Hallo. arbeite seit über 7 Jahren in meiner Firma. Kam im letzten September aus der Babypause wieder und habe seitdem fast 200 Minusstunden angehäuft (bei einem Vertrag mit 35h/Woche). Mein Arbeitgeber hat mir angeboten, die Wochenstundenzahl zu kürzen, was ich aber nicht möchte, da es für mich in erster Linie finanzielle Einbußen bedeutet. Am Anfang gab es schon Tage, wo nichts los war, und ich gefragt wurde, ob ich nach Hause gehen will. Was ich auch tat. (2 oder 3 mal). Jetzt gehe ich jede Woche zu den Verantwortlichen und frage, ob ich noch Stunden dazunehmen kann, da ich nicht annähernd auf 35h komme. Entweder wird rundheraus abgelehnt, oder nur minimal aufgestockt. Kan man mich zwingen, meine Wochenstundenzahl zu kürzen, oder im Fall einer Kündigung das Festgehalt für 35h/Woche zurückzuzahlen? Wer kann mir helfen?
Hallo,
gibt es in Ihrem Betrieb keine Regelung zur Arbeitszeit ?
Die Minusstunden entsprechen etwa 6 Wochen !!!
Wenn ein Arbeitsvertrag die wöchentliche Arbeitszeit auf 35 Stunden festlegt, dann muss doch auch entsprechende Arbeit da sein.
Ich würde das Gespräch suchen. Entweder es ist wirklich nicht ausreichend Arbeit vorhanden, dann werden Sie vermutlich nicht um eine Reduzierung der Stunden umhin kommen.
Keinesfalls jedoch wird eine Firma Gehalt für nicht geleistete Stunden zahlen.
Haben Sie einen Betriebsrat mit dem Sie das Problem mal durchsprechen könnten ?
Meist sind doch beide Seiten guten Willens und wollen eine Lösung, die beiden Seiten gerecht wird.
Freundliche grüße