Minijob oder gewerbe

Wer kann mir helfen???

Ich arbeite hauptberuflich als Versicherungskauffrau und nebenberuflich als Aerobitrainerin. Zur Zeit bin ich in zwei Fitness-studios auf 400 Eur-Basis beschäftigt. Bekomme im Monat ca. 250 Eur. Jetzt habe ich zusätzlich ein Angebot in einem anderen Fitness-studio bekommen. Dort kann man aber nicht auf 400 Eur-Basis arbeiten. Ich müsste also ein Gewerbe anmelden.
Kann man in einem Studio auf 400 EUR-Basis arbeiten und in einem anderen ein Gewerbe anmelden?
Würde sich das überhaupt lohnen?

Wer kann mir helfen???

Ebenfalls guten Tag, und : ein Fragezeichen tuts auch :wink:

Ich arbeite hauptberuflich als Versicherungskauffrau und
nebenberuflich als Aerobitrainerin.

Und Dein „hauptberuflicher“ Arbeitgeber weiß das, nehme ich an.

Zur Zeit bin ich in zwei
Fitness-studios auf 400 Eur-Basis beschäftigt. Bekomme im
Monat ca. 250 Eur.

Jetzt habe ich zusätzlich ein Angebot in
einem anderen Fitness-studio bekommen. Dort kann man aber
nicht auf 400 Eur-Basis arbeiten. Ich müsste also ein Gewerbe
anmelden.

Oder aber ein reguläres Arbeitsverhältnis mit zweiter Steuerkarte aufmachen … lohnt sich tendenziell nur für den Finanzminister.

Kann man in einem Studio auf 400 EUR-Basis arbeiten und in
einem anderen ein Gewerbe anmelden?

Zunächst spricht eigentlich nichts dagegen, außer dass Du Dir eine Menge Papierkram aufhalsen wirst.

Würde sich das überhaupt lohnen?

Sagen wir mal so : es kann sich lohnen (Du hast steuerlich ganz andere Möglichkeiten denn als Minijobberin, andererseits ist Urlaub, Krankheit und Weizenkeim ausschließlich Dein Bier, sprich, Du trägst das unternehmerische Risiko - was im Zusammenhang mit Regressansprüchen gefährlich sein kann …). Du müsstest Deinen Preis selbst kalkulieren und so allerlei Unwägbarkeiten in die Kalkulation mit einschließen. Für einen monatlich im unteren dreistelligen Bereich liegenden Betrag würde ich eher dazu tendieren, zu sagen, dass es sich nicht lohnt.

Eine andere Überlegung wäre es, wenn Du all Deine Nebenbeschäftigungen in einem Betrieb zusammenfassen, also komplett als freiberufliche Fitnesstante antreten würdest - dann könntest Du nach Lust, Laune und optischem Nuckel selbst Auftraggeber akquirieren. Ob Du das grundsätzlich willst, ist dann wieder eine andere Frage, siehe vor.

Gruß Eillicht zu Vensre

Eine andere Überlegung wäre es, wenn Du all Deine
Nebenbeschäftigungen
in einem Betrieb zusammenfassen, also
komplett als freiberufliche Fitnesstante antreten würdest -
dann könntest Du nach Lust, Laune und optischem Nuckel selbst
Auftraggeber akquirieren.

hallo,

wenn man mal vom „normalverdiener“ ausgeht, hängt man im grenzsteuersatz von ca. 30% bei den zusatzeinkünften - die laufen ja zur zeit noch für umme auf 400 euros

man müsste also grob geschätzt, dem auftraggeber rüberbringen, das er jetzt schlappe ca. 50% mehr berappen soll pro stunde, weil er jetzt ne rechnung bekommt und nicht mehr über minijob abgerechnet werden soll - der wird sich bedanken…

gruß inder

hallo,

vielen dank für eure schnelle antwort.