Missbrauch Betreuungsvollmacht

Meine Schwiegermutter hat wegen schwerer Erkrankung 2005 meiner Frau, ihrer Tochter, und ihrem Sohn eine notarielle Betreuungsvollmacht ausgestellt. Ziel war es, die bestmögliche Versorgung der Mutter sicher zu stellen. Meine Frau hat sich nach Absprache um den Kontakt zu Behörden u. ä. gekümmert (z. B. Pflegeversicherung, Pflegestufe, Pflegedienst, Essen auf Rädern, Einstellung Pflegerin, Kontakt mit Hospiz usw.). Der Sohn, mein Schwager, hat und hatte den Lebensmittelpunkt vor Ort am Niederrhein und meine Frau und ich 350 km entfernt in Hessen. So schien es sinnvoll, dass mein Schwager die Bankgeschäfte der Mutter erledigt und den Einkauf des täglichen Bedarfes erledigt. So wurde auch über 4 Jahre vorgegangen, wobei die Mutter nicht mehr in der Lage war, auch nur einen Schritt vor die Tür zu setzen.
6 Monate vor dem Tod der Mutter hat meine Frau ein vorbildliches Hospiz für meine Schwiegermutter gefunden. Sie fühlte sich wohl und lebte sogar richtig auf. Da mein Schwager die Mutter aber nur selten besuchte, obwohl er nur 15 km entfernt wohnte und meine Frau und ich abwechselnd etwa 2 Mal pro Woche die insgesamt 700 km zurück legten, um die Mutter zu besuchen, wurde die Mutter misstrauisch und forderte meine Frau auf, die Konten und die Wohnung zu überprüfen.
Meine Frau hat ihre Mutter beruhigt und ihre Bedenken zerstreut, ist aber dennoch in ihre Eigentumswohnung gegangen und musste mit Entsetzen feststellen, dass die Wohnung (zu Lebzeiten der Mutter) bereits aufgelöst war. Das wertvolle Mobiliar und Interieur war verschwunden und verscherbelt worden, wie wir später erfuhren.
In dieser Situation wollte meine Frau die Konten der Mutter einsehen. Fehlanzeige, mein Schwager weigerte sich. Mit ihrer Vollmacht hat meine Frau die Bank angeschrieben und die Kontoauszüge erhalten. Fazit: in etwa 4 Jahren hat mein Schwager mindestens 40.000 € unterschlagen und sich bereichert.
Meine Schwiegermutter war immer sehr sparsam und gönnte sich nichts. Sie sparte mindestens die Hälfte ihrer monatlichen Versorgung und das über Jahrzehnte.
Als sie noch selbst zur Bank gehen konnte, hat sie nie mehr als 500 € abgeholt und davon auch noch gespart. Der Rest wurde ohnehin gespart. Sie war stolz, weit über 100.000 € auf ihren Konten zu haben.
Wir haben beim Studium jeder einzelnen Kontobewegung in all den Jahren festgestellt, dass mein Schwager über 40.000 € hinterzogen hat. Hinzu kommen die Summen für die Auflösung der komfortablen Wohnung der Mutter und deren wertvollen Schmuck. Wir gehen heute von einem Schaden zum Nachteil der Mutter von etwa 80.000 € aus.
Einmal erwischt, hat es der Schwager vorgezogen, nicht (!) zur Beerdigung der Mutter zu erscheinen.
Wir haben natürlich versucht, diesen miesen Kriminellen dingfest zu machen. Aber es gelingt uns nicht. Wir haben u. U. einen nicht ganz cleveren Anwalt, der selbst dreiste und sofort widerlegbare und offensichtliche Lügen nicht zum Anlass nimmt, endlich Klage zu erheben. Dazu nur ein Beispiel: Mein Schwager behauptet, nach dem Tod der Mutter, gemeinsam mit meiner Frau und der Pflegerin für meine Mutter in der Wohnung gewesen zu sein und die 600 €, die man dort gefunden hat, gemeinsam der Pflegerin für Dienst-leistungen übergeben zu haben.
Wir können jedoch beweisen, unzweifelhaft beweisen, dass bereits seit 3 Wochen vor dem Tod der Mutter bis heute nie mehr ein Kontakt zum Schwager erfolgt ist. Nochmal, wir können das beweisen! Die albanische Ex-Pflegerin der Mutter war zum Zeitpunkt des Todes der Mutter in Albanien und anschließend, etwa 2 Wochen später, bei uns. Und diese ‚deutsche‘ Albanierin schwört heute den Meineid, dass sich meine Frau mit dem Bruder nach dem Tod der Mutter getroffen hat. Da fällt mir nichts mehr ein. Aber eins ist sicher, hier erpresst Eine den Anderen bzw. Einer die Andere, denn diese beiden Beteiligten sind heute liiert.
Ich bedauere, dass die Schilderung so ausführlich sein musste. Dennoch hoffe ich, dass jemand, der sich auskennt, das liest und uns Hinweise geben kann.
Ich sage ganz offen, was ich möchte:
Erstens, den Kriminellen, der die eigene Mutter schändlich betrogen hat, dingfest machen und ins Gefängnis bringen bzw. wirtschaftlich ruinieren.
Zweitens, eine ebenso kriminelle Albanierin, die wegen ihres erpresserischen wirtschaftlichen Vorteils, selbst ihre eigene Mutter verkaufen würde, außer Landes zu bringen. Solche miesen Ausländer gehören nicht hier hin.
Bitte helfen Sie mir in dem einen oder anderen Fall.
Ich bedanke mich.
Viele Grüße
Quan

Hallo
auch Betreuer müssen sich nachvollziehbar verhalten.Sorgfaltspflichten und Umgang mit Vermögenswerten klar nachvollziehbar handhaben.
Ich würde anwaltlich gegen den Betreuer ( Sohn und wer sonst noch damit betraut war )
Das wird der einig vernünftige Schritt sein den Sachverhalt deutlich zu klären.
Gruß Marco
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