Da ich leider auch nicht so viel Geld habe um eben mal 40 Euro
versuchsweise in den Sand setzen zu können, habe ich dann die
Finger davon gelassen.
Ist vermutlich das Beste, groß ist der Leistungsgewinn durch den schnelleren Speicher ohnehin nicht.
Da kann ich mal wieder sehen, wie schnell doch die
(Computer-)zeit vergeht. Mein Rechner wurde vor ca. 15 Monaten
von einem Computerhändler zusammengebaut und ist jetzt schon
wieder ein älteres Modell 
Das ist tatsächlich so. Vermutlich dürfte dein PC auch vor 15 Monaten nicht unbedingt das technische Highlight gewesen sein, da waren DualCore-Prozessoren und DDR2-800 ja schon gängig.
Aber vielleicht hat der Händler mir schon damals ein älteres
Modell angedreht, denn von Hardware verstehe ich gerademal
soviel, daß ich mir meine Festplatten, DVD-Brenner usw. selbst
einbauen kann.
Du wirst vermutlich eher günstig eingekauft haben, so dass das schon in Ordnung geht. Was heute technischer Standard ist, hat vor 15 Monaten eben noch richtig Geld gekostet.
Aber ein Board beurteilen, ob es gut oder
schlecht ist, da fehlt mir jegliches Kriterium.
Eigentlich hatte ich die Aussage ‚älter‘ ausschließlich auf den Northbridge-Chipsatz bezogen, nicht auf das Mainboard insgesamt (das kenne ich nicht mal).
Der Chipsatz war bewährt, zuverlässig und günstig und wurde daher von einigen Herstellern lange Zeit auf günstigeren Mainboards gern verbaut, teilweise eben auch noch zu Sockel AM2-Zeiten. Da der Speichercontroller bei AMD direkt im Prozessor und nicht im Chipsatz sitzt, war es problemlos möglich, den älteren Chipsatz nach Umstieg von DDR1 auf DDR2 weiterzuverwenden. Das hatte an sich keine Nachteile.
Das mögliche Problem liegt eher im Nischendasein des Chipsatzes und der Pleite des Herstellers, was sich negativ auf eine langfristige Produktpflege ausgewirkt haben dürfte.
Gruß, Jesse