Minimum bei b/g=4
Hallo Patrick und Dirk,
ich hab’ das mal durchgerechnet, bei mir kommt da folgende Lösung raus:
Absoluter Fehler der Brennweite:
Δf=(df/dg)*Δg+(df/db)Δb
=(b2/(g+b)2)*Δg+(g2/(g+b)2)*Δb
=((b/g)2+4)/(1+(b/g)2)*Δg, wobei ich Δb=4*Δg eingesetzt habe.
Mit x=b/g folgt nun:
Δf(x)=(x2+4)/(1+x)2*Δg
Ableiten nach x und Null setzen ergibt:
Δf’(x)=[2*x*(1+x)2-2*(1+x)(x2+4)]/(1+x)4*Δg=0, d.h.
2*x*(1+x)2-2*(1+x)(x2+4)=0, d.h.
x*(1+x)2=(1+x)*(x2+4), d.h.
x=-1 oder x*(1+x)=x2+4, d.h.
x=-1 oder x=4.
-1 ist eine Polstelle, also bleibt nur x=4.
Die zweite Ableitung von Δf nach x lautet
Δf’’(x)=[2/(1+x)^2-8*x/(1+x)^3+6*(x^2+4)/(1+x)^4]*Δg, also
Δf’’(4)=2/125*Δg>0.
Somit ist bei 4 tatsächlich ein lokales Minimum vorhanden.
Um sicherzugehen, dass 4 auch ein globales Minimum ist, müssen noch die Ränder links von der Polstelle -1 untersucht werden:
lim( Δf(x), x–>-∞ ) = 1 > 4/5 = Δf(4)
lim( Δf(x), x–>-1, von links kommend) = +∞
Somit ist x=b/g=4/5 ein globales Minimum.
Um den absoluten Fehler der Brennweite zu minimieren, müssen b nd g im Verhältnis 4 zu 1 stehen.
Viele Grüße
Jens