für mein Gewächshaus habe ich so ein Thermometer, das links die Minimaltemperatur
und rechts die Maximaltemperatur anzeigt.
Während des Sommers brauchte ich es nicht und es lag so rum
Nun habe ich das Problem, dass die Quecksilberlinie nicht mehr „am Stück“ ist und
das blaue „Stäbchen?“ nicht daran anschließt.
Obwohl ich mehrere Male auf den Knopf gedrückt habe, der normalerweise
„aktualisierend“ wirkt, hängt alles „zerstückelt“ in dem Röhrchen.
Hab ich mich verständlich ausdrücken können?
Hat jemand einen Tipp, wie ich das Ding wieder funktionsbereit bekomme?
Während des Sommers brauchte ich es nicht und es lag so rum
Und dabei konnten sich Gasblasen bilden, die eigentlich nur durch Erschütterungen entfernt werden können.
Diese Erschütterungen würden aber mit großer Wahrscheinlichkeit das Thermometer zerstören.
In der Regel ist soetwas nicht mehr heilbar.
Das ist ja ärgerlich, das Gleiche ist mir nämlich im letzten Jahr auch passiert
und ich habe zähneknirschend ein Neues gekauft.
Du Rochus, kann ich Dich noch fragen, ob Du weißt, wie ich die Entstehung der
Gasblasen verhindern kann? Sollte ich das Thermometer dann am besten im Sommer
reinholen? Oder reicht es, wenn das Teil senkrecht hängt?
Danke Dir auf jeden Fall schon einmal für Deine erste Antwort!
Viele Grüße, Sonja
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leg das Thermometer, verpackt in eine Plastiktüte, über Nacht in die Gefriertruhe oder das Eisfach.
Manchmal zieht sich der Hg-Faden dann wieder zusammen. Sollte es erst nur eine kleine Besserung geben, den Vorgang wiederholen.
Kaputt machst Du so nichts.
Den Eisenstift kriegst Du übrigens mit einem Magneten wieder auf das Quecksilber.
Oh ja … frohlock … mach ich dann!
Danke für Deine Antwort, Sonja
PS: Aus Versuchszwecken hab ich das Thermometer heute auf die Heizung gelegt
Ich lass das Ding jetzt mal gemütlich temperaturmäßig „runterkommen“ und dann ab
ins Gefrierfach!
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Hallo!
Senkrecht hängen ist die Lösung: Hierbei wird bei der Ausdehnung/Zusammenziehen des Quecksilbers durch Temperaturänderung immer der ganze Querschnitt des Glasröhrchens genutzt. (Ohne Blasen)
Liegt das Röhrchen, fliesst das Quecksilber nur in einem Teil des Querschnittes und es kommt zu Blasen. Stellt man sich das Ganze in einem Rohr mit grösserem Querschnitt vor (Wasserrohr), wird der Vorgang klar.
Gruss
Peter
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Nun habe ich das Problem, dass die Quecksilberlinie nicht mehr
„am Stück“ ist und
das blaue „Stäbchen?“ nicht daran anschließt.
Obwohl ich mehrere Male auf den Knopf gedrückt habe, der
normalerweise
„aktualisierend“ wirkt, hängt alles „zerstückelt“ in dem
Röhrchen.
Ich habe so ein Thermometer mal geheilt, indem ich es heftig im Kreis gedreht habe (das Depot nach aussen halten). Durch die Fliehkraft ist der „Faden“ dann wieder zusammnegewachsen. Es sieht zwar affig aus und ist ziemlich anstrengend, aber wenn man das Thermometer an der Oberseite anpackt und dann so schnell wie möglich den Arm herumschwenkt hat man eine 50% Erfolgsquote.
Hab ich mich verständlich ausdrücken können?
Hat jemand einen Tipp, wie ich das Ding wieder funktionsbereit
bekomme?
Siehe oben. Falls nicht, bitte unbedingt in den Sondermüll geben, Quecksilber ist nicht gerade gesund/umweltfreundlich.
So: den Morgen hat es noch stehend vor der warmen Heizung verbracht. Dann habe
ich diese Schleudertrauma-Nummer durchgezogen. Nun hab ich es stehend ins
Gefrierfach gepackt (und dabei doch tatsächlich noch ein Stück meiner
Lieblingsschokolade gefunden).
Hoffentlich zeigt mich niemand wegen Misshandlung eines Thermometers an!
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Während des Sommers brauchte ich es nicht und es lag so rum
Es lag so in der Sonne rum, bis die Quecksilbersäule ganz oben angestoßen ist. Beim Zusammenziehen ist die Säule abgerissen. Durch Schütteln in die richtige Richtung - wie schon erwähnt wurde - kann man die Säule wieder zusammenbringen. Durch Stoßen der Unterseite auf die Hand, so daß die abgerissenen Stückchen durch die Trägheit nach unten getrieben werden, könnte es auch gehen. Wenn es wirklich Quecksilber ist, ist das aber ziemlich heikel. Quecksilber ist ein hochgiftiges Metall, wegen dem schon Schulen evakuiert wurden. Das Ding darf bei der Prozedur also nicht kaputt gehen.
Soll es entsorgt werden, muß es unbedingt in den Sondermüll, d.h. Recyclinghof, Giftmobil - oder örtlichen Entsorger / Landratsamt anrufen.
Und dabei konnten sich Gasblasen bilden, die eigentlich nur
durch Erschütterungen entfernt werden können.
Wobei das keine Gasblasen sind, sondern Vakuum, also nix. Wie sonst kann man es wieder zusammenbringen, wie sonst könnte die Quecksilbersäule bis ganz nach oben wandern, wenn Gas in dem Rohr drin wäre.
Ich empfehle ein elektronisches Min-Max-Thermometer, jedenfalls nichts mit Quecksilber drin.
Wobei das keine Gasblasen sind, sondern Vakuum, also nix. Wie
Besser, Du bleibst bei deinen Strippen. VAKUUM !!! auweia !
Mach Dich mal schlau, wenn es Vakuum wäre, hinge das
Quecksiber zusammen, und wo käme das Vakuum her ?
Wo kommen dann die Gasblasen her, so zwischen den Quecksilberabschnitten? Was für ein Gas ist das dann? Das Quecksilber muß wegen des Vakuums nicht zusammenhängen, denn nach oben zum Ende des Röhrchens ist doch vermutlich auch Vakuum. Wie sonst könnte das Quecksilber bis zum Anschlag nach oben steigen, wenn da noch was anderes wäre? Wo ein Ding ist, kann kein anderes sein - oder so ähnlich. Ich meine, die Quecksilbersäule hängt wegen der Kohäsion normalerweise zusammen und kann sich trennen, wenn die Säule mal ganz oben am Ende der Röhre angestoßen ist oder wenn das Thermometer oben gestoßen wurde.
Bin wirklich auf eine für mich plausible Erklärung gespannt und wäre auch dankbar, denn ich bin auch lernfähig.