es geht um die Angaben auf dem Etikett eines bestimmten Mineralwassers. Nehmen wir mal, früher standen dort äußert geringe Werte, zum Beispiel bei Calzium und Magnesium so wenig, dass nur zwischen 0 und 2% des Tagesbedarfes gedeckt werden. Auf den neu zu kaufenden Flaschen sind jedoch andere Werte genannt, die aus einer Analyse dieses Jahres stammen sollen. Der Calziumgehalt sei der neuen Analyse stark gestiegen, und zwar auf einen Wert, nach dem das Wasser gemäß Verordnung sogar als calziumreich bezeichnet werden könnte.
WIe kann das sein? Wohlgemerkt, es handelt sich dem Namen nach um die selbe Quelle wie vorher.
was genau ist da angegeben? Der Quellort oder der Brunnen selber?
Zwei Brunnen auf der selben Gemarkung können an Faltungen oder Grabenbrüchen Wasser aus ganz verschiedenen geologischen Schichten schütten; auch ein und derselbe Brunnen kann in verschiedenen Tiefen verschiedene wasserführende Horizonte anzapfen.
Wenn Du den Quellort benennst, lässt sich wahrscheinlich mehr zur Geologie sagen.
es wäre hilfreicher, die konkreten Inhaltswerte anzugeben statt umgerechnet in Tagesbedarf.
Vielleicht wurden die Tagesbedarfswerte neu berechnet oder an die EU angepasst usw. ohne dass sich der reale Gehalt an Mineralien geändert hat.
Wäre zumindest eine Erklärung für die beschriebene plötzliche Änderungen.
Quellen ändern ihren Mineralgehalt normalerweise nicht so pötzlich. Kann sicher vorkommen, ist aber recht ungewöhnlich.
es wäre hilfreicher, die konkreten Inhaltswerte anzugeben
statt umgerechnet in Tagesbedarf.
Vielleicht wurden die Tagesbedarfswerte neu berechnet oder an
die EU angepasst usw. ohne dass sich der reale Gehalt an
Mineralien geändert hat.
Nein, garantiert nicht. Der Gehalt zum Beispiel an Calzium hat sich etwa versiebzigfacht.
Nein, garantiert nicht. Der Gehalt zum Beispiel an Calzium hat
sich etwa versiebzigfacht.
Dann solltest Du den Hersteller mal fragen, was da los ist. Besser noch, ihn mit der Behauptung konfrontieren, dass der Hersteller sein Mineralwasser mit Calcium- Salzen aufstockt. Also es sich nicht mehr um ein natürliches Mineralwasser handelt.
Udo Becker
Nein, garantiert nicht. Der Gehalt zum Beispiel an Calzium hat
sich etwa versiebzigfacht.
Dass ist mit natürlichen Variationen kaum zu erklären. Frag mal beim Hersteller nach.
Der Brunnen wird nicht schuld sein - sofern er nicht eine heiße Quelle in Vulkannähe ist - da könnte ich mir so drastische Veränderungen gerade noch vorstellen. Aber da hätte man verm. auch viel Schwefel im Wasser und würde es nicht gern trinken.
Name der Quelle ist an das lateinische Wort für
Wasser angelehnt.
Du magst Rätsel?!
Klar mag ich die. Andererseits steckt in der Frage potenziell natürlich auch ein potenzieller Vorwurf, sodass ich auf genauere Namensangaben lieber verzichte.
Seltina (Hövelmann) macht kein Geheimnis daraus, dass aus verschiedenen Brunnen im Raum Duisburg gefördert wird. Da ist von ziemlich jungen Flusschotterterrassen über sehr kalkarme Molasse aus dem Tertiär bis zu Kreidekalken alles dabei, von daher ist es nicht überraschend, dass da sehr unterschiedliche Kalkgehalte rauskommen.