Mit dem Auto durch Osteuropa

…bin auf der Suche nach einem kleinen Abenteuer und wollte mal abklopfen ob jemand, jemanden kennt, der schon ähnliches gemacht hat bzw. ob ihr denkt, die ganze Sache ist realistisch.

Also ein Freund und ich (evtl. auch zu dritt - alles Studenten mit wenig Budget) haben uns folgendes überlegt.

In Deutschland schönes, altes, zuverlässiges Auto kaufen (evtl. Unfallwagen o.ä.), damit drei Wochen durch Osteuropa heizen (vielleicht Prag-Wien-[Budapest]-Lubjiljana[?]-Kroatien runter-Albanien bis Griechenland alternativ Prag-Wien-Budapest-Bukarest-Sofia-Istanbul.

Übernachten unterwegs hauptsächlich im Zelt auf Campingplätzen oder bei irgendwelchen netten Bauern auf der Kuhwiese!

Im Zielort angekommen hoffen wir das Auto zu verkaufen und mit dem Flieger (am Besten natürlich Billigflieger) wieder zurück.

Utopisch? Wie gesagt, die Planungen sind noch nicht sehr weit fort geschritten, wollte erst mal ein paar Meinungen hören, ob das ganze nicht totaler Quatsch ist…und warum…Natürlich steht und fällt der ganze Plan wohl damit, ob man die Karre auch wieder los wird, aber spannend wird das allemal! :wink:

Vielen, vielen Dank für all eure Ratschläge!

tonio :smile:

Diese Orte liegen alle in Zentral- und Südeuropa
Hallo, Tonio

(evtl. Unfallwagen o.ä.), damit drei Wochen durch Osteuropa
heizen (vielleicht Prag-Wien-[Budapest]-Lubjiljana[?]-Kroatien
runter-Albanien bis Griechenland alternativ
Prag-Wien-Budapest-Bukarest-Sofia-Istanbul.

Diese Orte liegen alle in Zentral- und Südeuropa. Osteuropa liegt zwischen dem 33.
und dem 60. Längengrad und umfasst Teile der Ukraine und Russlands.

Gruss
Adam

Hehe…na dann ist ja gut, dass ich ein Navi hab! :wink:

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Hallo!

Also ein Freund und ich (evtl. auch zu dritt - alles Studenten
mit wenig Budget) haben uns folgendes überlegt.

In Deutschland schönes, altes, zuverlässiges Auto kaufen
(evtl. Unfallwagen o.ä.),

…ist schon relativ schwierig. Jedenfalls einen Mechaniker beim Kauf beiziehen!

damit drei Wochen durch Osteuropa
heizen (vielleicht Prag-Wien-[Budapest]-Lubjiljana[?]-Kroatien
runter-Albanien bis Griechenland alternativ
Prag-Wien-Budapest-Bukarest-Sofia-Istanbul.

Ja, gute Route.

Übernachten unterwegs hauptsächlich im Zelt auf Campingplätzen
oder bei irgendwelchen netten Bauern auf der Kuhwiese!

Kein Problem

Im Zielort angekommen hoffen wir das Auto zu verkaufen und mit
dem Flieger (am Besten natürlich Billigflieger) wieder zurück.

Das ist problematisch. Außerhalb der EU geht das schon gar nicht einfach, da muss man das Auto verzollen etc. Innerhalb EU ist es rein verkaufstechnisch unproblematisch, also Bulgarien wäre z.B. möglich. Wenn einer einem das Auto abkauft ok. Aber warum wollt ihr das Auto dort verkaufen und nicht zurückfahren und hier verkaufen?

Gruß
Tom

Hehe…na dann ist ja gut, dass ich ein Navi hab! :wink:

Hallo,
warum denn nicht nach Osteuropa?
Bis Moskau, den Wagen dort verkaufen? Das wäre doch ein echter Abenteuerurlaub :smile:
MFG
Hagen

Hi

In Deutschland schönes, altes, zuverlässiges Auto kaufen
(evtl. Unfallwagen o.ä.), damit drei Wochen durch Osteuropa
heizen

passt aber auf, dass die Technik ok ist - auf die Optik könnt ihr ja wohl pfeifen

Prag-Wien-Budapest-Bukarest-Sofia-Istanbul.

Das wäre auch meine Route - eventuell noch über die Slowakei

Übernachten unterwegs hauptsächlich im Zelt auf Campingplätzen
oder bei irgendwelchen netten Bauern auf der Kuhwiese!

Südöstlich von Wien ist das Übernachten gar nicht mal so teuer, wenn man mal Budapest, Bukarest und ähnliche Städte außen vor lässt.

Mein Tipp in der Ecke ist Brasov (ehemals Kronstadt) http://www.brasov.ro

Im Zielort angekommen hoffen wir das Auto zu verkaufen und mit
dem Flieger (am Besten natürlich Billigflieger) wieder zurück.

Man kann auch mit dem Zug oder mit dem Bus zurück - beides ein Abenteuer für sich

Utopisch? Wie gesagt, die Planungen sind noch nicht sehr weit
fort geschritten, wollte erst mal ein paar Meinungen hören, ob
das ganze nicht totaler Quatsch ist…und warum…Natürlich
steht und fällt der ganze Plan wohl damit, ob man die Karre
auch wieder los wird, aber spannend wird das allemal! :wink:

und wenn ihr die Karre nicht verkauft bekommt, dann fahr ihr halt einfach wir damit nach D - somit wäre dieses Problem doch auch gelöst, oder?

gute Reise

Leo

Moin!

(evtl. auch zu dritt - alles Studenten
mit wenig Budget)

Ok.

In Deutschland schönes, altes, zuverlässiges Auto kaufen
(evtl. Unfallwagen o.ä.), damit drei Wochen durch Osteuropa
heizen (vielleicht Prag-Wien-[Budapest]-Lubjiljana[?]-Kroatien
runter-Albanien bis Griechenland alternativ
Prag-Wien-Budapest-Bukarest-Sofia-Istanbul.

Also auch über den Balkan, ja?
Wie wärs denn mit ner Zugfahrt?
Dann google mal den Balkan-Flexi-Pass. Das ist ein Interrail-Ticket mit dem du für n Appel und Ei fast über den ganzen Balkan juckeln kannst.
Mir wäre das mit dem Auto ja viel zu anstrengend. Dann sitzt du irgendwo in Albanien aufm Dorf und musst das Ding wieder zum laufen bringen. Neeee.
Oder noch besser: Die Karre bricht die schon an der nächsten Autobahnauffahrt unterm Hintern weg.
Dann doch lieber mit dem Zug fahren. Ausm Fenster kucken. Einheimische beobachten und Karten spielen.

Grüße
A.

Hallo!

Nun gut, das ist Geschmackssache. Ich bin schon Interrail gefahren, aber auch schon viel mit dem Auto. Es hat schon was, wenn man mit dem eigenen Auto unterwegs ist, ich kann das sehr gut nachvollziehen.

Gruß
Tom

…bin auf der Suche nach einem kleinen Abenteuer und wollte
vielleicht Prag-Wien-[Budapest]-Lubjiljana[?]-Kroatien
runter-Albanien bis Griechenland

Moin Toni,

ich finde euren Plan cool! Eine ganz ähnliche Route bin ich letztes Jahr mit einem Freund gefahren (auch Studenten).

Es gab eigentlich keinerlei Probleme. Es ist nur zu bedenken, dass man sich auf dem Balkan mit anderen Geschwindigkeiten fortbewegt, als man es gewöhnt ist. Haltet euch auf jeden Fall an die Geschwindigkeitsbegrenzungen. Die Einheimischen tun das nicht und ihr werdet den ganzen Verkehr aufhalten aber ein deutsches Kennzeichen lässt ein Dollarzeichen in den Augen eines jeden Dorfpolizisten aufblitzten. Wir wurden ständig angehalten und Pi mal Daumen abgerechnet. Das summiert sich ungemein und schmälert die Reisekasse erheblich! Solltet ihr dennoch mal angehalten werden, versucht zu handeln. Die meist überhöhte Strafe lässt sich um 50% drücken.

Sehr zu empfehlen sind Bosnien und Mazedonien. Wir waren überrascht von den netten, gastfreundlichen Menschen (etwas im Gegensatz zu den touriverwöhnten Küstenkroaten). Gerade in Bosnien ist es ein ganz neues Erlebnis, als Deutscher höchstes Ansehen zu genießen, was sonst eher selten ist. Wir wurden häufig von Menschen eingeladen, die in deutschen Krankenhäusern ihre Kriegsverletzungen auskuriert haben. Sie haben sich einfach gefreut, wieder einmal Deutsche zu treffen.

Auf dem Weg wird man regelmäßig mit den Folgen des Krieges konfrontiert. Die Straßen werden von unzähligen Kreuzen gesäumt, Wohnhäuser sind teilweise noch total zerschossen und in Belgrad trifft man noch die zerbombten Regierungsgebäude an. Als Teil unserer verwöhnten und kriegsfremden Generation hat uns das regelmäßig eine schaudernde Gänsehaut beschert. Auch das ist ein Teil dieser Reise.

Auch Serbien ist vom feinsten. Wenn ihr auch einmal feiern wollt, ist die Partymetropole des Balkans Belgrad ein absolutes muss!! Die freundliche und erlebnishungrige Jugend freut sich, einmal mit Ausländern (von denen es nicht so viel gibt) abzufeiern.

Wie es mit dem Verkauf aussieht, weiß ich nicht. Wir sind wieder zurückgetingelt. Ich habe nur gesehen, dass z.B. in Bosnien unzählige ältere deutsche Autos verkehren. Einige mit deutschem Kennzeichen und TÜV-Plakette, die seit Jahren abgelaufen war. Ich denke, ihr könntet durchaus Interessenten finden. Irgendwelche EU-Richtlinien scheinen eher wenig zu jucken.

PS: Grüne Versicherungskarte und Reisepass (Albanien, Serbien) nicht vergessen. Das Navi haben wir daheimgelassen, da unseres (TomTom Go) auf dem Balkan sowieso nicht funktioniert.

Falls ich was ausgelassen habe, melde dich einfach.

Ansonsten viel Spaß bei der Planung!
Chris

Hallo!

Einige mit
deutschem Kennzeichen und TÜV-Plakette, die seit Jahren
abgelaufen war. Ich denke, ihr könntet durchaus Interessenten
finden. Irgendwelche EU-Richtlinien scheinen eher wenig zu
jucken.

Ja, aber da muss ich warnen! Das Problem ist weder der TÜV noch irgendwelche EU-Richtlinien (die außerhalb der EU sowieso nicht gelten). Das Problem ist, dass man ein Auto, dass man in einen Staat einführt wieder ausführen oder verzollen muss! Verkauft man solch ein Auto in einem Staat und es verbleibt dort, muss man den Einfuhrzoll bezahlen, der in vielen Ländern höher sein kann als der Verkaufspreis, den man erhalten hat! (Besonders beschissen ist das z.B. auch, wenn man im Ausland einen Unfall mit Totalschaden hat, denn dann kann man entweder den Schrott wieder ausführen, ober aber für das Auto Einfuhrzoll zahlen.) Ohne genau Kenntnis der Zollvorschriften wäre ein solch ein Verkauf äußerst fahrlässig. Wir sind hier schon sehr EU-verwöhnt und man darf nicht vergessen, dass außerhalb der EU eben keinen freien Warenverkehr gibt.

Gruß
Tom

Hallo Tom!

Es hat schon was,
wenn man mit dem eigenen Auto unterwegs ist,

Ja, das hat es auf jeden Fall. Aber wenn man kaum Kohle hat und sich n Unfallwagen kaufen will um den dann am besten noch woanders verkaufen will, wofür man dann am Ende noch bezahlen muss (wie du ja selber auch schreibst) ist Interrail doch allemale billiger und entspannter.

Grüße
A.

Das ist problematisch. Außerhalb der EU geht das schon gar
nicht einfach, da muss man das Auto verzollen etc. Innerhalb
EU ist es rein verkaufstechnisch unproblematisch, also
Bulgarien wäre z.B. möglich. Wenn einer einem das Auto abkauft
ok. Aber warum wollt ihr das Auto dort verkaufen und nicht
zurückfahren und hier verkaufen?

Gruß
Tom

Weil ich denke, dass wir dann ein Zeitproblem bekommen könnten. Ich würde schon gerne möglichst „weit weg“ kommen und wenn wir auch noch zurück fahren wollen, schaffen wir ja quasi nur die „halbe“ Entfernung (nicht zu verwechseln mit Strecke!) :wink:

Hi

In Deutschland schönes, altes, zuverlässiges Auto kaufen
(evtl. Unfallwagen o.ä.), damit drei Wochen durch Osteuropa
heizen

passt aber auf, dass die Technik ok ist - auf die Optik könnt
ihr ja wohl pfeifen

Ja Klar, da werden wir schon einen Fachmann mitnehmen…irgendwo in Bulgarien mitten in der Pampa liegenbleibene wollen wir nicht! :wink:

Prag-Wien-Budapest-Bukarest-Sofia-Istanbul.

Das wäre auch meine Route - eventuell noch über die Slowakei

Übernachten unterwegs hauptsächlich im Zelt auf Campingplätzen
oder bei irgendwelchen netten Bauern auf der Kuhwiese!

Südöstlich von Wien ist das Übernachten gar nicht mal so
teuer, wenn man mal Budapest, Bukarest und ähnliche Städte
außen vor lässt.

Mein Tipp in der Ecke ist Brasov (ehemals Kronstadt)
http://www.brasov.ro

Im Zielort angekommen hoffen wir das Auto zu verkaufen und mit
dem Flieger (am Besten natürlich Billigflieger) wieder zurück.

Man kann auch mit dem Zug oder mit dem Bus zurück - beides ein
Abenteuer für sich

Ist dann aber eher ein Zeitproblem…oder wie lange dauert so eine Zugfahrt von Istanbul nach D??? In meinen Träumen haben wir schon vorher einen (billigen) Flug gebucht - verkaufen das Auto und setzen uns ins Flugzeug…

Utopisch? Wie gesagt, die Planungen sind noch nicht sehr weit
fort geschritten, wollte erst mal ein paar Meinungen hören, ob
das ganze nicht totaler Quatsch ist…und warum…Natürlich
steht und fällt der ganze Plan wohl damit, ob man die Karre
auch wieder los wird, aber spannend wird das allemal! :wink:

und wenn ihr die Karre nicht verkauft bekommt, dann fahr ihr
halt einfach wir damit nach D - somit wäre dieses Problem doch
auch gelöst, oder?

Wie gesagt,…dass würden wir zeitlich dann wohl nicht schaffen…außer wir planen das von Anfang an so und können dann eventuell halt nicht ganz bis nach Istanbul fahren…oder wie lange sollten wir für Hin- UND Rückfahrt einplanen???

gute Reise

Leo

Das hört sich auch nicht schlecht an…eventuell mit einem billigen Flug nach Istanbul/Sofia/Bukarest…da sollte ja was zu finden sein und wenn man erst mal da ist, ist man ja relativ flexibel…

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Vielleicht ist dann doch die Lösung die Route in Bulgarien enden zu lassen und dort das Auto zu verkaufen…dann dürfte es ja keine Probleme geben! :wink:

Hallo!

Weil ich denke, dass wir dann ein Zeitproblem bekommen
könnten. Ich würde schon gerne möglichst „weit weg“ kommen und
wenn wir auch noch zurück fahren wollen, schaffen wir ja quasi
nur die „halbe“ Entfernung (nicht zu verwechseln mit Strecke!)
:wink:

Meinst du dass der Autoverkauf kürzer dauert als die Rückfahrt? Das kann ich mir nun nicht vorstellen. Es sei denn man hat Glück oder lässt sich übers Ohr hauen.

Auf der Rückfahrt könnte man ja dann mal einfach fahren. Ich denke von Istanbul kann man nach Österreich mit einer Übernachtung irgendwo in Serbien fahren. Das ist ja nicht so schlimm (ich weiß jetzt nicht, wo du nach Deutschland hin musst, da ist das dann halt vielleicht ein Tag mehr). Aber trotzdem: genügend Zeitreserven einplanen, in diesen Ländern geht alles etwas langsamer.

Gruß
Tom

Hallo!

Zollrechtlich sollte das dann unproblematisch sein.

Gruß
Tom

Ist dann aber eher ein Zeitproblem…oder wie lange dauert so
eine Zugfahrt von Istanbul nach D???

einfache Fahrt von Istanbul nach München 41:30

http://reiseauskunft.bahn.de/bin/query.exe/dn?datese…

Wie gesagt,…dass würden wir zeitlich dann wohl nicht
schaffen…außer wir planen das von Anfang an so und können
dann eventuell halt nicht ganz bis nach Istanbul fahren…oder
wie lange sollten wir für Hin- UND Rückfahrt einplanen???

einfache Fahrt von München nach Istanbul mit einem Pkw ca 22 Stunden

gute Reise

Leo