bis vor kurzem haben wir zu Hause nur stilles Mineralwasser getrunken. Seit wir aber im Buch von Sebastian Kneipp gelesen haben, dass die enthaltenen Salzteile im Mineralwasser ätzend auf den Magen wirken können, trinken wir nur noch Leitungswasser. (Unsere Gemeinde hat uns versichert, dass unser Trinkwasser keinerlei schädliche Stoffe enthält und man es bedenkenlos trinken kann. Dazu haben wir auch einen Bericht bekommen). Jetzt habe ich aber schon öfter gelesen, dass im Leitungswasser weibliche Hormone enthalten sind.
Wenn das stimmt, schaden die weiblichen Hormone auch Frauen?
Und was sollte man denn nun besser trinken, Mineral- oder Leitungswasser?
mit den Hormonen stimmt. Fischsperma kann auch drin sein und bestimmt auch andere Sachen.
Unser Trinkwasser ist das am besten überwachte Lebensmittel in Deutschland. Und wenn es sogar deine Gemeinde bestätigt, dann ist das Wasser absolut in Ordnung. Du kannst soviel davon trinken, wie du willst.
Aber auch Mineralwasser ist gesund. Trink was dir schmeckt. Gestorben ist an beiden Wassern noch niemand. (Also vom Trinken!)
wie schon geschrieben, Leitungswasser ist sehr gut überwacht. Beim Mineralwasser, das irgendwo rumsteht, in der vollen Sonne, dann wieder in den Verkaufsraum gebracht wird, wird es schon fragwürdig.
Insbesondere frage ich mich warum Leute „stilles Mineralwasser“ statt Leitungswasser trinken. Letzteres hat natürlich den Nachteil, dass es deutlich billiger ist.
es gibt verschiedenste Kategorien von Mineralwässern, die einfachste Klasse (glaube „tafelwasser“) ist nischt anderes als abgefülltes Leitungswassern. Die Zusammensetzung ist beim Leitungswasser unter Umständen sogar besser, weil das „harte“ Wasser manchmal sogar meh Mineralien enthält. Leitungswasser ist auch wirklich sehr gut kontrolliert. Was die Qualität aber herabsetzen kann ,sind die Leitungen durch die das tolle Wasser dann fließt. Deshalb trinke ich auch kein Leitungswasser, obwohl mir das prinzipiell lieber wäre, aber mit unseren Leitungen stimmt ständig was nicht, und wenn man einmal schwarzes Wasser aus der Leitung hat laufen sehen, vergeht einem der Appetit.
LG, jessy
es stimmt schon, dass unser Leitungswasser das am besten kontrollierte Lebensmittel ist und es Grenzwerte für die darin enthaltenen Stoffe existieren.
Aber ich bin nach der Beobachtung der Grenzwerte sehr skeptisch geworden, die werden, so mein Eindruck, den Gegebenheiten „angepasst“.
Was geschieht mit den Hormonen, Antibiotika, Medikamentenreste die im Abfluss verschwinden usw. - irgendwann landen die im Kreislauf des Wassers und in den Wasserleitungen.
Ich habe vor einigen Wochen im Fernsehen einen Beitrag gesehen, in dem Obstbauern am Bodensee die Bäume mit Antibiotika spritzen - ich weiß nicht mehr gegen welchen Pilz, ist ja auch egal - aber wo landet das Antibiotika wenn es regnet. Wohl über das Oberflächenwasser oder später durch das Grundwasser in den Bodensee. Schön - unserem Leitungswasser wird gutes Bodenseewasser zugesetzt.
Da trinke ich doch lieber stilles Mineralwasser, das kommt aus viel tieferen Erdschichten und ist bestimmt gesünder.
Bis vor kurzem habe ich mir darüber keine Gedanken gemacht. Aber dann wurde bei meinen Eltern das Wasser getestet, das aus der Leitung und Mineralwasser zum Vergleich. Im Leitungswasser waren erheblich mehr Gifte und Schadstoffe enthalten, aber auch das Mineralwasser war nicht in Ordnung. Meine Eltern haben sich dann einen hochwertigen Filter einbauen lassen, der das Leitungswasser reinigt. Jetzt trinken sie ohne Ekel ihr Leitungswasser.
Im Leitungswasser
waren erheblich mehr Gifte und Schadstoffe enthalten
läßt sich das etwas spezifizieren?
So pauschal klingt das etwas unglaubwürdig.
Meine Eltern
haben sich dann einen hochwertigen Filter einbauen lassen, der
das Leitungswasser reinigt.
Nach welchem Prinzip arbeitet dieser Filter?
Wie oft wird er gewartet?
Jetzt trinken sie ohne Ekel ihr
Leitungswasser.
Dann sollten sie mal einen nicht, falsch oder schlecht geartetetn Filter nach einigen Wochen anschauen. Dann sind da Sachen und Mikros drin, die einem den Appetit verderben können.
Und gesundheitsschädlich kann so was auch werden. Weit übler als jedes Trink- und Mineralwasser!
Woher ich das weiß?
Wir haben im Labor eine Wasseraufbereitungsanlage, die regelmäßig eingeschickt werden muß um die Mikros in Schach zu halten.
In unserem Labor für Mikrobiologie ist es noch strenger und die müssen einen enormen Aufwand betreiben, damit das aufbereitete Wasser mikrobiologisch den Standards von Trinkwasser entsprechen.
Eine Privatperson kann so was nicht.
Insbesondere frage ich mich warum Leute „stilles
Mineralwasser“ statt Leitungswasser trinken. Letzteres hat
natürlich den Nachteil, dass es deutlich billiger ist.
billig ist nicht alles, das Wasser muss auch schmecken.
Nein ich „trinke“ unser Leitungswasser nur nicht, so wie ich das auch geschieben habe. „Kochen“ tu ich damit schon, auch zum Zähneputzen nehm ichs und ja du hast mich erwischt, meinen Tee brüh ich damit auch auf. Aber Wasser pur aus der Leitung trinke ich nicht, und ich denke das war ersichtlich, wenn ich schreibe: Ich trinke kein Leitungswasser. Aber danke für den Denkanstoß, wenn man möchte kann man sich das auch kompliziert machen und es so sehen, wie du.
LG, jessy
Aber danke für den
Denkanstoß, wenn man möchte kann man sich das auch kompliziert
machen und es so sehen, wie du.
ich sehe gar nicht kompliziert, ich trinke Leitungswasser pur, wasche mich damit, koche und bereite Tee/Kaffee damit etc.
Nur sah ich die Inkonsequenz Deiner Argumentation, kein Leitungswasser zu trinken, aber alles andere damit anzustellen.
Zitat
Deshalb trinke ich auch kein Leitungswasser, obwohl mir das prinzipiell lieber wäre, aber mit unseren Leitungen stimmt ständig was nicht, und wenn man einmal schwarzes Wasser aus der Leitung hat laufen sehen, vergeht einem der Appetit.
Hallo,
die Mineralisierung der Waesser moechte ich noch ansprechen.
Es gibt Waesser mit ganz starker Mineralisierung (ab 2000 Milligramm pro Liter), wie einige Mineralwaesser (Gerolsteiner) oder Heilwaesser (Hirschquelle). Von dieser hohen Mineralisierung sollte man nicht zuviel trinken, ausser bei Sport oder zu med Zwecken kurzzeitig.
Das Leitungswasser hat eine mittlere Mineralisierung, je nach Ort auch noch unterschiedlich.
Die natuerlichen Waesser mit geringer Mineralisierung (unter 40 mg/l), wie Plose oder Lauretana bieten uns ziemlich sauberes Wasser.
Kuenstlich hergestellte Nicht-Mineralisierung gibt es auch zum Trinken, Osmosewasser oder dampfdestilliertes Wasser.
Ueber diese Zusammenhaenge mache sich jeder schlau fuer seine Entscheidung, welches Wasser fuer ihn gut sei. Und als naechstes dann ausprobieren und dem Koerper zuhoeren. Wenns toll salzig schmeckt, braucht man jetzt die salzigen Inhaltsstoffe, oder es schmeckt eklig salzig, dann ein sauberes Wasser probieren.
In unserem Labor für Mikrobiologie ist es noch strenger und
die müssen einen enormen Aufwand betreiben, damit das
aufbereitete Wasser mikrobiologisch den Standards von
Trinkwasser entsprechen.
Eine Privatperson kann so was nicht.
Gandalf
Wasser ist ein Informationsträger mit einem enormen Gedächtnis. Das lehrt uns die Homöopathie seit über 200 Jahren. Dabei gibt es nun mal gesundheitsfördernde und auch krank machende Informationen.
Trinkwasser sollte dazu dienen den Körper zu reinigen und die Schadstoffe aus dem Körper zu schwemmen und nicht welche hinein bringen.
Daher lässt sich eine solche Frage exakt eigentlich nur Vorort beantworten.
Ich mag einfach unser Leitungswasser nicht pur trinken, Aber prinzipiell halte ich es für nicht bedenklich. Das war meine Aussage.
Ob das inkonsequent ist oder nicht ist mir zunächst erstmal egal.
LG, Jessy