Minusstunde durch Arbeitgeber verursacht

Hallo
wenn jemand einen Arbeitsvertrag über 22std die Woche hat aufgeteilt in 3 Tagen 2x7Std und 1x8Std, wird auf Grund mangelder Arbeit von der Filialeitung im Auftrag der Chefin immer öffters nach 5-6 Std nach Hause geschickt,so das ein AG aus seiner sicht der Meinung ist man hätte ja dann Minusstunden gemacht bei voller Lohnfortzahlung jeden Monat und die müsste man irgenwann nacharbeiten liegt er da falsch? Es heißt doch wenn der AG einen nachhause schickt Annahmeverzug? kein Nacharbeiten keine Minusstunden?
Dann eine Kündigung kommt weil das gesamte Klima nicht Stimmt und er es jetzt von Lohn oder Urlaub abziehen will ist dies rechtens wenn man selber es nicht verursacht hat, das wenige Arbeiten. Und wie muss oder kann man das beweisen das der AN nicht von sich aus immer an den 3 Tagen in der Woche wegen Privaten Sachen früher gegangen ist. Auch keine sogenannten Minusstunden nichts auf Abrechnungen stehn oder irgendetwas unterschrieben worden ist weder von AG noch von AN. Es nur Handschrieftliche Dienstpläne und Handgeschriebene Stunden Zettel gibt die von der Filialleitung ausgefüllt werden täglich. Danke für Infos

Hallo

Prinzipiell wäre die erste Frage nun: Ist denn etwas zum Thema Minusstunden / Stundenkonto vertraglich (AV, BV, TV) wirksam vereinbart?

Eine Verrechnung von Minusstunden mit dem Gehalt oder dem Urlaub ist der Schilderung zufolge aber nicht zulässig (Annahmeverzug). Im Streitfalle müsste der AG beweisen, daß die Minusstunden dem AN anzulasten sind.

Gruß,
LeoLo