Ein Minderjähriger (13 Jahre) bestellt am Rechner seiner Oma im Internet eine Film-DVD für die Oma zum Testen (an ihren Namen und Adresse).
Oma bekommt also kurze Zeit darauf eine DVD (mit einem 10 Jahre alten Film darauf). Später kommt eine Rechnung.
Wie sich herausstellt, ist sie (die Oma) nun leider Mitglied für ein Jahr bei dieser Film-Test-Seite und soll dafür ordentlich löhnen. (Weitere DVDs kommen jedoch nicht.)
Oma wundert sich und recherchiert auf angegebener Seite. Da steht viel Kleingedrucktes, wenn man die Seite etwas herunterscrollt. Das hatte der Enkel übersehen.
Die zwei Wochen Kündigungsfrist sind schon vorbei als der erste und einzige Film angekommen war.
Das Inkassobüro „steht auf der Matte“ und will das Geld eintreiben.
Es meint, wenn die Geburtsturkunde des Enkels (da noch minderjährig) vorgelegt wird, hätte sich die Sache erledigt.
Kann man dem trauen?
Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für die Eltern des Minderjährigen?
Über eine aufschlussreiche Antwort würde ich mich sehr freuen.
Es meint, wenn die Geburtsturkunde des Enkels (da noch
minderjährig) vorgelegt wird, hätte sich die Sache erledigt.
Kann man dem trauen?
Ja, warum denn nicht? Das ist doch ein nettes Angebot von dem Inkassobüro, welches sich einen Prozess ersparen will,der sicher verloren gehen würde.
Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für die Eltern des
Minderjährigen?
Nun gut, die bekommen natürlich das Sorgerecht entzogen und der Junge verbringt die nächsten acht Jahre im Heim. Jetzt mal ernsthaft: An was für eine Art von „Konsequenzen“ hattest Du denn gedacht?
Das Problem ist, dass der Minderjährige es nicht wirklich war, sondern die Oma selbst.
Sie würde nun gerne das finanzielle Problem mithilfe des Enkels erledigen, so wie es das Inkassobüro ihr geraten hat.
Na mit Konsequenzen meine ich, dass der Junge, irgendwo einen Eintrag bekommt oder die Eltern irgendwo vermerkt werden.
Ist dem nun zu raten oder nicht.
Es machte ja keinen Sinn, wenn sich bei dem einen Familienmitglied das Problem gelöst hätte und nun beim nächsten hängen bliebe…!
Sie würde nun gerne das finanzielle Problem mithilfe des
Enkels erledigen, so wie es das Inkassobüro ihr geraten hat.
Das Inkassobüro hat keineswegs geraten zu lügen. Vor Gericht wäre das übrigens verboten; auch so kann man schon überlegen, ob Betrug oder versuchter Betrug vorliegt.
Na mit Konsequenzen meine ich, dass der Junge, irgendwo einen
Eintrag bekommt oder die Eltern irgendwo vermerkt werden.
Das Problem ist, dass der Minderjährige es nicht wirklich war,
sondern die Oma selbst.
ich werde zwar gleich wieder ausgebuht, aber seis drum.
ich würde trotzdem gern wissen, warum die oma nicht zahlen will. das habe ich nämlich nicht kapiert.
Das Problem ist, dass der Minderjährige es nicht wirklich war,
sondern die Oma selbst.
Sie würde nun gerne das finanzielle Problem mithilfe des
Enkels erledigen, so wie es das Inkassobüro ihr geraten hat.
Das Inkassobüro hat ausgenscheinlich auf die schon erfundene Behauptung, der Enkel habe das Geschäft abgeschlossen, Konsequenzen gezogen. Das Inkassobüro hat aber sicher nicht zum Betrug geraten, sondern ist davon ausgegangen, dass vielleicht etwas an der Geschichte dran wäre.
Ist dem nun zu raten oder nicht.
Natürlich ist nicht zu raten, sich seiner eigenen Dummheit damit zu entledigen, Geschäftspartner durch die Verschleierung und Entstellung von Tatsachen dazu zu bewegen, ihre Ansprüche nicht durchzusetzen. Ist wohl ein Betrug, wenn ich nicht irre.
Hm. Wie sieht es aus?
Also ich krieg ehrlich gesagt das Würgen wenn hier offen zugegeben wird, dass man sich überlegt, wie man mit einer linken nummer aus einem Vertrag rauskommen kann. Deswegen sieht’s meiner Meinung nach schlecht aus…zumindest was die Ehrlichkeit der Beteiligten Personen angeht.
Wenn Oma noch hinbekommt, im Internet zu surfen, sollte sie sich auch vor Vertragsschluss überlegen können, ob sie einen Vertrag schließen will oder nicht. Und wenn sie dann da raus will, sollte sie für ihre betrügerische Vorgehensweise nicht ihren Enkel einspannen.
Aber es bleibt ja in der Familie. Also ich kann solche Ideen nicht nachvollziehen.
Also, DAS Inkassobüro hat der Oma vorgeschlagen (oder besser gesagt sie gefragt), ob sie jemand kennt der minderjährig ist, wie z.B. Enkel.
Oma hatte ganz frisch einen Internetzugang bekommen und war noch nicht so gewappnet, gegen all die Tücken, die da auf einen User lauern können. Sie dachte eben, ach ist ja toll, dass man da einen Film umsonst bekommt! Das man da gleich ein Jahresabo als Filmetester eingeht, war ihr nicht klar.
Sie hat das Formular ausgefüllt und abgesendet und natürlich nicht die Seite runter gescrollt, da es auf den ersten Augenblick so aussieht, als gäbe es da nichts zu scrollen. (Tochter hat es sich später angesehen.)
Diese besagte Seite ist häufig in Foren als schwarzes Schaf zu finden, aund es sind wohl schon eine ganze Menge Leute darauf hereingefallen. Die Betreiber der Seite nutzen alle verfügbaren Psychotricks.
Außer dem einen uralt Film, den man für ein paar Cent an jeder Ecke erwerben kann, hat Oma keine anderen Film zum Testen bekommen.
Oma leidet an einer Bipolaren Störung, war sowohl schon stationär, und ist ambulant in Behandlung. Aufgrund der Erkrankung erhält sie schon eine „Vorruhestandsrente“, die kaum an AlgII heranreicht.
Tochter ist nun im Zwiespalt. Soll sie (die selbst in einer AlgII-Gemeinschaft lebt) ihre Mutter womöglich noch ärmer werden lassen, dass sie fast hungern muss oder nicht mehr ihre Miete bezahlen kann, und womöglich wieder in eine, für alle Beteilgte nevernzerrende, Psychose geraten oder „opfert“ sie ihren Sohn und sich selbst, damit Mutter/Oma aus dem Schlamassel herauskommt.
PS: leider ist eben nicht immer alles so einfach und klar - und Oma lässt jetzt auch die Finger von solch’ seltsamen Dingen im Internet.
-> weil Oma hereingelegt worden ist und nicht damit gerechnet hat.
Sie erhält vorzeitig Rente, die geringer als ALGII ist, aufgrund einer psychischen Erkrankung.
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Das man da gleich ein
Jahresabo als Filmetester eingeht, war ihr nicht klar.
Sie hat das Formular ausgefüllt und abgesendet und natürlich
nicht die Seite runter gescrollt, da es auf den ersten
Augenblick so aussieht, als gäbe es da nichts zu scrollen.
(Tochter hat es sich später angesehen.)