch in der Ausbildung seid, bzw. diese noch vor euch habt. Habt ihr denn entsprechende Unterstützung z.B. bei der Kinderbetreuung?
Gruß
Marion