Hi, Sprachler.
Woher kommt das Wort ‚sträuben‘??
Markuss
Hi, Sprachler.
Woher kommt das Wort ‚sträuben‘??
Markuss
Woher kommt das Wort ‚sträuben‘??
Hallo Markus,
manchmal wäre ein Blick in den Duden wirklich hilfreich:
sträu|ben [mhd. strūben, ahd. strūbēn = rau machen, zu mhd. strūp = emporstarrend, rau]:
1.
a) (von Fell, Gefieder o. Ä.) machen, dass sich etw. [senkrecht, nach allen Seiten] aufstellt:
die Federn s.;
der Hund sträubt das Fell;
b) (von Fell, Gefieder o. Ä.) sich aufrichten:
das Fell, das Gefieder sträubt sich;
der Katze sträubt sich das Fell;
vor Angst sträubten sich ihr die Haare;
bei diesen Geschichten sträuben sich einem die Haare (ist man entsetzt).
2. sich [einer Sache] widersetzen, sich [gegen etw.] wehren:
sich lange, heftig s.;
sich mit allen Mitteln, mit Händen und Füßen gegen etw. s.;
Übertragung: die Feder sträubt sich, dies zu beschreiben.
Quelle: DUDEN - Deutsches Universalwörterbuch
Gruß
Uschi
Hi Markuss,
Woher kommt das Wort ‚sträuben‘??
ich lasse den DUDEN sprechen:
sträuben: Das nur dt. Verb (mhd. strūben, ahd. strūbēn) gehört zu dem Adjektiv älter nhd. straub, mhd. strūp „emporstarrend, rau“ (vgl. niederl. stroef „schroff, trotzig“), das im 17. Jh. durch das verwandte struppig abgelöst wurde (s. auch strubbelig). Die Wortgruppe stellt sich mit verwandten außergerm. Wörtern (z. B. lit. strùbas „kurz, abgestutzt“) zu der idg. Wurzel *[s]ter- „starr“ (vgl. starren). Im Nhd. bedeutet ‘sträuben’ zunächst „(Federn oder Haare) emporrichten“ (wie es angegriffene Tiere tun), danach reflexiv übertragen „sich gegen etwas wehren“ (seit dem 14. Jh.). Beachte die Zusammensetzung haarsträubend „entsetzlich“ (19. Jh.).
Das Grimmsche Wörterbuch hat dazu natürlich auch noch etwas zu sagen: http://germa83.uni-trier.de/cgi-bin/DWBcgi/getDWBArt…
Gruß
Christopher