hat jemand schon mal mit einem Hund Urlaub in Schottland bzw. GB gemacht?
Ich kenne die ganzen Bestimmungen von wegen der Impfnachweise, Chip usw., das bekomme ich sicher geregelt.
Aber wie sieht es aus mit der Fähre nach drüben (Amsterdam-Newcastle), hat jemand schon mal diesen Transfer mit Fifi gemacht und mag mir seine Erfahrungen (auch über die Reise an sich) berichten?
das war früher einmal, wurde aber mittlerweile geändert (zum Glück).
Es müssen nur gewisse Nachweise erbracht werden.
Das ganze nennt sich „Pet-Travel-Scheme“, hier ein kleiner Auszug daraus:
Die europäische Heimtier-Verordnung 998/2003 trat am 3. Juli 2004 in Kraft. Sie legt die Regeln für die Verbringung von Heimtieren zwischen Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) oder aus Drittländern in die EU fest.
Hunde (auch Führ- und Hörhunde) und Katzen können unter bestimmten Bedingungen aus Deutschland nach dem Vereinigten Königreich eingeführt werden, ohne zunächst unter Quarantäne gestellt zu werden. Hierzu müssen sie mit einem Mikrochip versehen werden, gegen Tollwut geimpft und einer Blutuntersuchung unterzogen werden und einen EU-Heimtierausweis ausgestellt bekommen, und zwar in dieser Reihenfolge.
Im Rahmen des PETS besteht eine Sechs-Monate-Wartefrist ab dem Tag der Blutprobe, bevor das Heimtier ins Vereinigte Königreich einreisen darf…
Viele Grüße,
Martina
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meine eltern haben mich mal in schottland besucht und wollten fifi mitbringen. das arme ding hat auch sämtliche nicht-ganz-billige vorbereitung mit micro-chip etc. durchgemacht, nur um am ende doch daheim zu bleiben. der grund: wir wollten uns zum wandern in den highlands treffen, dabei sind folgende zwei probleme aufgetreten: da viele wanderungen duch irgendwelche weiden führen, sind hunde oft nicht zugelassen. oder die weiden sind nur über solche zaunübertritte betretbar, die für einen großen hund kaum zu bewältigen sind (nen kleinen kann man vielleicht rüberheben). ansonsten, wo hunde erlaubt, heisst’s meistens: fifi an die leine!
es geht trotzdem, mit hund seid ihr nur sehr viel und spürbar eingeschränkter, wenn’s ums wandern geht.
das zweite problem sind unterkünfte: schottland ist nicht gerade das hundefreundlichste land und viele b&bs und herbergen nehmen keine hunde. natürlich kann man auch hier welche finden, allerdings solltet ihr da vorausplanen und am besten von deutschland aus schon buchen. das würde euch in der freiheit einschränken einfach irgendwo hin zu fahren und euch auf dem weg spontan das netteste b&b herauszupicken.
also: generell geht es schon mit fifi in schottland, es schränkt jedoch ganz schön ein. also vorher gut überlegen - das hängt wohl auch von euren plänen ab.
liebe grüße von kati
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ohje, das macht ja nicht gerade Mut …
jedenfalls vielen Dank für Deinen Erfahrungsbericht, das ist doch schon mal eine wichtige Info.
Ich wollte alleine fahren für 3-4 Wochen, und dann spontan in B&Bs oder Jugendherbergen übernachten. Ich dachte mir allerdings schon, daß dies nicht so einfach ist mit Hund.
Ursprünglich hatte ich gedacht, mal einfach so drauflos zu fahren und zu sehen, wo ich lande.
Jetzt allerdings komme ich schon arg in’s Grübeln, habe ja keine Lust wie einst Josef mit seiner Maria von Herberge zu Herberge geschickt zu werden und keinen Einlaß zu finden.
Aber so eine geplante Route mit der Verpflichtung, zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort zu sein … auch nich doll.
Vielleicht sollte ich meine Pläne, mir ein Wohnmobil zuzulegen, nochmal gründlich durchdenken. Da wäre ich zumindest von Unterkünften unabhängig, und meine Erfahrungen der letzten Jahre zeigen, daß das Campen dort wirklich eine schöne Sache ist.
Gerade auf den Hebriden ist es immer sehr angenehm und frei gewesen, also kommt auch noch das richtige Outdoor-Feeling dazu.
Großartig wandern wollte ich nicht, da ich alleine bin und nicht so gerne durch sumpfiges, unbekanntes Gelände wate wenn ich keine Begleitung habe.
Hast Du eine Ahnung, wie es mit Ferienhäusern aussieht, was Hunde betrifft? Dann würde ich mich evtl. stationär irgendwo niederlassen und von dort Tagesausflüge machen.
Könnte ich ja auch auf drei Wochen in drei verschiedenen Regionen verteilen… hach, näää, alles nicht so einfach.
Aber meine Fifiline so lange daheim lassen möcht ich auch nicht.
mit ferienwohnungen/häusern ist es in etwa das selbe. aber auch hier gillt: es gibt auch welche, die hunde nehmen und wenn du nur drei, für jede woche eines, finden musst, müsste das schon klappen denk ich.
es gibt von den schottischen TIs broschüren in denen die meisten ferienwohnungen und ich glaub auch caravans und hotels sehr übersichtlich aufgelistet stehen (da steht auch dabei ob hunde ok sind oder nicht). es gibt sie wenn ich mich richtig erinnere für einzelne regionen (nordschottland, centrals, lowlands…). und wenn du bei der TI mal anrufst dann schicken sie dir die hefte auch zu. jetzt weiss ich leider nicht mehr wie diese dinger hießen, aber ich denke anrufen kannst du bei der touri-info auf jeden fall mal, die sind auch immer hilfsbereit und können dir sicher auch noch mehr zum thema fifi sagen.
liebe grüße von kati
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Aber wie sieht es aus mit der Fähre nach drüben
(Amsterdam-Newcastle), hat jemand schon mal diesen Transfer
mit Fifi gemacht und mag mir seine Erfahrungen (auch über die
Reise an sich) berichten?
ich kenne die Fähre Amsterdam-Newcastle, kann mich allerdings nicht erinnern,
dort einen Hund gesehen zu haben.
Ich kann mich allerdings sehr gut an die Finnjet erinnern (nach helsinki; früher
von Travemünde, heute von Rostock). Da gab es auf Deck ein Holzkarree, gefüllt
mit Kies. Das war für die Hunde gedacht. Ich sah alle möglichen Hund mit Herrchen
und Frauchen, die ihre Tiere geduldig über den Kies geführt haben. Aber ich weiß
nicht, wer trauriger und gequälter schaute, Hunde oder Besitzer: Denn ich sah
nicht einen Hund, der sich mit diesem Kieskasten anfreunden konnte und seinen
Sinn begriffen hätte …
DFDS transportiert Hunde, die müssen allerdings im Auto bleiben oder in einer speziellen Transportbox.
Deshalb frage ich mich ja, wo die denn mal Pippi machen sollen … und hätte mich über Erfahrungsberichte gefreut.
Gut, die Überfahrt geht ja über Nacht, da wäre es nur ein mal nötig vor’m schlafen, am nächsten Morgen ist man ja wieder an Land.
Ist schon nicht angenehm für so’nen Fifi, sicher, aber ich denke mir es ist besser, als das Hundchen für den Urlaub in ein Hotel zu schicken oder Freunden unterzujubeln
Viele Grüße,
Martina
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Gut, die Überfahrt geht ja über Nacht, da wäre es nur ein mal
nötig vor’m schlafen, am nächsten Morgen ist man ja wieder an
Land.
Ich bin selbst kein Hundebesitzer, kenne mich mit Hunden aber einigermaßen aus.
Guck Dir mal den Fahrplan an: Du musst mit Auto bis spätestens 16.30 Uhr
eingecheckt haben, und der Dampfer kommt in Newcastle um 9.00 Uhr an – das heißt,
Du bist frühestens um 9.30 Uhr aus dem Schiff draußen. Das sind, nach Abzug der
Zeitverschiebung 13 Stunden und 30 Minuten – ich glaube nicht, dass man dies
einem Hund in Dunkelheit, im Lärm der Schiffsmaschine, bei oft hohem Seegang (ich
habe dort schon 12 Stunden bei Windstärke 9 erlebt, mitten im Sommer), ohne
menschlichen Beistand und vor allem ohne die Möglichkeit des Gassigehens zumuten
kann. Das Angebot von DFDS, Hund mitzunehmen, ist da eher theoretisch. Ich würde
jedenfalls meinen Vierbeiner für die Zeit eines GB-Aufenthalts dann doch lieber
in gute Hände hier irgendwo geben. Oder eine längere Autoreise mit Überfahrt auf
einer kurzen Kanalfähre vorziehen.
Ich will Dir nix dreinreden, denn Du kennst Deinen Vierbeiner besser als jeder
andere und musst das selbst entscheiden. Ich wollte Dir nur alles Nötige dazu an
die Hand geben.