hallo,
mal das erstbeste Angebot aus „einem Onlineauktionshaus“:
Verbleibende Zeit: 1 Stunden 5 Minuten
Angebotsdauer: 7 Tage
Startpreis: EUR 18,00
Übersicht: 0 Gebote
So groß ist der Andrang offensichtlich nicht, das tolle Angebot zu nutzen und maßloß Geld zu verdienen. Das wird seine Gründe haben.
(Text aus dem Angebot): „Original unter www.sanktpauli.de.tk“
HIER (Text der Webseite):
Sagenhafte 15 Stunden nonstop Spaß bei einer sagenhaft riesigen Auswahl unter 5.6 GB Videos!
Livecams, 1.000.000 Bilder & mehr!
(Text aus dem Angebot): Die monatlichen Kosten dieser Homepage belaufen sich auf Euro 0,69 im Monat.
Ja nun, 5.6 GB Videos und 1.000.000 Bilder bekommt man auf einem Webaccount für 0,69 Euro/Monat ganz bestimmt nicht unter. Auch nicht bei Strato.
Die müssen also woansers sein. Wahrscheinlich beim Verkäufer der Webseite. Ob er diese Mengen an Daten bereit hält, nur um sie für die Käufer seiner Webseiten zur Verfügung zu stellen, bleibt eher fraglich.
Bezahlmechanismen sind vorhanden (per Kreditkarte, Dialer). Wohin man dann allerdings kommt, will ich nicht ausprobieren. Vermutlich nicht auf die Webseite des „Kaufers“, sondern viel eher auf die des „Verkäufers“. Eine Vermutung! Der Dialer dürfte allerdings nicht den Bestimmungen des Jugendschutzes entsprechen - ganz nebenbei.
Annahme: Hier möchte sich der Anbieter einer (oder mehrerer) Erotikseiten Domains/Webseiten anlegen, die ihm Kunden „zutreiben“ und dabei die Kosten auf seine (anderen) Kunden abwälzen.
Es gibt zugegebenermaßen viele Suchabfragen nach „Sex, Erotik, blabla“, aber auch nicht wenige solcher Angebote. Wer nicht auf den ersten Seiten der Suchmaschinen erscheint, hat wenig Chancen, überhaupt einige Besucher abzugreifen. Denn wer verirrt sich schon auf die 76. Ergebnisseite? Und auf die ersten 2 Seiten bei Google zu kommen, ist so whrscheinlich wie ein Lottogewinn.
- Keine Besucher - kein Geld -
Es sei denn, du machst unter Freunden und Bekannten ordentlich Werbung. Ob sie dafür aber löhnen möchten, bleibt wiederum dahingestellt. Bittest du sie, dir das Geld gleich ohne Umwege zu schneken, hast du unter’m Strich wahrscheinlich mehr davon.
Ob der Anbieter einer Erotikseite seinen Gewinn mit anderen teilen möchte, ist die nächste die Frage. Wohl nicht, soweit ich solche Leute kennen gelert habe. Die sind aalglatt und das eigene Wohlergehen liegt ihnen allemal eher am Herzen (da, wo die Brieftasche sitzt), als alles andere.
> Ist es kompliziert so eine Homepage zu pflegen (…)?
> Was bedeutet Webspace?
Wenn du die Antwort auf die zweite Frage nicht weißt, lautet die Antwort auf die erste: JA. Was natürlich nicht heißen soll, dass man das nicht lernen würde. Aber dann eher mal mit geringeren Erwartungen an’s Werk gehen.
Das sind nur mal so ein paar Überlegungen zu dem Fall. „Geld verdienen im Internet“, das ist nun bereits seit Jahren bekannt, ist nicht einfacher, als in jedem anderen Bereich. Die großen Seifenblasen sind schon lange geplatzt und die meisten Spekumanten sind wieder auf dem Boden der Realität gelandet (aufgeschlagen).
mfg Günter