Das wird ganz knapp. Die einzigen echt-passiven x86 sind derzeit die kleinen C3-Varianten auf den EPIA-Boards von VIA. Und deren Power reicht dafür wahrscheinlich nicht aus (mal ganz abgesehen von den seit Jahren laufenden Diskusionen über Fehler im Chipset, BIOS, PCI-Bus…)
Ein PM auf einem Desktopboard wär wahrscheinlich die beste Alternative. Die PM’s haben deutlich mehr Rechenleistung und verbrauchen nicht viel (besonders wenn man per cpufreqd nachhilft). Sind allerdings teuer.
TV-IN (alternativ SAT-IN digital)
Ich würd auf digi-Sat gehen. Das Signal kann nämlich ohne umkomprimierung direkt auf Platte gespeichert werden. Und die meisten Grakas können das enthaltene MPEG2 ohne viel CPU-Aufwand abspielen.
TV-OUT
Das ist so eine Sache. Die Qualität wird nicht besonders sein, vorallem Desktop & Co sehen bescheiden aus. Bei Video und Bildern fällt es nicht auf, aber beim emailen oder surfen …
Bedienerführung über (VGA?)-LCD-Display, versuchsweise über
Monitor.
vdr geht über den TV-out.
Ein auf das allernötigste abgespecktes Linux (vss. Debian).
Zeitgesteuerte Aufnahme von TV-In-Karte (alternativ digitale
SAT-Karte?) auf HDD.
Digitales Fernsehen (DVB-S, DVB-C oder DVB-T) erweist sich als einfacher, da keine (MPEG-)Komprimierung vorgenommen werden muss.
Wenn es keine besonders gute Hardware erfordert, auch
direkte Aufnahme auf DVD.
Da man die Aufzeichnungen eigentlich immer bearbeiten muss (z.B. Zuschneiden), halte ich das nicht für interessant.
Hardware:
TV-IN (alternativ SAT-IN digital)
TV-OUT
Bedienerführung über (VGA?)-LCD-Display, versuchsweise über
Monitor.
Am einfachsten ist eine DVB-Karte mit eigenem Hardware-MPEG-Decoder (full-featured Technotrend-Design), die auch gleich die Ausgabe auf einem Fernseher übernimmt. Die Bedienung des VDR kann dann mittels IR-Fernbedienung und OSD erfolgen.
Software:
Ein auf das allernötigste abgespecktes Linux (vss. Debian).
Die c’t-VDR-Distribution basiert auf Debian Sarge.
Nun die Frage aller Fragen:
Welche Mindest-Ausstattung (CPU/RAM/GraKa) sollte ein
solcher PC haben?
Mit einer full-featured Karte entfällt die Notwendigkeit einer Grafikkarte.
Die CPU muss lediglich Daten durchreichen, weshalb u.U. ein Pentium mit 200 MHz schon ausreicht. Um auch MPEG-4 abspielen zu können sollten es schon 1 GHz sein.
Ab 512 MB RAM ist die Gefahr der Notwendigkeit von Auslagerungsspeicher gebannt, aber es geht natürlich auch mit weniger.