Vorschläge Lampensteuerung
Hmm, ich wollte mir eigentlich das Signal der D/A-Ports auf
einem Oszilloskop ansehen, weil ich mir trotz der Beschreibung
im Bedinungsheftchen nicht sicher war wie die Pulsmodulation
aussieht
Bei der Pulsweitenmodulation (PWM) wir ein Rechtecksignal
mit einer Frequenz von ca 2KHz ausgegeben, also so schnell,
daß eine Glühlampe nicht mitkommt mit dem ein/aus.
Der Effekt ist aber der, daß die Einschaltzeit im Verhältnis
zur gesamten Periodendauer eingestellt werden kann
-> 8Bit = 256 Schritte.
(ob ich da nun was mit einem Transistor anfangen
kann), nur hatte ich im Moment keine möglichkeiten an ein Oszi
zu kommen.
Transistor ist immer gut. Er muß nur für den Zweck geeignet
sein. Also genügend Strom vertragen können, für die max.
auftretenden Spannung geeignet sein und schnell genug schalten
können. Die Schaltgeschwindigkeit wird aber auch durch die
Beschaltung mitbestimmt. Da es eine reine Schaltanwendung ist,
muß ein Bipolartransistor beim Einschalten übersteuert werden
, d.h. es wird etwas mehr Strom in die Basis gegeben als für
das vollständige Durchschalten unbedingt nötig wäre.
Der schlechteste Fall dabei ist, wenn die Lampe noch nicht
leuchtet (hoher Kaltstrom bis ca. 15-25A bei Lampe mit 12V/10W).
Das Einschalten (Hochdimmen) kann also einige Probleme machen.
- Die Spannungsquelle muß stängig wiederholend den Kaltstrom
liefern können.
- Der Transistor muß für den viel höheren Kaltstrom
ausgelegt sein.
- Die Ansteuerschaltung muß entsprechend dimensioniert werden.
Leistungstransistoren haben keine sehr hohe Stromverstärkung.
Bei z.B. Beta=30 und Kaltstrom=25A wird ein Basisstrom
von mehr als 900mA gebraucht. Das kann der C-Control-
Ausgangs nicht leisten. -> Treiberschaltung nötig.
- Bei hell brennender Lampe ist der Lampenstrom nur ca. 1A .
Dann wird der Leistungstransistor mehr als 25-fach
übersteuert und der Basisstrom ist immer noch so hoch.
Da wird also ne Menge Energie sinnlos verbraten und
der Leistungstransistor wird auf Grund der starken
Übersteuerung träge -> Ausschalten dauert länger und
Transistor wird heiß.
Das alles muß bedacht werden, wenn man so eine Schaltung
konzipiert. Ansonsten funktioniert sie schlecht oder es
geht schnell was kaputt (evtl. auch das teure Netzteil oder
der Kontroller).
Naja, dann wäre die eine Frage schon mal gelöst.
welche Frage?
Mir ist gestern noch eingefallen das ich hier noch zwei
Motortreiber herumliegen habe (TC4469CPD), damit könnte ich
dann statt 2 4 Kanäle ansteuern. Ich müßte nur über 4 Dioden
die Polung der Halogenlampen festlegen.
Das mit den 4 kanälen aus 2 DA-Ports geht so einfach sicher
nicht. Da bekäme jede Lampe nur noch einen Teil der max. Einschaltzeit -> wird nicht mehr richtig hell.
Statt dessen kann man auch eine PWM programmieren und
dann über die normalen Digitalports ausgeben. Allerdings
kann C-Control-Basic dafür zu langsam sein -> Lampen flackern.
Das kannst Du aber ausprobieren. Es sind ja auch nicht 256
Schritte nötig. Mit 10…20 Schritten gehts auch schon.
Den Kaltstrom kann man doch begrenzen oder?
Kann mann. Aber was bringt das? Evtl. geht die Lampe nicht
mehr an, weil die Strombegrenzung ständig anspricht.
Die Steuerung hängt dann fest.
Besser ist es, wenn Du die Lampen zuerst nacheinander !!!
voll einschaltest (ohne Dimmen,gerinste Belastung des Netzteils)
und dann auf das vollständige Abdimmen verzichtest,
so daß die Lampen nicht Ihren max. Kaltstrom erreichen.
Für die Einschaltphase könnte dann auch eine Startschaltung
mit einem zusätzlichen Transistor eingebaut werden. Dieser
könnte über ein einfaches Digitalport angesteuert werden
und nur für das Einschalten den Basisstrom des Leistungs-
Transitors so erhöhen, daß der Kaltstrom sicher geschaltet
wird. Damit wird bei der Ansteurung Strom gespart.
Gruß Uwi