Hey,
Ich bin’s schonwieder.
Hab jetzt gerade mit meiner Mutter geredet.
Sie hat mich total verunsichert. Ich bin mit einem guten Gefühl aus der Prüfung gegangen, aber nun kommen mir die Zweifel.
Meine Mum deutet das Gedicht ganz anders als ich es getan habe.
Ich weiß, es ist peinlich und dumm von mir, jetzt wieder nachzufragen, aber kennt nun eventuell doch noch jemand eine Seite mit der Interpretation. Ich würd gern wissen, ob ich mir noch Hoffnung machen kann, oder es mir lieber ganz abschminken sollte.
Nur falls sich jemand von euch schonmal seine Gedanken zu dem Gedicht gemacht hat. Wir sollten uns überlegen, wie der Untertitel „Traum“ im Bezug zum Gedicht steht.
Ich hätte 2 Möglichkeiten, die ich auch beide in der Prüfung aufgeschrieben habe.
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Das lyrische Ich sieht die Stadt allgemein und auch das Leben in dieser als Traum an, zumindest in den ersten beiden Strophen. Es macht sich keine Gedanken zu den negativen Seiten der Stadt und sieht nur das Gute, eben das Positive.
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Der Untertitel „Traum“ gibt einen Hinweis darauf, dass das lyrische Ich in Gedanken bei den damaligen Geschehnissen ist, also träumt. Das würde auch mit dem Rest des Gedichtes zusammenpassen, da ja dann irgendwann die Rede davon ist, dass es aus dem Bann fährt. Das habe ich so gedeutet, wie „aus dem Traum gerissen“. Und es würde auch mit den letzten 2 Strophen zusammenpassen, da diese ja durch den Zeitwechsel ins, ich glaube Präsens, ja so wirken, als ob sie gerade passieren. Heißt also im Klartext: Lyrisches Ich träumt, wird aus dem Traum gerissen und anschließend von der Wirklichkeit, der negativen Seite des Stadtlebens und dem Alltagsstress, eingeholt.
Was sagt ihr zu meiner Deutung?
Ich bin mir so unsicher.
Könnt grad echt gegen die nächste Wand laufen =/
Übrigens noch eine Frage am Rande.
Heißt es:
Die Gedanken des lyrischen ICHS
oder
Die Gedanken des lyrischen ICH
Oder geht eventuell sogar beides ?
Ich hab mich für Möglichkeit 2 entschieden und die leise Vorahnung, mich damit mal wieder total in den Kakao geritten zu haben.
Herzlichen Dank