Hallo
In einem fiktiven Tarifvertrag steht "…Über die tariflich vereinbarte Monatsarbeitzeit geleistete Mehrarbeit ist auf ein Arbeitskonto zu übertragen… max. 150h ".
Ein fiktiver Arbeitnehmer arbeitet seit über 2 Jahren bei der gleichen Firma und hat bei der Einstellung im ersten Monat nach mündlicher Absprache mit AG 35 h auf das Zeitkonto gesammelt. Diese 35 h stehen seitdem unangetastet auf dem AZK. Der fiktive AN leistet jeden Monat 40 - 60 Überstunden die bisher auch immer bezahlt wurden.
Jetzt will der AG plötzlich die max. zulässige Stundenzahl, also 150 in das AZK übertragen. Der AN hat den Verdacht dass damit nur die Liquidität des Unternehmens erhöht werden soll, da der AN die 40 - 60 Überstunden betriebsbedingt weiterhin leisten soll.
Der AN befürchtet deshalb im Falle einer Insolvenz bis zu 3 Monatsgehälter zu verlieren. (Lohnzahlung am 15. des Folgemonats, 150 h AZK, 5 Wochen Urlaub).
Kann der fiktive AN die sinnlose Ansammlung auf das AZK verhindern?
Gruß vonsales